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Tutorial DvDs für Portraitfotografie, Studiofotografie und Lichtführung


Nick schreibt mir:

In meinem Bücherregal haben sich mittlerweile einige Bücher über Portraitfotografie als auch über Beleuchtung angesammelt.
Da das zum Teil natürlich eher langweilig bzw. trocken ist und die praktische Übung nicht ersetzen kann, habe ich mich gefragt ob DVD Workshops hier helfen können, und wenn ja gibt es hierzu bestimmte Empfehlungen?!

Nach meiner Meinung muss das jeder Fotograf für sich selber entscheiden, ob er mit Büchern, einer Tutorial DVD oder mit einem Präsenz-Workshop am besten bedient ist. Alle Formate haben Vor- und Nachteile.

Das Gute ist, dass man von den meisten Anbietern der Tutorial DVDs kostenlose Videos im Internet anschauen kann. Daran wird man sehr schnell erkennen, ob das Training für den eigenen Wissensstand geeignet ist. Nicht unwichtig finde ich auch, ob man mit dem Trainingsstil des Dozenten klar kommt. Ich habe beispielsweise von vielen Kollegen die Rückmeldung bekommen, dass sie das Online-Training von Matthew Jordan Smith entnervt vorzeitig beendet haben, weil ihnen der Trainer allzu selbstgefällig und überheblich erschien.

Vorteile haben in meinen Augen die Lernbegierigen, die sich nicht nur auf dem deutschsprachigen Traningsmarkt umsehen, sondern auch auf dem englischsprachigen. Dort gibt es erheblich mehr „richtige“ Profis, die kein Problem damit haben, ihr Wissen weiter zu verbreiten. Teilweise kosten diese Trainings aber auch mehrere Hundert Euro, können diese Summe aber durchaus wert sein.

Hier auf FOTOGRAFR finden sich bereits folgende Rezensionen von Lern-DVDs im Bereich Portrait, Studiofotografie und Beleuchtung:

Gute Videotutorials gibt es auch bei Video2Brain und FotoTV.

Hat man als Fotograf einen bestimmten Wissensstand erreicht und / oder ist Berufsfotograf, so ist in meinen Augen der Blick „über den großen Teich“ unvermeidbar. Dort kann ich zum Beispiel die Video-Workshops von CreativeLive (z.B. von Zack Arias) und KelbyTraining (z.B. die Traninings von Joe McNally) empfehlen.

Ich selber schaue Videotutorials sehr gerne auf meinem Tablet an. Dafür ist z.T. eine Umwandlung des gelieferten Videos in ein Format erforderlich, das auf dem Tablet abgespielt werden kann. Sehr zu empfehlen ist dafür die Software Freemake Video Converter.

Habe ich wichtige Trainings-Anbieter vergessen? Welche Video-Trainings könnt ihr empfehlen? Ich freue mich über jeden Hinweis.

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Michael Omori Kirchner

About Michael Omori Kirchner

Ich arbeite als Business- und Industrie-Fotograf in Heidelberg und helfe als zertifizierter Coach kreativen Menschen dabei, etwas in ihrem Leben zu bewegen und von ihrer Arbeit gut leben zu können. Mehr

2 Kommentare

  • Ralf sagt:

    Ich kaufe mir keine Tutorials auf DVD mehr. Es gibt nichts, das man nicht in ähnlicher und teilweise sogar besserer Qualität bei YouTube und ähnlichen Plattformen bekommen kann. Vor allem aber aktueller.

    Das Problem bei Video-Tutorials ist meiner Meinung nach, dass es viele Leute gibt, sie sich mit der Materie hervorragend auskennen, es aber einfach nicht schaffen, dieses Wissen auch vernünftig weiter zu geben.

    Ein Videotutorial oder eine Workshop auf DVD muss eben unbedingt auch professionell aufbereitet werden. Und wenn der Fotograf / Dozent eine quäckende Stimme hat oder einen schlimmen Dialekt spricht, dann ersetzt man den Part eben durch einen Sprecher im Off. Für eine so gut gemachte DVD wäre ich auch gerne bereit, etwas mehr Geld zu zahlen. Leider erfährt man ja immer erst nach der Ansicht, ob sich das investierte Geld auch gelohnt hat.

    Auch die Aufzeichnungsmethode trägt deutlich zu einem „AHA“-Erlebnis bei. Dazu gehört es, sich auch professionell vorzubereiten. Dass man nicht einfach eine Kamera statisch mitlaufen lässt, dass der Ton gleichmässig ist und keine Nebengeräusche den Vortrag stören. Die Nacharbeitung sollte bei einem Tutorial auf alle Fälle einen ebenso hohen Stellenwert haben, wie die Aufzeichnung selbst.

    Aber auch das Thema sollte zum Tutorial passen. Vor Kurzem sah ich eins über Landschaftfotografie. Sorry – aber was soll man daraus lernen? Da kann ich mir auch die Bilder in Ruhe betrachten und die Erläuterungen lesen, anstatt den hektisch umherlaufenden Fotografen auch noch bei seiner Arbeit zu betrachten. So ein Tutorial macht z.B. bei einem Modellshooting dann doch wesentlich mehr Sinn.

    Was ich persönlich als „no-go“ empfinde sind Vortragende, die entweder in ihrem für andere schwer verständlichen Dialekt sprechen, oder aber mit ebenso schwer verständlichem ausländischen Akzent. Ich habe vor einiger Zeit (mit Mühe) eine DVD wieder zurückgegeben, weil es einfach nicht möglich war, dem Vortragenden sprachlich zu folgen.

  • Toto sagt:

    Es gibt auch noch einen guten Podcast von Galileo Press „Blende 8“ http://foto-podcast.de/

    Manchmal ein wenig hölzern moderiert und auch nicht extrem lang, aber dafür leicht konsumierbar.

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