Objektive

Portraitobjektiv: Welches Objektiv 24 – 70 soll ich kaufen?

24-70-Objektiv


Das ist ein Beitrag aus der Reihe „Fragen an FOTOGRAFR“.

Nick fragt mich:

Hallo erstmal,
Hätte mal eine technische Frage in Bezug auf das richtige Portrait Objektiv in Punkto Lichtleistung und Preis. Habe eine Nikon d300s und das 50mm\1,8 mit welchem ich sehr zufrieden bin.
Um meine Möglichkeiten zu erweitern bin ich auf der Suche nach einem Teleobjektiv in der Liga 24-70mm mit f2,8. Da hier das Angebot von eur 320 bis eur 1.500 geht, hätte mich interessiert welche Objektive Fotografen für die Peoplefotografie nutzen die Ihren Lebensunterhalt damit verdienen. Da ich bei meiner alten Kamera einer sigma sd14 mit einem standardzoom von 18-200 mit Studio Blitz super Bilder hin bekommen habe ist mir der Hype um die Oberklasse etwas suspekt und teilweise nicht nachvollziehbar. Nutzt Ihr auch Tamron oder Sigma ect. Oder ist der Mehrwert wirklich am Endprodukt dem fertigen Bild für den Kunden ersichtlich und kriegsentscheidend um im Wettbewerb bestehen zu können?!
LG und Danke
nick

Danke für Deine Frage, Nick.


Mit Nikon Objektiven kenne ich mich nicht so gut aus, weil ich eine Canon Ausrüstung besitze. Der Einsatz von sogenannten „Fremd-Objektiven“  (also Tamron, Sigma und Co.) ist aber sowohl bei Nikon als auch bei Canon-Fotografen eine Einstellungsfrage. Ich kenne viele Fotografen, die ausschließlich mit „Original-Objektiven“ fotografieren. Andere dagegen schwören auf das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis bei Tamron / Sigma / etc.

Die eigentliche Frage ist aber die, die Du am Ende stellst: Ist der Mehrwert eines teuren Objektivs wirklich für den Kunden ersichtlich und honoriert er das?! Eine allgemeingültige Antwort darauf gibt es nicht, das entscheidet jeder Fotograf für sich und das macht auch seinen persönlichen Stil aus. Wo sich der eine Fotograf vor allem über seine lebendigen Fotos mit einer ausstrahlenden Lebensfreude definiert (die er gerne auch mit einer sehr einfachen Ausrüstung erstellt), steht bei dem anderen die technische Perfektion im Vordergrund. Beides kann gut und richtig sein.

Die Vorteile, die ein lichtstarkes (und damit meist teureres) Objektiv gegenüber einem nicht so lichtstarken Objektiv bietet, kennst Du sicher:

  • Bessere Freistell-Möglichkeiten durch geringere Schärfentiefe
  • Kürzere mögliche Belichtungszeit und damit besserer Schutz vor Verwacklungen und Bewegungsunschärfen
  • Zuverlässigere Fokussierung
  • Helleres Sucherbild

Eine hohe Lichtstärke ist vor allem außerhalb des Studios wichtig, da Du sowohl die Freistellungsmöglichkeiten als auch die anderen Vorteile einer hohen Lichtstärke vor allem on location benötigst.

Mein Tipp in Deiner Situation: Wenn Du, wie Du schreibst, mit Deinen Fotos super zufrieden bist, brauchst Du überhaupt kein neues Objektiv.

Vielleicht leihst Du Dir einfach einmal ein 24 – 70 mm 2,8 Zoom aus und schaust, ob Du damit klarkommst. Dann wirst Du beispielsweise merken, dass so ein Objektiv neue Möglichkeiten bietet, durch sein hohes Gewicht aber auch eine Belastung sein kann.

Ob Du ein Original-Objektiv kaufst oder bei einem Fremdhersteller fündig wirst, hängt auch von Deinem Geldbeutel ab.

Meine Fragen an die Leser: Was würdet Ihr Nick raten? Welche Entscheidung habt Ihr für Euch selber getroffen?


Anmerkung: Ich habe den Artikel nachträglich noch einmal ein wenig überarbeitet, weil mich Stefan in den Kommentaren darauf aufmerksam gemacht hat, dass die D300s eine Crop-Kamera ist. Das hatte ich zuerst übersehen ….

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Michael Omori Kirchner

About Michael Omori Kirchner

Ich arbeite als Business- und Industrie-Fotograf in Heidelberg und helfe als Coach kreativen Menschen dabei, etwas in ihrem Leben zu bewegen und von ihrer Arbeit gut leben zu können. Mehr

22 Kommentare

  • Gordon sagt:

    Ein 70-200mm hat was für Portraits und eröffnet wie du selbst schon sagst, neue/andere Möglichkeiten.
    Dennoch schwöre ich persönlich auf Festbrennweiten. 50mm 1.8 und 85mm 1.8 sind da meine Lieblinge derzeit.
    Warum ich Festbrennweiten bevorzuge?
    Ich muss mich mehr bewegen und achte durch das Fehlen eines Zooms viel mehr auf meinen Bildausschnitt.
    Darüber hinaus sind die Festbrennweiten meist optisch etwas besser und vor allem Lichtstark, ach ja und i.d.R. auch günstiger als Zooms
    just my 2 cents

  • Stefan sagt:

    Die D300s ist ne Cropkamera, da kannst du das 24-70 schon als Portrait- und leichtes Telezoom bezeichnen 😉

  • Mathias sagt:

    Die Frage stelle ich mir auch manchmal.
    Auf Canon bezogen:
    Da gibt es die 24-70 2.8er mit Ultraschallmotor und Stabi
    Das von Canon, eins von Sigma, eins von Tamron.
    Auch das 70-200 2.8 L IS II USM und seine Pendants sind feine Objektive.
    Ich hatte sie Alle. Gemietet natuerlich.
    Was soll ich sagen, ich muss ein schlechtes Auge haben.
    Sichtbare Unterschiede in der Bildqualitaet konnte ich auf Prints bis A3 nicht finden, auch wenn die Presse den CanonLinsen eine etwas hoehere Aufloesung bescheinigt.
    Kreise mit Sternfoermigen Linien drin fotografiere ich allerdings hoechst selten …
    Gut zugegeben, das Bokeh des L IS II finde ich einen Hauch ansprechender, aber hey, nicht 1000 Euro ansprechender…
    Und dann ist da noch ein Punkt.
    Ich fotografiere kaum Fotografenhochzeiten, und normale Menschen sehen Bilder anders, das sehe ich wiederum jedes mal bei der Bildauswahl.
    Ganz ehrlich, ich glaube fast, denen ist es wichtiger das erste Laecheln von Tante Lieselotte seit 1965 auf dem Buld zu haben, als dass es 3 Zeilen mehr ( auf meistens maximal 20x30cm) hat.
    Just my 2 cents
    Mathias

  • @ Stefan: Oh, stimmt. Ich bin vom Vollformat ausgegangen. Mein Fehler ….

  • Ich arbeite u.a. auch mit einer Nikon D300S. Da hier ein Crop-Faktor von 1.5 zum Tragen kommt ist das 70-200 nur im Ausseneinsatz eine Option, drin arbeite ich mit dem Sigma 24-70 / 2.8 und bin voll zufrieden damit. Wirklich günstig ist das Ding aber auch nicht. Ob Original- oder Third part – Objektive ist sicher einerseits eine Frage der Phylosophie aber auch der Kosten, denn Originalobjektive sind nmoch einmal ein‘ Tacken teurer.

  • Viktor sagt:

    Ich finde es gibt kein besseres Objektiv an einer Canon Kamera als das 24-105 IS 4L – zum Fotografieren von Menschen. Gerade im Studio musst Du schon arg viel Platz haben um mit einem 80mm Vollkörperaufnahmen zu machen. Zudem ist das für ein L Objektiv sehr leicht und relativ klein. Da hast am Ende des Tages keine Bodybilder Arme.

  • Viktor sagt:

    PS: ich finde das 24-70 2,8L extrem schwer. Habe damit mal eine Veranstaltung fotografiert. Am nächsten Morgen kam die Bescherung. Muskelkater ohne Ende!

    • @Viktor: Ja, im Studio setze ich das Canon 24 – 105 4.0 auch sehr viel ein. Außerhalb des Studios, auch auf Veranstaltungen, ist mir aber die Lichtstärke zu gering, da nehme ich sehr gerne das 24 – 70 2.8, auch wenn es sehr schwer ist.

  • Hallo Nick

    ich würde dir ein Nikon 85mm 1.8D empfehlen wollen.
    Es liegt preislich gut und ist ein hervorragendes Portraitobjektiv, welches noch zu anderen Sachen taugt. Neben meinen Portraits nutze ich es noch beim Handball und Volleyball in lichtschwachen Hallen.
    Zusammen mit der 300s eziele ich exzellente Ergebnisse in beiden Bereichen. Auf der D800 ist das Objektiv jedoch der Knaller.

  • laderio sagt:

    Bleibt beim Canon 24-105 IS 4L aber noch die Frage, wie er das an die Nikon bekommt 😉

    Ansonsten habe ich an meiner D7100 ein Sigma 70-200 2,8 (das mit Stabi) und bin sehr zufrieden. Habe auch ein 17-70 2,8-4,0, ist aber nicht genauso gut. Für Portrait ist das große aber vermutlich an Crop nicht geeignet. Da passt das 24-70 vermutlich wirklich besser.

  • Andreas sagt:

    vor Jahren gab es nur ein… Canon Canon Canon

    und heute – Preis Leistung muss stimmen 24 – 70 2.8 stabilisiert …. bietet Canon nicht an! Nur 4.0 stabilisiert oder 2.8 ohne IS. Und dann gibt es das all-in-one von Tamron – und es kostet die Hälfte der Canon-Linsen…
    Und ja, das Tamron hat mich überzeugt! 35mm 1.4 – wenn ich nicht das Canon 35er seit einigen Jahren besitzen würde – die Qualität 35 1.4er von Sigma hätte mich überzeugt.
    Mein 15mm von Canon musste vor 2 Jahren dem 15er von Sigma weichen – die Canonlinse wurde in den 80er Jahren gerechnet… Aberationen und Farbsäume waren im direkten Vergleich zum aktuellen eine Katastrophe – zwischen den Objektiven mehr als 20 Jahre!
    Canon Canon Canon… gilt für mich seit einiger Zeit nicht mehr.

    Uns Fotografen kommt es zugute – wir haben die Wahl der Qual… Meinen Kunden ist es egal, mit welchem System ich fotografiere – Ihnen ist wichtig, das die Bilder so sind, wie er es von mir erwartet 🙂
    Und für mich zählt ausschließlich die Qualität und Zuverlässigkeit der Technik – und dort haben Sigma und insbesondere Tamron massiv! aufgeholt – und wenn ich einige hundert Euro weniger ausgeben muss – bei vergleichbarer Qualität – warum nicht?

  • Stefan sagt:

    Ich finde es hängt immer vom Einsatzzweck und den Rahmenbedingungen ab. Ich habe früher mit einem 18-200mm Sigma Zoom (mit schrecklichem Motorgeräusch) an einer Nikon D200 (Crop) auch tolle Portraits hinbekommen, auch wenn das Bokeh nicht so genial war. Wenn man genug Zeit hat und nur just for fun fotografiert ist ein 24-70mm von Sigma oder Tamron an einer Crop-Kamera sicher unter Kosten-Nutzen Aspekten eine gute Möglichkeit (man kann damit auch ausser Portraits noch viele andere tolle Sachen fotografieren). Wenn man aber etwas mehr Anspruch an seine Arbeit hat oder sich gegen die unzähligen Kollegen behaupten muss um sein Geld zu verdienen, würde ich Dir immer zu einer 85mm Festbrennweite raten (ich fotografiere z.Zt. 80% meiner Jobs mit einem Nikon 85mm, 1,4). Bei Jobs vertraue ich auf lichtstarke Nikon-Orginalobjektive. Heute musste ich z.B. eine Veranstaltung in einem extrem dunklen Raum mit 6 m Deckenhöhe fotografieren. Da habe ich mit indirektem Blitz, ISO 1000 und einer Vollformat-Kamera mit dem Nikon 24-70 mm, 2,8 gearbeitet. Bei so einem Job gibt es keine zweite Chance und man kann Nichts testen. Da setze ich auf lieber auf die teueren Orginalobjketive, die optimal auf die Kameras abgestimmt sind. Und wenn mal was kaputt geht gibt es dann immer noch die Professional Services von Canon und Nikon. Das ist aber nur relavant, wenn Du wirklich auf den Punkt optimale Ergebnisse abliefern musst. Sonst würde ich das Preis-Leistungsargument gelten lassen und lieber eine Festbrennweite oder lichtstarkes Zomm von Sigma und Co. nehmen und damit ein Portfolio aufbauen. Wenn dann die super bezahlten Jobs reinkommen, kannst Du immer noch auf Orignale wechseln und es tut dem Konto nicht weh.

  • Martin sagt:

    Hallo,

    ich kann Gerhard Seybert nur zustimmen.
    Das Nikon 85mm setze ich für Portraits sowohl an der D300s, als auch an der D800 ein.

    Grüße,

    Martin

  • Marko sagt:

    Hallo,

    Ich nutze Canon und hatte das 24-70 2.8 II geliehen und fand es Klasse.
    Aber der Preis … naja,
    Daher probierte ich das Tamron 24-70 2.8 mit Stabi aus.
    Tolle Bilder aber, trotz Studiolicht und „Zeit für’s Fokussieren“ hatte ich während des Shootings ab und an Probleme beim Fokussieren.
    Teilweise wurde nicht scharf gestellt, dann wollte ich eine Emotion des Models unbedingt festhalten und machte das Bild trotz dessen, dass ich den Fokus noch nicht sauber hatte. Teilweise setzte ich den Fokus „neu an“ um den Autofokus dazu zu bekommen auf die Augen scharf zu stellen.
    Letztlich … ein klares hmmmmm … …. was mach ich jetzt …???

    Die Fotos (bei denen der Fokus passte, das war die Masse) waren Klasse.
    Letztlich habe ich mich gegen das Tamron und (ich habe etwas geflucht) für das ca. 1000€ teurere Canon entschieden,

    Warum, … ganz einfach,
    bereits in der kontrollierten Studioumgebung die Probleme zu haben hätte bedeutet, ich kann wichtige Fotos bei Kundenaufträgen (On Location, wo die Lichtsituation zunächst unklar ist) verlieren/ nicht machen.
    Man stell sich die Situation vor:
    – Hochzeit- Ringe anstecken, Tauben fliegen lasse , Luftballon
    – Kinder bewegen sich rasch,
    – Sport, schneller Focus ist A und O,
    oder oder oder …
    Das ist doch schon so actionreich genug … in der Situation muss ich nicht noch mit dem Fokus kämpfen 😉

    Ich habe die Erfahrung an einer Canon 5dIII gemacht. Vielleicht war mein Tamron auch nur ein fehlerhaftes Model?!?
    Ich sage bestimmt nicht es muss nur Canon sein, aber an der Stelle hat mich das Canon halt überzeugt!
    LG
    skarigo/ Marko

  • Manfred sagt:

    Es geht im Porträtbereich nichts über Festbrennweiten. Die 1,8er von Nikon 50 und 85 mm sind sehr günstig und optisch hervorragend. Zoom braucht man bei Porträts eher nicht weil man seine Füße als Zoom nutzen kann. Bei Objektive sind sowohl für Crop als auch Vollfotmat geeignet. Zooms sehe ich eher in der Event- und Hochzeitsfotografie als notwendig an.

    Viele Grüße

    Manfred

  • Ich bin auch Canon Fotografin und habe unter anderem auch das 24-70 mm und 70-200 mm beide Lichtstärke 2,8. Ich liebe beide. Und vom Gewicht her kann ich nur sagen man gewöhnt sich daran, bei der Portraitfotografie ist das Gewicht ja eh kein Problem und selbst bei Veranstaltungen wo ich eine gute Lichtstärke brauche stört mich das Gewicht selbst als Frau nicht. Ich habe noch nie einen Muskelkater bekommen, selbst wenn ich 4 Stunden damit unterwegs bin. Das 24-105 mm ist halt mit Lichtstärke 4 für ein schönes Bokeh nicht so geeignet, ich nutze es fast nur mehr im Außenbereich. Es kommt halt immer darauf an was man fotografieren möchte und ob man mit einem Fremdobjektiv welches Randvignetten, Abschattungen hat usw seine Aufträge fachgerecht erfüllen kann. Und für Portraits ist halt das 24-70 Klasse ebenso wie das 50 mm 1,4 von Canon

  • Janto Trappe sagt:

    Ich bin auch ein Fan von Festbrennweiten und fotografiere sehr gerne damit. Allein schon weil man viel bewusster arbeitet und sich mehr mit dem Bildausschnitt beschäftigt als mit einem Zoom. Aber es kommt auch immer darauf an was man fotografiert. Ich würde mich nicht als Portraitfotograf bezeichnen aber ich mache gelegentlich Kinderportraits und lege dabei Wert darauf, dass die Fotos authentisch und nicht gestellt sind. Wenn das Kind dann wild hin und her rennt, spielt und Faxen macht, wäre mir eine Festbrennweite viel zu unflexibel. Damit ich etwas Abstand zum Motiv halten kann nehme ich dafür meistens das 70-200 2.8 II und nur selten das 24-70 2.8. Für gestellte Portraits, bei dem das Model genau das tut was ich sage, würde ich eine der beiden 85er Festbrennweiten von Nikon vorziehen.

    Ich behaupte mal, dass die wenigsten Kunden den Unterschied zwischen einem Objektiv für 320 € und 1500 € sehen werden. Wichtig ist das Endergebnis und hierzu ist es wiederum wichtig, dass du das Objektiv den Anforderungen und der jeweiligen Situation anpasst – unabhängig vom Preis.

    Nick, du schreibst :
    > Um meine Möglichkeiten zu erweitern bin ich auf der Suche nach einem Teleobjektiv in der Liga 24-70mm mit f2,8.

    Ich nehme an du meinst Zoomobjektiv und nicht Teleobjektiv? Um dir ein Objektiv empfehlen zu können, müsste man erstmal wissen inwiefern du deine Möglichkeiten erweitern möchtest. Wenn du nur etwas mehr Brennweite willst: Schau dir die 85 mm FB von Nikon an. Das 85 mm 1.8 G ist vergleichsweise günstig. Wenn du wirklich ein Zoom willst ist das 24-70 von Nikon sicherlich eine gute Wahl. Meiner Meinung nach lohnt sich die Investition weil man das Objektiv für sehr viele Bereiche einsetzen kann. Für Portraits würde ich es aber dauerhaft nur an einer Cropkamera verwenden – am Vollformat würde mich der Brennweitenbereich für Portraits nicht so ansprechen. Allerdings ist das auch Geschmackssache und es kommt auch hier wieder darauf an was für Portraits du machst.

  • Das Nikon 24-70/2.8 gehoert nicht umsonst zur „Holy Trinity“ der Nikon Objektive. Hier zu sparen bedeutet, spaeter nochmal neu zu kaufen. 🙂

  • Bernd das Broot sagt:

    Ich denke es kommt immer drauf an, was für ein Porträt es werden soll. Sicher ist das 50/85er excellent.. aber manchmal können Weitwinkel Porträt auch sexy sein. Das 24-70 ist sicher die eierlegende Wollmilchsau.. zumindest mit dem 2.8 Nikon ist die Naheinstellgrenze sehr sexy.. mit dem 85er komme ich da nicht so nah ran. Wie schon auch hier gesagt ist es aber auch so, dass der Kunde oft den Unterschied nicht sieht.. entscheident ist immer der Moment und die Emotion die eingefangen werden soll.

  • Hi!
    Habe auch das Tamron 24-70/2.8 für Nikon ausprobiert und behalten. Ich finde, dass die Bilder durch die Bank gut waren. Mit dem Fokusieren habe ich keine Probleme gehabt und der Stabi ist erste Sahne – deutlich besser als der VR1 von Nikon-Linsen 🙂 Betreibe es auch an einer D300s !

    Habe auf meinem Blog auch ein paar mal was drüber geschrieben. Wer da was wissen will muss mal stöbern gehen. (Bin grad unterwegs und kann keinen Link raussuchen).

    LG
    Knut

  • Josef Hofer sagt:

    Als Hobbyknipser werde ich in meinem Bekanntenkreis manchmal gebeten, Hochzeiten und private Events zu fotografieren.
    Dazu verwende ich an meiner Nikon D300 das SIGMA 24-70/2,8 EX DG HSM und bin damit absolut zufrieden!!

    Da ja, wie gesagt, die D300s eine Crop Kamera ist, fallen eventuelle Schwächen am Rand nicht ins Gewicht.
    Das entsprechende Nikon AF-S 24-70/2,8 ist etwas schwerer, größer und um einiges robuster (kein ausfahrender Tubus) und somit für harten Profieinsatz (und am Vollformat) die bessere Wahl und wohl deshalb auch seinen weit höheren Preis auch wert.
    Das Sigma ist von der Verarbeitung, der Bildqualität und dem Preis (an einer Crop Kamera) eine ausgezeichnete Wahl!

  • Es gibt viele Aspekte.. Schärfe, Lichtstärke, Status.. Am Ende sollte man den „Look“ vergleichen. Mir persönlich gefällt der „Look“ und die „Cremigkeit“ die bspw. das 50 1.2er oder das 85 1.2er von Canon mitbringen. Und das is der Aufpreis mir wert. Aber das ist natürlich so subjektiv, dass ich jeden verstehe, der lieber 500-1000€ spart und eine viel schärfere Linse von bspw. Sigma ersteht..

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