Viele Fotografen setzen WordPress für ihre Fotografen-Website ein. Die Software selber kostet zwar nichts, aber für das Design benötigt man ein passendes WordPress-Theme für Fotografen, das in der Regel kostenpflichtig ist.
Die Investition von 50 bis 70 Euro ist wirklich verschmerzbar, wenn man sieht, welche hohe Qualität man dafür geliefert bekommt.
Ich selber bin seit vielen Jahren ein Fan von WordPress und habe schon viele Dutzend Webseiten damit umgesetzt.
In diesem Artikel beschreibe ich die wichtigsten Eigenschaften von WordPress-Themes für Fotografen und stelle dann eine Reihe aktueller und sehr schöner Designs für Fotografen vor.
Eigenschaften von WordPress Themes für Fotografen
Design der Templates

Bevor man sich für ein Design entscheidet, sollte man sich erst einmal überlegen, aus welchen Elementen (also beispielsweise statische Seiten, Portfolio-Seiten, Blog-Übersichtseite, Blog-Einzelseite, Kontaktformular, …) die eigene Website bestehen soll.
Und genau diese Elemente findet man dann (hoffentlich) in der Demo-Installation des gewünschten Themes wieder und kann überprüfen, ob einem das Design gefällt.
Spezielle Funktionen
Um aus der Masse der Anbieter herauszustechen, sind viele Entwickler sehr erfinderisch und bieten spezielle Funktionen an, die anderen Entwickler nicht zu bieten haben. Für Fotografen gibt es teilweise passwortgeschützte Vorschaugalerien, die sie mit ihren Kunden teilen können.
Responsive
Eine Website muss auch auf Mobiltelefonen gut angezeigt werden. Auch wenn alle Theme-Designer damit werben, dass ihre Designs responsive sind, ist es sehr empfehlenswert, die Demonstrations-Website des Themes, das man kaufen möchte, einmal tatsächlich auf einem Handy anzusehen. Nicht immer sieht das nämlich so schön aus, wie man sich das vorstellt.
Translation ready
Die meisten Webdesigns kommen von englischsprachigen Designern. Das führt dazu, dass alle Schriftelemente (zum Beispiel „Weiter lesen“ oder „Gib einen Kommentar ab“) in englischer Sprache sind.
Daher sind Themes in der Regel „Translation ready“. Das heisst, man kann selber bestimmen, welche deutschen Worte anstatt der englischen Begriffe verwendet werden sollen.
Shortcodes
Viele Themes verwenden Shortcodes, um bestimmte Design-Elemente wie z.B. Buttons zu erzeugen.
Allzu verschwenderisch sollte man mit diesen Shortcodes aber nicht umgehen, denn nach einem Theme-Wechsel wird man alle diese Shortcodes austauschen müssen.
SEO Optimierung
Oft wird mit dem Begriff „SEO Optimiert“ geworben. Trotzdem ist es in der Regel sinnvoll, zusätzlich ein SEO Plugin wie YOAST oder Rank Math einzusetzen.
Woocommerce
Woocommerce ist ein Shop Plugin und viele Themes sind bereits für den Einsatz dieses Plugins vorbereitet. Plant man keinen Shop auf der eigenen Seite, kann man dieses Feature unbeachtet lassen.
Support
Vor allem die größeren WordPress-Entwickler bieten ein Support-Forum für die eigenen Benutzer an. Ich bin immer wieder positiv überrascht, wie schnell die Support-Leute / Entwickler dort auf Anfragen reagieren, auch wenn man selber als Anwender nur zu ungeschickt war, eine bestimmte Konfiguration im Backend richtig zu setzen.
Ein weiterer Aspekt ist die Sicherheit, dass der Support nicht einfach irgendwann einmal eingestellt wird. Das passiert vor allem mit Themes, die sich bisher schlecht verkauft haben. Denn wenn der Entwickler das Theme vielleicht nur 30 mal verkauft hat, schwindet sein Interesse, weiterhin Arbeit hineinzustecken.
Die Software WordPress entwickelt sich ständig weiter und die Entwickler müssen ihre Themes ständig anpassen.
Beendet der Entwickler also den Support, sollte man sich schon einmal ein neues Theme suchen, denn es wird nur noch wenige Monate dauern, bis irgendetwas nicht mehr richtig funktionieren wird.
Auf der Plattform Themeforest wird angezeigt, wie oft ein Item bisher verkauft wurde. Wenn dort steht, dass ein Theme erst 30 Käufer gefunden hat, obwohl es bereits seit 6 Monaten auf dem Markt ist, sollte man sich besser ein anderes Design aussuchen.
WordPress-Themes für Fotografen
Nun zu den Themes, die mir selber in der letzten Zeit am besten gefallen haben. Bei der Auswahl habe ich Wert darauf gelegt, dass ein möglichst sauberes und hochwertiges Design ohne zu viele Gimmicks umgesetzt wurde, das vor allem die Fotos auf der Website gut zur Geltung bringt.
Werbelinks
Grand Photography

Theme für Fotografen mit 144 verschiedenen wunderschönen Galerie- und Seiten-Vorlagen und einem sehr weichen Parallaxen-Effekt.
Bridge

Eines der meistverkauften WordPress-Themes für Fotografen und ideal für Portfolio-Websites. Mit Pagebuilder Elementor oder WP-Bakery.
Core Photography

Schlankes und wunderschönes Portfolio-Theme für Fotografen
Kalium

WordPress Theme für Fotografen mit vielen verschiedenen vorgefertigten Templates für Seiten und Portfolios von Fotografen, Freelancern, Architekten und Agenturen
Argenta

Sehr vielseitiges Theme für Kreative mit Woocommerce Unterstützung
Avada

Avada ist eines der meistverkauften WordPress-Themes überhaupt. Setzt man als Kreativer auf eines solches Theme, dann hat man nicht nur ein sehr universelle Theme mit hunderten von Optionen, sondern auch die hohe Wahrscheinlichkeit, dass das Theme ständig weiterentwickelt wird und immer auf dem neuesten Stand der Technnik bleibt.
Kordex

Theme für Kreative mit Page-Builder, Revolution Slider und vielen vorgefertigten Demos, die mit einem Click installiert werden können.
Soho

Fotografen-Portfolio mit vielen unterschiedlichen Konfigurationsmöglichkeiten
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