Portraitfotografie

Effektive Tipps für beeindruckende Bewerbungsfotos

Von 28. Oktober 2020Ein Kommentar
Bewerbungsportrait

Friedrun Reinhold ist selbstständiger Fotograf in Hamburg und hat sich auf die Fotografie von außergewöhnlichen Persönlichkeiten spezialisiert.

In diesem Beitrag gibt er bewährte Tipps für beeindruckende Bewerbungsfotos.

Warum überhaupt ein Foto?

Verkrampftes Kampflächeln, schlecht sitzende Frisur oder ein viel zu tiefes Dekolleté: schon sind Sie aus dem Kandidatenkarussell geflogen. Bei der Bewerbung kann ein Foto das K.o.-Kriterium sein. Dies bestätigen alle Personalexperten. 

Mit der Wahl ihres Fotos können Bewerber eine Menge falsch machen. Denn das Bild ist alles andere als nebensächlich, darüber sind Experten sich einig. Große Unternehmen schauen in der Regel genau hin. Klar ist: Fotos aus dem Automaten sind bei Bewerbungen um qualifizierte Positionen nicht angemessen – das gilt auch für Ganzkörperfotos oder Urlaubsfotos. Mit seinem Foto sagt ein Bewerber schließlich etwas über sich und die Bedeutung der Bewerbung aus. 

Seit vielen Jahren arbeite ich mit Menschen vor der Kamera, die ein tolles Bewerbungsfoto benötigen und dafür einen Fotoprofi brauchen, der weiß, wie es geht. Das ist meine tägliche Herausforderung. Und mit den folgenden 5 Tipps möchte ich Ihnen helfen zu verstehen, warum ein gut gemachtes Foto wesentlich dazu beiträgt, dass Ihr Traumjob in greifbare Nähe rückt. 

Sie wissen gern, mit wem Sie es zu tun haben. So geht es auch den Personalern. Grundsätzlich können Sie das Bewerbungsfoto weglassen, denn laut Allgemeinem Gleichbehandlungsgesetz (AGG) dürfen Bewerber ohne Foto nicht benachteiligt werden. Sie sind also seit August 2006 nicht mehr verpflichtet, ein Bewerbungsfoto mitzuschicken. Dieses Gesetz soll gewährleisten, dass Menschen nicht aufgrund von Religion, Geschlecht, ethnischer Herkunft oder Hautfarbe diskriminiert werden. In der Praxis raten wir allerdings dazu: Schicken Sie lieber ein Foto mit, denn ein Bewerbungsfoto gibt der Bewerbung eine menschliche Komponente. Dann hat der Personaler nicht nur Ihren Text, sondern auch gleich ein Bild von Ihnen. Sie zeigen damit außerdem, dass Sie den Dresscode kennen, und heben sich von Bewerbern mit schlechten Bildern positiv ab. 

In einigen Branchen wird besonderer Wert auf das Erscheinungsbild gelegt: Das gilt vor allem dann, wenn man im Job viel Kundenkontakt hat und/oder offizieller Repräsentant seines Unternehmens ist. Das gilt z. B. bei Vertriebs-Jobs, bei Tätigkeiten als Außendienstmitarbeiter oder im Eventbereich. Das „Berufszentrum Nordrhein-Westfalen“ hat herausgefunden, dass 50% der Bewerber schon aufgrund eines minderwertigen Fotos vom weiteren Auswahlverfahren ausgeschlossen wurden. Ein unzureichendes Foto mindert also Ihre Chancen auf eine erfolgreiche Bewerbung erheblich. Vor allem bei großen Konzernen erhalten die Personaler pro Tag teilweise über 100 Bewerbungen. Da bleibt für die einzelne Bewerbung nicht viel Zeit. Wenn Kandidaten nicht sofort überzeugend sind, werden sie aussortiert. Das klingt hart, ist aber die Realität. 

Natürlich ist ihr Bewerbungsfoto nicht allein entscheidend dafür, ob Sie die gewünschte Stelle bekommen. Oft jedoch ist es ein K.O.-Kriterium zum Aussortieren von Bewerbern. Mangelt es der Bildauswahl an Sorgfalt und Qualitätsbewusstsein, ist der Schritt nicht weit, das gleiche Verhalten im Beruf anzunehmen. Kein Personaler wünscht sich ein Bewerbungsfoto, dem deutlich anzusehen ist, dass es spontan im Wohnzimmer oder im Urlaub aufgenommen wurde. Das sieht immer billig aus und entwertet Sie schon mit dem ersten Blick. Geiz setzt das falsche Signal, denn er dokumentiert nur, dass Sie nicht bereit sind, in Ihre Zukunft zu investieren. Und was könnte wohl wichtiger sein? 

Bewerbungsfoto

Suchen Sie sich unbedingt einen professionellen und fachkundigen Fotografen und setzen Sie sich nicht in einen Fotoautomaten. Achten Sie darauf, dass der Fotograf sich Zeit nimmt und ihre Vorstellungen berücksichtigt bzw. sie gut da- hingehend berät, welche Möglichkeiten für Sie die besten sind. Er sollte Sie auch nach ihrem Beruf und der Art der angestrebten Position fragen. Ein Tischlermeister benötigt ein anderes Foto als eine Therapeutin oder ein Vorstand. Ein professioneller Fotograf ist auch ein guter Stylingberater und gibt Ihnen sicher wertvolle Tipps zu Outfit, Make up und Frisur. Informieren sie sich über die Angebotspaletten der Fotostudios, in welcher Art und Form die Bewerbungsfotos erstellt werden können, und bringen Sie die relevanten Seiten ihrer Bewerbungsunterlagen zum Shootingtermin mit, damit sie gemeinsam das Format, Blickrichtung und Hintergründe besprechen können. Bei einem guten Fotografen kaufen Sie nicht die Katze im Sack, denn nach dem Shooting wählen Sie gemeinsam die Fotos aus. 

Die Kleidung – ein heikles Thema

Zu tief, zu hochgeschlossen, zu bunt, zu langweilig – die Frage nach dem Kleidungsstil ist für viele Menschen eine nervenaufreibende und langwierige Angelegenheit. Machen Sie die Wahl der Kleidung von der Branche und der angestrebten Position abhängig, in der Sie sich bewerben. Während sich ein Handwerker nicht im Anzug mit Krawatte ablichten lassen muss, sollte ein Finanzdienstleister nicht gerade in Freizeitkleidung abgebildet werden. 

Hinsichtlich Styling gilt folgende Richtschnur: Lassen Sie sich in dem Outfit und Style fotografieren, in dem Sie auch zum Vorstellungsgespräch gehen. So ist noch ein zusätzlicher Wiedererkennungsfaktor auf dem Foto zu finden und Ihr authentischer Eindruck wird unterstützt. 

Grundsätzlich gilt: 

Sie sollten sich in ihrer zweiten Haut wohlfühlen. Je wohler Sie sich in ihrer Aufmachung fühlen, desto ungezwungener wirken Sie auf dem Bewerbungsfoto.
Wählen Sie eine Kleidung, die ihrer Branche und Positionshöhe angemessen ist.
Denken Sie an jahreszeitlich universelle Kleidung: tragen Sie keine luftigen Sommerkleidchen oder winterliche Schals, keine dicken Rollkragenpullis oder schulterfreie Tops.

Wenn Sie unsicher bei der Kleidungswahl sind, holen Sie sich den Rat eines Freundes oder des Fotografen ein. Im Zweifelsfall sollten Sie sich lieber elegant und schlicht anziehen und bei ihrer Entscheidung immer Ihren eigenen Geschmack mit einfließen lassen.

Bewerbungsfoto

Einen guten Einblick über branchenübliche Kleiderordnung erhalten Sie auf Ausbildungs- und Firmenkontaktmessen, über die firmeneigene Internetseite oder angeforderte Broschüren des Unternehmens.
Psychologische Studien haben ergeben: Bewerberinnen steigern ihre Chancen eher mit einer Portion Männlichkeit als mit weiblichen Reizen. Ein dunkler Hosenanzug mit schlichter Bluse kommt bei den meisten Personalern (auch bei den weiblichen) besser an. So wirken Sie seriöser und durchsetzungsstärker. Was bei Herren auf keinen Fall geht, sind Brusthaare, die aus einer geöffneten Knopfleiste eines Hemdes zu sehen sind, oder bei Damen zu gewagte Dekolletés. 

Haare und Make up

Gegen ein gutes Make up hat niemand etwas einzuwenden, wenn es dezent eingesetzt wird. Kein Arbeitgeber möchte eine Angestellte oder einen Angestellten – ja, hier sind beide Geschlechter gemeint – die während der Arbeitszeit den Lidstrich nachziehen müssen. Nicht nur dieser Aspekt kann einen negativen Eindruck hinterlassen, denn ein zu starkes Make up versteckt auch Ihre natürliche Schönheit hinter einer Maske. Dabei haben Sie doch nichts zu verbergen, sondern sind ein Mensch mit unübersehbaren Reizen, ausgeprägter Persönlichkeit und Sympathie. Ein guter Personaler wird sich nicht durch aufgesetzte Attraktivität beirren lassen. Kokettieren Sie also nicht auf dem Bewerbungsfoto, weder mit den Augen, den Lippen noch mit einem kleinen hervorblitzenden Träger ihres BHs. Ihr zukünftiger Arbeitgeber ist an Ihnen vorrangig als seriöse Arbeitskraft interessiert. Das gleiche gilt bei Frisur und Schmuck. Ein typgerechter, gepflegter Style ist hier die richtige Entscheidung. Weniger ist mehr. 

Bewerbungsfoto ernst

Egal, ob Bewerberin oder Bewerber – mit Attributen, die als typisch männlich gelten, haben Kandidaten bessere Chancen auf den Job. Das fand die Mannheimer Soziologin Anne von Rennenkampff bei ihrer Promotion über Bewerbungsfotos heraus. Das gilt für Frauen noch stärker als für Männern. Bewerberinnen mit zurückgekämmten oder hochgesteckten Haaren unterstellen die Personaler deutlich mehr Führungskompetenz als jenen mit offener Wallmähne. Frauen mit kurzen Haaren, so wiederum eine Studie der Yale- Universität, werden mehrheitlich als intelligent und selbstbewusst empfunden. Dunkle, lange Locken dagegen schnitten schlechter ab: Ihre Trägerinnen hielt die Mehrheit für unsicher und naiv. Bei Männern wiederum ist das Wichtigste, dass sie überhaupt Haare haben: 

Glatzenträgern wird im Job weniger zugetraut, fanden Saarbrücker Wissenschaftler heraus. Bewerber mit Glatze oder Halbglatze werden deutlich seltener zu Vorstellungsgesprächen eingeladen. Zudem stuften die Testpersonen sie als weniger karriereorientiert und weniger kreativ ein. Männer sollten außerdem frisch rasiert sein und einen gepflegten Haarschnitt haben. Ein Friseurtermin sollte idealerweise einige Tage vor dem Fototermin stattfinden, damit Sie selbst sich zunächst einmal an den frischen Haarschnitt gewöhnen können. Vereinzelte Hautunreinheiten können selbst abgedeckt werden. In aller Regel wird aber in der Nachbearbeitung der Fotos eine Hauttonretusche angewendet. 

Posing – Wo ist ihre Schokoladenseite

Jetzt stimmen die Kleidung, die Haare und das Make up. Sie sind perfekt gestylt. Doch wie stellen Sie sich hin? Oder sitzen Sie lieber? Von links oder doch von leicht rechts? Wie ist Ihr leicht asymmetrisches Gesicht am Vorteilshaftesten? 

Die wenigsten Menschen haben ausreichend Erfahrung vor der Kamera, um sich ohne Anleitung und Hilfe ins rechte Licht zu stellen. Wir helfen ihnen dabei und führen Sie gekonnt durch das Shooting. Folgen Sie den Anweisungen, lassen Sie sich darauf ein, denn oft gelingt gerade von der Seite, die Sie bisher als nicht so fotogen empfunden haben, mit dem passenden Ausdruck und einem gekonnt gesetzten Licht das Foto, welches Ihre Persönlichkeit besonders gut zur Geltung bringt.

Ein direkter Blick, gepaart mit einem freundlichen, natürlichen Lächeln weckt Vertrauen und wirkt sympathisch. Eine positive, gut gebaute Grundstimmung hilft dabei, ein natürliches Lächeln zu zeigen.
Von allzu experimentellen Bewerbungsbildern ist eher abzuraten. Das gilt besonders bei konservativen oder traditionellen Unternehmen. Wer tatsächlich zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden möchte, sollte hier eher die klassische Variante wählen. Das schließt auch Ganzkörperfotos aus. Wenn Sie sich für einen kreativen Beruf bewerben, kann auch das Foto experimenteller und außergewöhnlicher sein 

Hintergrund

Bei der Wahl des Hintergrundes sollten Sie sich auf den Fotografen ihres Vertrauens verlassen. Wir wählen  den Hintergrund aus, der mit Ihrem Typ und Ihrer Kleidung harmonisiert. Außerdem sorgen wir für eine typgerechte Ausleuchtung und eine schattenfreie Beleuchtung des Hintergrundes. Gegenstände, die zu erkennen sind, lenken das Auge ab und erwecken den Anschein, das Foto sei eher ein Schnappschuss als eine bewusste Fotografie. In Ausnahmen kann ein unscharf gehaltener Hintergrund passend sein, der ein urbanes Businessumfeld erahnen lässt. 

Bewerbungsfoto mit Hintergrund

Farbe oder Schwarz-Weiss

Wenn die Bildbearbeitung abgeschlossen ist, kann der eigentliche Look des Bildes festgelegt und verändert werden. In aller Regel wird das erste Foto ein farbiges Bild sein. Dieses entspricht unseren Sehgewohnheiten am Ehesten und wenn Sie einen angenehmen Hautton haben, so ist ein solches Foto sicherlich eine gute Wahl. Wenn das Bild vorwiegend für Onlinebewerbungen verwendet wird, so kann ein reduzierter Farblook besser wirken. Leider sind in den Büros viele Monitore immer noch nicht kalibriert oder zu gesättigt eingestellt. So kann ein eigentlich stimmiger Hautton plötzlich viel zu grell und bunt angezeigt werden. Diese unschöne Überraschung können Sie auch erleben, wenn ihre digital gesendete Bewerbung auf einem „farbenblinden“ Officedrucker gedruckt wird. 

Neben diesen technischen Aspekten spielt bei der Wahl, ob Farbe oder Schwarz-Weiss verwendet wird, Ihr Geschmack die tragende Rolle. Wir zeigen die verschiedenen Looks am Monitor. So sind Sie für unterschiedliche Medien oder Stimmungen immer mit dem richtigen Bildlook ausgerüstet. 

Anschnitt und Format

Die Frage nach dem Format stellt sich bei digital erstellten und verschickten Bewerbungen immer weniger. Ein einheitliches Format für Bewerbungsfotos gibt es nicht. Bei einem Querformatfoto ist oft viel Hintergrund auf dem Bild, der keinerlei wichtige Informationen hat. Ein Hochformatbild kann leicht wie ein großes Passfoto und etwas konservativ oder langweilig wirken. Bei einem quadratischen Bild wird durch asymmetrisches Posting und einen eventuell angeschnittenen Kopf viel Spannung und Dynamik erzeugt. Lassen Sie sich unter- schiedliche Varianten zeigen und überlegen Sie, welches Format am besten zum Layout passt. In den sozialen Netzwerken sind mittlerweile die meisten Profilbilder quadratisch. 

Papier oder Pixel

Da heute die physisch per Post verschickten Bewerbungen nur noch die Ausnahme sind, benötigen Sie die Fotos in digitaler Form. Achten Sie dabei bitte auf die richtige Größe und das Dateiformat. Am Universellsten ist ein jpg-Format einsetzbar. Es ist in geschlossener Form klein und so schnell und gut zu versenden. Bitte legen Sie die Originaldateien in einen speziellen Back-up-Ordner und verwenden Sie für die tägliche Arbeit eine Kopie. Wenn das Foto in die Bewerbung eingefügt werden soll – Deckblatt oder Lebenslauf – so kann ein jpg- Foto einfach in das Dokument gezogen werden und so skaliert werden, wie Sie es benötigen. Bei den PDF-Einstellungen können Sie im Anschluss die Größe so einstellen, dass die vom Empfänger gewünschte Größe nicht überschritten wird. Einen Nachteil hat ein jpg-Bild allerdings: bei jedem Schließen wird es komprimiert und beim erneuten Öffnen wieder vergrößert, dadurch verschlechtert sich die Qualität mit jedem Mal mehr. Das ist nicht sofort zu sehen, doch nach rund 30-50 Verwendungen können in feinen Übergängen kleine Treppen sichtbar sein. Ersetzen Sie dann bitte das Bild durch ein Original. Dieses hat wieder die ursprüngliche Qualität. 

Die Frage der richtigen Dateigröße ist nicht so leicht zu beantworten. Dabei sollte zwischen Bildschirmauflösung und Druckauflösung unterschieden werden. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn das Foto eine Größe von Din A4 hat. D h: 21×30 cm bei 300dpi. Diese 300dpi (dots per inch) sind die Auflösung, also die Informationsdichte auf einem Quadratzoll. Wenn Sie eine Formatgröße mit einer guten Auflösung – wie z. B. die genannten 300 dpi – haben, so können Sie das Bild bis zu dieser Größe verlustfrei ausdrucken. 

Nutzungsrechte

Eine weitere wichtige Frage ist die der Nutzungsrechte. Diese werden sehr unterschiedlich vergeben. Mit einem einfachen Nutzungsrecht dürfen Sie die Fotos als Bewerbungsbild an einzelne Personen schicken, und zwar so oft wie sie möchten. 

Sobald ein Foto veröffentlicht wird – und dazu zählt auch die Verwendung als Profilbild bei Xing oder Facebook – benötigen Sie erweiterte Nutzungsrechte. Diese sind in einigen Angeboten enthalten, in anderen werden diese Rechte gesondert berechnet. Sie sollten das aktuelle Bewerbungsfoto auch auf den relevanten Onlineplattformen wie Xing, Twitter, Google+ oder ihrem Blog verwenden. So schaffen Sie einen hohen Wiedererkennungswort und so etwas wie eine Markenidentität. Außerdem vermitteln Sie dem Personaler einen stimmigen und professionellen Eindruck. 

Wenn Sie sich in Ihrem Aussehen nicht stark verändern, können Sie Ihre Bewerbungsfotos sicherlich über eine längere Zeit verwenden. Allerdings ändern sich auch Fotostil und persönliche Empfindungen immer wieder, so dass Sie mit einem aktuellen Foto sicher besseren Erfolg haben werden. 

Über Friedrun Reinhold

Friedrun-Reinhold

Friedrun Reinhold, Jahrgang 1962, wuchs in der Schweiz und Schleswig-Holstein auf.

Ende der 1980er machte er sich als freier Fotograf in Hamburg selbständig und kam während seiner Arbeit für das Schleswig-Holstein Musik Festival schnell mit den Großen der klassischen Musik in Kontakt.

Begegnungen mit außergewöhnlichen Persönlichkeiten prägen sein Berufsleben seither: Ob Schauspieler oder Musiker, ob Wissenschaftler, Unternehmer oder Politiker – es ist der Mensch, der ihn als Sujet reizt und dem sein besonderer Blick gilt. Neben seiner Arbeit für Unternehmen, Agenturen und Verlage beschäftigt sich Reinhold vor allem mit dem Porträt.

Seine Werke wurden und werden in zahlreichen Ausstellungen präsentiert. Der international vielfach ausgezeichnete Fotograf gibt Workshops und Masterclasses, schreibt Fachbücher, ist Autor für Zeitschriften und hat seit 2008 einen Lehrauftrag in Karlsruhe.

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Ein Kommentar

  • Friedrun ist ein sehr guter und sehr erfahrener Fotograf. Ich habe das Glück, ihn zu kennen. Aber: dass ein Jpg-Bild beim einfachen Schließen einen Qualitätsverlust erleidet, bezweifele ich. Oder wenn ich es z.B. in ein WORD- Dokument einfüge. Dann wird das Original gar nicht verändert. Ich lasse mich gern eines besseren belehren.

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