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Unternehmensfilme drehen – Business Movies im digitalen Zeitalter


Wer hat sie nicht schon oft gesehen: Unternehmensfilme zur Eigenwerbung von Firmen. Auf Messen, bei Vorträgen und Kongressen sowie im Internet. Die Botschaft, die transportiert werden soll, ist meist die ähnlich: Die Firma, um die es geht, hat erstklassige Produkte, hoch motivierte Mitarbeiter, ein super Betriebsklima und ist in jeglicher Hinsicht der Konkurrenz weit voraus.

Daher ist im Briefing, also der Vorgabe durch die verantwortlichen Mitarbeiter der beauftragenden Firma, genau aufgelistet, welche Lobeshymnen im fertigen Film erschallen sollen, welche beeindruckenden Firmengebäude gezeigt werden sollen und welche wichtigen Firmenlenker in Kurzinterview zu Wort kommen sollen.

Das Problem ist nur: Eigenlob und Selbstbeweihräucherung ist extrem langweilig. Wer soll sich einen solchen Film mit Interesse ansehen? Und selbst wenn, wird er den Inhalt nach Ende des Films schnell vergessen haben.

Damit ein Unternehmensfilm Erfolg hat und die gewünschte Botschaft transportiert, muss man sich schon etwas mehr überlegen. Wolfgang Lanzenberger und Michael Müller wissen, wie das geht. Lanzenberger ist Leiter Regie bei der ProSieben / Sat1 – Produktion in München und hat bereits mehr als 50 Unternehmensfilme realisiert. Müller ist freier Kommunikationsberater und berät Unternehmen beim Erzählen von Geschichten und bei der Erstellung von Unternehmensmedien.

Und genau um dieses Erzählen von Geschichten geht es. Die Autoren beschreiben den gesamten Entstehungsprozess eines gut gemachten Unternehmensfilm. Von Zieldefinition und Briefing über die Ideenfindung bis hin zum Drehbuch und der Umsetzung.

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Immer wieder werden die Beschreibungen anhand von realen Beispielen verdeutlicht. Das können gut gelungene Filme sein, wie das oben gezeigte Beispiel der Mondi Personalagentur, das durch seine unterhaltsame Gestaltung sogar zum viralen Film wird. Das können aber auch (eigene) Missgriffe sein, von denen der Autor freimütig berichtet, und aus denen er gelernt hat.

Die Autoren liefern auf knapp 300 Seiten sehr viele konkrete Tipps für die Gestaltung und Umsetzung des Filmprojekts und gehen zum Schluss des Buchs auch auf Präsentation der Unternehmensfilme auf Videoplattformen und in sozialen Netzwerken ein.

Mein Fazit: Wertvolle und hilfreiche Informationen zur Erstellung von Unternehmensfilmen, die in der Erinnerung bleiben.

Wolfgang Lanzenberger, Michael Müller
Unternehmensfilme drehen
Business Movies im digitalen Zeitalter
29,99 € (D) 30,90 € (AT) 41,90 SFr
1. Auflage
2010 , 302 Seiten , br.
ISBN 978-3-86764-191-3
Schriftreihe: Praxis Film, Band 54

Gutes Fotografie Fachbuch

Mehr Informationen beim UVK Verlag sowie bei Amazon.

Business- und Industriefotografie

In diesem Seminar geht es um die Erstellung von Business-Portraits sowie Business- und Industriefotos unter Studiobedingungen und vor Ort beim Kunden.

Folgende Themen werden behandelt

  • Erforderliche Ausrüstung für die Business- und Industriefotografie
  • Lichtführung im Fotostudio und on location
  • Marketing und Preisgestaltung für Business-Aufträge
  • Organisation und Abwicklung

Teilnahme per Zoom-Konferenz am 1. – 3. Nov. 2020

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About Michael Omori Kirchner

Business Mentor für kreative Unternehmer mit 20 Jahren Erfahrung als Gründer eines Verlags, Inhaber eines Fotostudios und zertifizierter Berater und Coach. Mehr

3 Kommentare

  • Ralf Jannke sagt:

    Unternehmensfilme drehen – Business Movies im digitalen Zeitalter

    Ich nehme mal an, dass sich das Buch an Profis richtet, die ein zweites Standbein haben wollen/müssen. Die Crux ist wohl aus einem guten Fotografen einen guten Filmer zu machen. Denn mit der vorhandenen Full HD videofähigen Kamera ist es ja nicht getan. Der richtige Dreh und Schnitt ist das A und O. Ich glaube, dass man sich daran ganz furchtbar die Finger verbrennen kann. Es soll ja schließlich kein wackliges „Häääändi“ youtube-Filmchen sein. Und vor dem Buch steht ja noch die gesamte Systemkamera Videofilm Full HD Aufnahme-/Schnitt-Technik…

    Immerhin, ich habe ein kleines Foto einer schwedischen Onlineredaktion in Erinnerung. Dort waren auf dem Foto zu sehen: eine Interviewerin, der Interviewte und auf dem Tisch eine „laufende“ DSLR (Canon oder Nikon) auf Ministativ, die den Interviewten per Video aufnahm. Und der Ton wurde – „sichtbar“ – separat und zusätzlich zum Kameravideo noch extern per digitalem Diktiergerät aufgezeichnet.

    Ralf

  • Ja, Ralf, das Buch richtet sich an Profis. Für Hobbyfilmer gibt es geeignetere Bücher, z.B. dieses hier:
    https://fotografr.de/8437/101-tipps-fuer-das-filmen-mit-der-dslr/

    Wobei es sicher auch für Fotografen gut geeignet ist, die den Weg in die Video-Technik gehen (wollen / müssen).

    Gruß Michael

  • Evi sagt:

    Also ich bin kein Profi und musste für ein Unternehmen ein Imagefilm erstellen. Ich hatte keine Probleme damit das Buch zu lesen und zu verstehen. Es ist alles recht anschaulich und einleuchtend beschrieben. Ich würde es eigentlich nur Anfänger empfehlen. Der Inhalt sollte für jemanden der sich schon ein paar Wochen / Monate damit beschäftigt nichts neues sein.

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