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7 wertvolle Tipps für die Homepage eines Fotografen


Die Fotografen-Website gehört heute zu den wichtigsten Marketing-Maßnahmen eines Berufsfotografen. Wenn sie richtig gestaltet ist, gute Inhalte aufweist und von Suchmaschinen gefunden wird, leistet sie fast ohne weiteres Zutun und ohne weitere finanzielle Investition unschätzbare Dienste in der Kundenakquise.

Ein Fotograf wird sich heutzutage nicht mehr hinsetzen und selber eine Homepage programmieren. Entweder man nutzt ein Premium-Wordpress-Template, das etwa 50 bis 100 Euro kostet, oder man beauftragt einen Webdesigner mit der Homepage-Gestaltung.
Auch die Nutzung von Web-Baukästen und vorgefertigten Hosting-Lösungen ist möglich.

Hochwertige und speziell für Fotografen entworfene WordPress-Premium-Templates findest Du hier.

Sinnvoll ist, dass ein Fotograf bei seiner Homepage auf folgende Dinge achtet:

1. Domain

Bei der Wahl seiner Hompage-Adresse ist es unbedingt zu empfehlen, eine eigene Domain zu nutzen. Das wirkt nicht nur seriöser, sondern ist auch aus dem Blickpunkt der Suchmaschinen wichtig: Fängt man beispielsweise erst einmal damit an, seine Homepage auf der Domain posemuckel-foto.wordpress.com zu betreiben, verliert man bei einem späteren Umzug auf posemuckel-foto.de alle Backlinks, die man bis dahin angesammelt hat.

2. Portfolio

Die Beispielfotos auf der Website zeigen nicht nur eine erstklassige Qualität, sondern entsprechen vor allem genau dem, was ein potentieller Kunde für sein eigenes Fotoshooting erwartet.

Ich habe schon sehr oft von Kunden die Aussage gehört: „Genau so ein Bild wie bei Ihnen auf der Website, sie wissen schon, das mit ….., möchte ich auch von mir haben“. Wenn Du also Deine Dienstleistung vor allem Frauen zwischen 25 und 45 Jahren anbietest, bringt es wenig, ausschließlich knackige und perfekt gebaute Models zwischen 18 und 22 Jahren zu zeigen.

Wenn Du für Hochzeiten gebucht werden möchtest, brauchst Du entsprechende Referenzfotos (am besten von mehreren unterschiedlichen Hochzeiten).

3. Persönlichkeit

Die Website sollte etwas über die Person des Fotografen mitteilen. Und damit meine ich ausdrücklich NICHT, mit welch toller Ausrüstung er arbeitet. Das interessiert die meisten Kunden nämlich nicht die Bohne, sondern zeigt eher, dass der Fotograf nicht kundenorientiert denkt, sondern seinen eigenen technischen Spieltrieb auslebt.

Der Kunde möchte vielmehr einen Eindruck davon bekommen, was für eine Art Mensch der Fotograf ist, wie er denkt und handelt, und vor allem, wie er mit seinen Kunden umgeht.

4. Das eigene Foto

Natürlich muss die Website auch ein ansprechendes Portrait des Fotografen zeigen. Und das sollte möglichst keines sein, bei dem ein dicker Spiegelreflex-Body das gesamte Gesicht verdeckt, sondern eines, das aussagekräftig und sympathisch ist.

Wenn man nicht einmal ein eigenes Portrait vorzuweisen hätte, könnte man einem Kunden kaum vermitteln, dass Fotos wichtig und wertvoll sind.

5. Referenzen

Auch wenn es ein wenig nach Angeberei aussieht: Auf die Website eines Business-Fotografen gehören die Namen der Firmen, für die er bereits gearbeitet hat. Und damit meine ich nicht die Namen der Modelagenturen, für man mal ein kostenloses Testshooting durchgeführt hat oder den Namen der Zeitung, in der einmal ein nicht honoriertes Leserfoto abgedruckt wurde.

Besonders wertvoll ist es, wenn die für Kunden erstellten Fotos in ihrer tatsächlichen Verwendung gezeigt werden können, also beispielsweise als Artikelfoto in einem Magazin oder als Foto auf einem Flyer.

6. Kundenmeinungen

Behaupte nicht selber, dass Du ein toller Fotograf bist, sondern lasse das Deine Kunden tun. Das wirkt viel glaubwürdiger. Wenn irgend möglich sollte dann die Aussage nicht von Lena S. aus H. kommen, sondern von Lena Schneider aus Heidelberg.

Wenn Du noch nicht über echte und ehrliche Kundenaussagen verfügst, lässt Du diesen Punkt eher weg, anstatt Deine Kunden zu täuschen.

7. Kontaktmöglichkeit

Je mehr Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme Du Deinem Kunden anbietest, desto wahrscheinlicher ist, dass Du tatsächlich kontaktiert wird. Zumindest die eMail – Adresse sowie die Telefonnummer sind erforderlich.

Äußerst unseriös wirkt, wenn der eigene Name und/oder die eigene Adresse auf der Website nicht zu finden sind. Ganz abgesehen davon, dass man damit gegen das Gesetz verstößt und eine Abmahnung riskiert.

Weitere Tipps

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Michael Omori Kirchner

About Michael Omori Kirchner

Ich arbeite als Business- und Industrie-Fotograf in Heidelberg und helfe als Coach kreativen Menschen dabei, etwas in ihrem Leben zu bewegen und von ihrer Arbeit gut leben zu können. Mehr

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