Marketing für Fotografen

4. Januar 2022Januar 8th, 2022Kein Kommentar
Marketing für Fotografen

Marketing ist für Fotografen oft eine Herausforderung. Eigentlich möchten viele Kreative gerne einfach nur geniale Arbeit machen und hoffen, dass sie sich durch Mundpropaganda auf dem Markt durchsetzt.

Das klappt aber oft nicht wie gewünscht. Ich erlebe so viele erstklassige Fotografen, die sich weit unter Wert verkaufen.

Meine Mission mit meiner Arbeit als Mentor für Fotografen ist es, genau das zu ändern. Daher gehe ich in diesem Artikel auf dieses Dauerbrenner-Thema ein und geben dir wichtige Anregungen.

Wer sind deine Kunden?

Je genauer du definierst, wer deine Kunden sind beziehungsweise sein sollen, desto genauer kannst du deine Kunden ansprechen. Daher solltest du dir darüber klarwerden, welche Kundengruppe du adressieren möchtest.

Natürlich ist es möglich, seine Kundenzielgruppe sehr breit zu definieren, nach dem Motto: Ich versuche (und bin auch dazu in der Lage), alle Kunden zufrieden zu stellen, egal wer sie auch sein mögen. Vielleicht funktioniert das auch bis zu einem gewissen Grad.

Spätestens aber, wenn es um das Thema Marketing geht, ist ein allzu großes Kundenspektrum eher hinderlich. Ein Kunde fühlt sich vor allem dann vom Angebot eines Fotografen angesprochen, wenn er sich mit seinen Wünschen im Angebot beziehungsweise im Portfolio wiederfindet.

Er sucht nämlich nicht einen Fotografen, der technisch perfekt ist, eine wohlklingende Ausbildung genossen hat oder über ein teures Equipment verfügt. Er sucht möglichst jemanden, der genau das bereits gemacht hat, was er selber haben möchte und das auch in seinem Portfolio zeigt.

Welche Probleme deiner Kunden löst Du?

Als Fotograf lösen wir die Probleme unserer Kunden, erfüllen ihre Wünsche und schaffen Nutzen.

Wir machen nicht einfach nur gute Fotos.

Wir

  • halten unwiederbringliche Momente einer Hochzeit fest
  • unterstützen einen Manager mit einem ausdrucksstarken Portraitfoto bei der Erreichung des nächsten Karriereschritts
  • sorgen dafür, dass sich Produkte und Dienstleistungen durch unsere Werbefotos besser verkaufen.

Wie sieht das bei Dir konkret aus? Welche Probleme kannst du lösen, welche Wünsche erfüllen und welchen Nutzen liefern?

Denke einmal darüber nach und schreibe das Ergebnis am besten auf.

Und dann sorge dafür, dass Deine Kunden davon erfahren. Auf deiner Website, im Kundentelefonat und im persönlichen Gespräch.

Denke dran: Du lieferst nicht nur einfach Fotos, sondern viel mehr.

Erstelle eine hochwertige Website

10 Tipps für deine Website jetzt lesen

Die Website gehört heute zu den wichtigsten Marketing-Maßnahmen jedes Fotografen. Wenn sie optimal aufgestellt ist, ist sie eine wichtige Grundlage bei der Kundengewinnung.

Eine Website soll in den meisten Fällen nicht direkt verkaufen, sondern den Kunden dazu bringen, Kontakt aufzunehmen. Du zeigst, dass du die Herausforderungen deiner Kunden verstehst und lösen kannst.

Du baust Vertrauen auf und erreichst, dass der Bedarf des Interessenten geweckt wird.

Idealerweise nimmt er oder sie dann sehr schnell direkten Kontakt mit dir auf und die Website hat ihren Auftrag erfüllt.

Wenn du sehr schnell Ergebnisse haben möchtest, überlege dir die Nutzung eines Webbaukastens.

Mehr Gestaltungsmöglichkeiten hast du mit der Nutzung von WordPress in Verbindung mit einem WordPress-Theme für Fotografen.

Halte dich aber nicht zu lange mit der Website auf und konzentriere dich lieber darauf, aktiv Kunden zu gewinnen. Eine hochwertige Website kannst du innerhalb von 24 Stunden erstellen und live schalten.

Gehe dahin, wo Deine Kunden sind

Wenn du neue Kunden gewinnen möchtest, gehst du am besten dahin, wo du die typischen Vertreter Deiner Zielgruppe findest.

Bietest du Schwangerschafts-Fotos an, schaust du dich beispielsweise nach Veranstaltern von Schwangerschaftsgymnastik um.

Wenn du Business-Portraits machst, findest du auf Gründer-Messen neue potentielle Kunden.

Und wenn du weißt, dass deine Zielgruppe ganz bestimmte Internet-Webseiten liest, versuchst Du, dort einen Gastartikel zu platzieren.

Wähle deine Akquise-Strategie

Es gibt sehr viele Möglichkeiten, Kundenaufträge zu bekommen.

Der eine Fotograf fühlt sich auf Social Media wohl und macht dort Interessenten auf sich aufmerksam.

Der andere geht spricht lieber persönlich mit seinen Kunden und lebt von Weiterempfehlungen aus seinem großen Netzwerk.

Was auch immer du tust: Konzentriere dich bei der Selbstvermarktung auf sehr wenige Akquise-Wege und nutze diese sehr intensiv.

Mut zur Lücke

Alle anderen Möglichkeiten kannst du mit gutem Gewissen auslassen. Du musst nicht auf jeder Hochzeit tanzen. Wenn du nicht der Social Media Mensch bist, dann ist das eben so.

Du wirst den Weg entdecken und erfolgreich gehen, der zu dir passt.

Setze Google Ads sinnvoll ein

Für Fotografen ist der Einsatz von Google Ads sinnvoller als Facebook Ads oder Instagram Ads.

Denn mit Google Ads wird dein Angebot genau dann angezeigt, wenn die Interessentin nach deiner Leistung sucht.

Vor allem dann, wenn deine Bestrebungen zur Suchmaschinenoptimierung noch nicht gefruchtet haben, ist der Einsatz von Google Ads sehr wertvoll.

Damit eine Google Anzeige gut funktioniert, achtest Du auf folgende Punkte:

  • Lege die Keywords fest, zu denen deine Anzeige angezeigt werden soll. Dabei orientierst du dich möglichst an den Begriffen und Wörtern, die deine Zielgruppe verwendet.
  • Darüber hinaus legst du ausschließende Keywords fest, zu deinen deine Anzeige nicht angezeigt werden soll. Das können Wörter wie „kostenlos“, „billig“, „TfP“ u.s.w. sein.
  • Richte Deine Anzeige so genau wie möglich an deine Zielgruppe. Dazu gehören Alter und Geschlecht und vor allem die Festlegung der Standorte. Wenn dein Fotostudio in München liegt, bringt es Dir wenig, wenn deine Anzeige in Hamburg angezeigt wird.
  • Als Linkziel der Anzeige bietet es sich an, nicht die Startseite deiner Website zu nutzen, sondern eine spezielle Landing-Page, die exakt auf die Inhalte der Anzeige zugeschnitten ist. So bietest Du dem Besucher zielgenau das, wonach er gesucht hat.
  • Am Ende der Landingpage befindet sich eine klare Handlungsaufforderung, also beispielsweise die Einladung zu einem unverbindlichen Informationsgespräch.

Werde in der Presse sichtbar

Artikel zur Pressearbeit jetzt lesen

Jeder Pressebericht über deine Arbeit hilft dir dabei, sichtbarer zu werden und deine Marke aufzubauen. Dabei muss klar sein:

Journalisten, Blogger und Podcaster haben nicht das Ziel, kostenlose Werbung für Dich zu machen. Sie wollen interessante und wertvolle Inhalte für ihre Leser, Hörer und Zuschauer publizieren.

Nur wenn du ihnen genau dabei hilfst, sind sie bereit, über dich zu berichten.

Bevor Du auf einen Journalisten zugehst, überlege dir genau, welche Story du anzubieten hast.

Begeistere deine Kunden

Anregungen zur Begeisterung jetzt lesen

Sorge dafür, dass Deine Kunden von Dir begeistert sind und zwar so begeistert, dass sie gar nicht anders können, als von diesem Erlebnis all ihren Freunden und Bekannten zu erzählen.

Wenn Du das geschafft hast, ist dein Kunde glücklich, du selber bist zufrieden und neue Kunden kommen ganz automatisch. Und zwar ohne einen einzigen Euro Werbebudget in die Hand zu nehmen.

Für eine Weiterempfehlung musst du Deinem Kunden auch keine direkte Gegenleistung wie eine Provision anbieten. Sie sind ja ehrlich überzeugt von dir und empfehlen dich gerne weiter.

Trainiere Verkaufsgespräche

Ist eine Interessentin auf dich aufmerksam geworden, ist es deine Aufgabe, sie im persönlichen Gespräch zu überzeugen.

Du hast ein hochwertiges Angebot und nun es wichtig, genau zu verstehen, was deine Interessentin braucht und welches Ziel sie erreichen möchte.

Dein Ziel ist, dass sie während des Gesprächs zur Überzeugung kommt: Dieses Angebot ist genau das, was ich mir gewünscht habe.

Um das zu erreichen, bist es selbst begeistert von deiner Arbeit und zeigst das auch. Du denkst und handelst kundenorientiert.

Und du hast die Gesprächstechniken geübt, um ein solches Gespräch erfolgreich zu führen.

Lass dir helfen

Marketing für Fotografen kann Spaß machen. Und es muss ich nicht von deiner eigentlichen Arbeit abhalten. Denn eigentlich möchtest du ja vor allem fotografieren.

Daher lade ich dich ein: Entwickle mit mir gemeinsam ein echtes, persönliches und wirksames Marketing. Ein Marketing, das zu dir passt und dir genau die Kunden bringt, die deine Arbeit wertschätzen und gut bezahlen.

Souverän und mit Leichtigkeit.

Mehr Informationen zum Marketing Mentoring

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Über Michael Omori

Nach vielen Jahren als Berufsfotograf arbeite ich heute als Mentor und Coach für kreative Unternehmer. Mehr über mich

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