Ein Location Scouting ist sinnvoll, wenn du ein Fotoshooting an einem unbekannten Ort durchführen möchtest.
Location Scouting im Podcast
Im Rahmen des Fotografie Business Podcasts habe ich mit dem Fotografen Thomas B. Jones über unsere Vorgehensweise zum Location Scouting gesprochen.

Jetzt anhören:
Du möchtest einen eigenen Podcast erstellen? ? Hier findest du eine Anleitung.
Location Scouting
Unser Leser Udo hat gefragt:
- Wie macht Ihr Eure Location-Scoutings?
- Mit welchen Tools merkt Ihr Euch Locations?
- Was für online-Tipps habt Ihr?
- Wie rechnet Ihr (oder rechnet Ihr überhaupt) die Scoutings mit Euren Kunden ab?
Fotoshootings von Thomas Jones
Thomas Jones hat vor allem Portraitfotografie-Aufträge mit Künstlern (Musiker, Schauspieler, Schriftsteller ,…) und darüber hinaus Business-Kunden (kleine bis mittelgroße Firmen (bspw. Anwälte oder Architekten), Universitäten, etc.), ab.
Dazu kommen Privatpersonen (Bewerbungsbilder, Familienshootings).
Oft bekommen die Aufträge den besonderen Kick durch eine besondere Location, für deren Suche Thomas viel Zeit verwendet, was ihm großen Spaß macht.
[amazon box=“B0B3VT4QVC“]
Ablauf
Vor Auftragserteilung:
- Grobes Scouting Online
- Notizen machen etc.
- ggf. Absprache mit dem Kunden
Nach Auftragserteilung
- Genaueres Scouting
- Organisation / Einholen von Property Releases
- Durchführung des Auftrags
- Abrechnung
Location Scouting Online:
- Google Maps, Google Street View, Google Photos für Außenanlagen
- https://www.sonnenverlauf.de – Sonnenstand über Google Maps als Overlay
- Google-Suche nach Fotos von Locations
- Kontakt zu Fotografinnen und Fotografen vor Ort aufnehmen
Vor Ort
- Mit einem Weitwinkel ALLES abfotografieren
- Notizen machen
- Sonnenstand beachten
Property Release
Wo darf man fotografieren, wo nicht? Wo gibt es Probleme mit Werkschutz oder Polizei?
Auch bei gemieteten Locations ist es nicht unbedingt selbstverständlich, dass dort fotografiert werden darf. Oft wird eine ausdrückliche Erlaubnis erforderlich, die z.T. berechnet wird.
Abrechnung
Sollte im Gesamtpaket enthalten sein oder bei größerem Aufwand als Produktions-Nebenkosten aufgeführt werden.
Inwieweit das tatsächlich zusätzlich abgerechnet werden kann, hängt auch von der Größe des Auftrags ab.