Fotografie im Internet

Einflussnahme von Firmen auf FOTOGRAFR-Beiträge


FOTOGRAFR wird von vielen Amateur- und Berufsfotografen gelesen. Pro Monat sind es etwa 50.000 Leser. Da ist natürlich nachvollziehbar, dass die eine oder andere Firma Interesse daran hat, dass ihr Produkt hier in einem positiven Licht erscheint.

Und spätestens, nachdem ich von einer Einladung eines Kamera-Herstellers zu einer Test-Tour einer neuen Kamera nach Mallorca berichtet habe, fragen sich viele Leser, inwieweit man sich als Blogautor nach den Wünschen der Industrie richtet.

Daher gebe ich im folgenden einige Antworten auf diese (wichtige) Frage:

Rezensionsexemplare von Büchern

Auf FOTOGRAFR besprochene Bücher werden mir in der Regel von den Verlagen kostenlos zur Verfügung gestellt. Nach der Besprechnung darf ich die Bücher behalten (und gebe sie in den allermeisten Fällen an andere Fotografen weiter oder verlose sie hier auf FOTOGRAFR).

Eine Einflussnahme der Verlage auf die Rezensionen findet nicht statt. Sehr selten bekommt man von einem Verlag mitgeteilt, dass man negative Kritiken doch bitte eher zurückhalten möge. Es liegt dann an jedem Blogautor selber, wie er darauf reagiert. Ich selber bin aber der Meinung, dass ich nicht für die Verlage schreibe, sondern für die Leser, und veröffentliche daher auch kritische Rezensionen. Und negative, aber gut begründete Rezensionen, werden in der Regel auch von den Verlagen wertgeschätzt.

Test-Equipment

Bei den meisten Tests von Kamera-Equipment greife ich auf selber gekaufte Teile zurück. Die kaufe ich allerdings nicht, weil ich sie testen möchte, sondern weil ich sie für meine Arbeit als Fotograf brauche.

Gelegentlich möchte ich aber doch einmal etwas testen, ohne es zu kaufen, und frage dann beim Hersteller an. In der Regel bekomme ich für einige Wochen das Produkt kostenlos ausgeliehen.

Teilweise werden vom Hersteller fertig geschriebene Texte mitgeliefert, die ein arbeitsscheuer Autor direkt veröffentlichen könnte. Darauf greife ich nicht zurück, sondern schildere meinen eigenen, oft auch sehr persönlich eingefärbten Eindruck.

Pressemitteilungen

Jeder Blogautor bekommt Pressemitteilungen von Herstellern geschickt. Je mehr Leser der eigene Blog hat, desto mehr Pressemitteilungen kommen.

Ich selber sehe die Pressemitteilungen als wichtige Information an und habe bei einigen Herstellern diese Pressemitteilungen auch aktiv abonniert.

Allerdings veröffentliche ich diese Pressemitteilungen nur im Ausnahmefall, denn meistens haben schon viele andere Informationsquellen über die Neuigkeit berichtet, und da würde es die FOTOGRAFR Leser eher langweilen, wenn ich auch noch einmal die Pressemitteilung im Originaltext veröffentlichen würde.

Sponsored Posts

Bekomme ich von Firmen sehr werblich orientierte Mitteilungen mit der Bitte um Veröffentlichung, so biete ich gelegentlich an, dass diese Mitteilung im Rahmen eines gesponsorten Beitrags veröffentlicht wird. Im Beitrag wird dann deutlich darauf hingewiesen, dass es sich um einen bezahlten Beitrag handelt. In den drei Jahren, in denen FOTOGRAFR existiert hat es erst drei solcher Beiträge gegeben.

Bloggergeschenke

Eine Zeit lang war es in Mode, Bloggern Geschenke zu schicken, mit der Hoffnung, dass der Blogger über das eigene Unternehmen berichtet. So konnte zumindestens eine Erwähnung des Firmennamens sowie unter Umständen ein Link abgegriffen werden. Diese Vorgehensweise hat stark nachgelassen, wahrscheinlich, weil die meisten Blogger auf das Zusenden von Werbegeschenken kaum noch reagieren.

Blogger-Einladungen

Ich werde gelegentlich von Kamera-Herstellern zu Presse-Veranstaltungen eingeladen. Das ist teilweise mit einer Flugreise, einer Unterkunft in einem guten Hotel sowie einem interessante Programm verbunden.

Zwei dieser Einladungen habe ich bisher angenommen. In diesen Fällen wurden sämtliche Kosten vom Hersteller übernommen. Die Firmen haben sehr großen Wert darauf gelegt, dass ihre finanzielle Großzügigkeit nicht als „Kaufen von Meinung“ verstanden wird und habe alle Teilnehmer dazu ermuntert, auch kritische Meinungen zu äußern bzw. zu bloggen. Nicht einmal einen Hinweis, dass überhaupt über das Event oder das Produkt gebloggt werden soll hat es gegeben.

Das liegt meines Erachtens daran, dass die Kamerahersteller von Marketing-Firmen unterstützt werden, die genau wissen, dass sie die Glaubwürdigkeit von Bloggern nicht untergraben dürfen, ansonsten würde der geplante Marketing-Effekt nach hinten losgehen.

Um es deutlich zu sagen: Ja, die Firmen erkaufen sich mit ihrer Investition eine erhöhte Aufmerksamkeit. Aber sie erkaufen sich keine positive Berichtserstattung und auch keinen geschönten Testbericht. Ich werde weder besonders positiv über ein Produkt berichten in der Hoffnung, auch in Zukunft von Herstellern „gut behandelt“ zu werden, noch werde ich besonders negativ berichten, um mich als „kritischer und unbestechlicher“ Autor zu profilieren. Meine geäußerte Meinung ist meine offene und ehrliche Meinung.

Alles selber bezahlen

Testgeräte nur für eine Rezension aus eigener Tasche zu kaufen oder Reisen zu Presseterminen selber zu bezahlen: Ja, das wäre für die eigene Unabhängigkeit gut. Allerdings: Wo soll das Geld dafür herkommen? Die Werbeeinnahmen, die ich hier erziele, sind nur ein Taschengeld und ermöglichen eine solche Vorgehensweise leider nicht.

Fazit

Ich lasse meine Meinung nicht kaufen. Weder durch kostenlose Rezensionsexemplare noch durch reizvolle Reisen. Und wenn ich das richtig beobachte, halten das die allermeisten anderen Blogger ähnlich.

Sponsor-Aktivitäten und bezahlter Werbung gegenüber bin ich aufgeschlossen. In diesen Fällen mache ich den Vorgang transparent, damit der Leser weiß, woran er ist.

Ich sehe aber durchaus, dass das richtige Verhalten als Blogger ein schmaler Grad ist und von einigen Bloglesern kritisch beobachtet wird. Und das ist auch gut so.

Eure Meinung

Wie steht ihr zu dem Thema? Sollte man als Blogger Einladungen zu Test-Wochenende ablehnen? Und auch nicht auf Rezensionsexemplare von Büchern zurückgreifen?

Wenn ihr selber Blogautor seid: Wie geht ihr mit dem Thema um?

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Michael Omori Kirchner

About Michael Omori Kirchner

Ich arbeite als Business- und Industrie-Fotograf in Heidelberg und helfe als zertifizierter Coach kreativen Menschen dabei, etwas in ihrem Leben zu bewegen und von ihrer Arbeit gut leben zu können. Mehr

17 Kommentare

  • Bianca Bender sagt:

    Deine Einstellung ist völlig korrekt und daran gibt es nichts Verwerfliches! Ich halte es auf meinem Blog genau so. Als jetzt Fotografin, aber ehemalige Verlagskauffrau kann ich aus aller Überzeugung sagen: Kaum ein Magazin ist so unabhängig wie Du und der Großteil aller Blogger! Im Print-Bereich bekommt man häufig sehr deutlich mitgeteilt, dass man gefälligst eine Anzeige zu schalten hat, wenn man ein Thema redaktionell unterbringen möchte (der Inhalt ist dabei völlig egal). Die Trennung von Text und Anzeige ist da oft nur noch eine Farce… (oft – nicht immer).
    Weiter so!

  • Ich finde diese offene Klarstellung sehr gut. Natürlich kommt bei solchen Ausflügen nach Mallorca immer ein komisches Gefühl beim Leser auf (und ehrlich gesagt auch ein bißchen Neid 😉 ) aber wenn das nicht zu unangemessenen Lobeshymnen führt, dann ist das für mich in Ordnung. Wie sollte es auch anders gehen, ein riesiges Budget hat wahrscheinlich kein Blogger. Ich stelle es mir aber im Detail nicht einfach vor, seine Unabhängigkeit zu bewahren, wenn man tagelang freundlichst behandelt wird und dann womöglich kaltblütig einen Verriss schreiben soll. Das wäre für mich ehrlich gesagt ein enormer Stress. Aber das soll nicht mein Problem sein wie Du das schaffst.

  • @ Bilderbrunnen: Ja, natürlich, nach einer solchen Reise werde ich nicht schreiben: Diese Kamera ist der größte Mist. Aber das würde ich ohnehin nicht tun.

    Aussagen wären eher (beispielhaft, nicht bezogen auf eine reale Kamera) : „Der Autofokus ist für ernsthafte Sportfotografie zu langsam“ oder „Die Bilder rauschen ab ISO 800 sehr deutlich“.

    Das ist sachlich, begründet und nachvollziehbar.

  • Jochen sagt:

    Puh, ich dachte eingangs, ich würde hier etwas anderes lesen. Aber ich bin nicht enttäuscht worden. 🙂

    Auch ich habe auf meinem Blog schon über Produkte berichtet, welche mir von Herstellern angeboten wurden. Ja, ein Produkttest trägt absolut zur Meinungsbildung ein. Zumindest zu meiner. Aber die Meinung kann in alle Richtungen gehen!

    So habe ich auch schon über einen Anbieter von Fotoprodukten berichten müssen, der meine Erwartungen keineswegs erfüllt hat. Und das schreibe ich dann auch! Denn kaufen lass ich mich nicht. Daher versuche ich immer, mein Fazit sachlich und nicht emotional oder subjektiv zu ziehen und das auch so zu schreiben. Ich hoffe, dass mir das auch immer gelingt.

    LG vom Jochen

  • Chris sagt:

    Ein sehr schöner Bericht. Bleib dabei was Du machst. Ich würde es genauso machen (wenn ich Dich Chance dazu bekommen würde 😉 ) Solange man seine eigene Meinung schreibt ist das völlig Ok. Blöd wird es nur wenn man sich von den Herstellern um den Fingern wickeln lässt. Diese Blogbeiträge fallen aber zum Glück schnell auf. So viel Marmelade kann man gar nicht um den Mund schmieren 🙂

    In diesem Sinne. Weiter so!

    Gruß
    Chris

  • ThilliMilli sagt:

    Du hast ja bereits angekündigt, ein Statement zur Thematik zu verfassen. Mich freut, dass dies inhaltlich auch meine Auffassung zum Umgang mit der Materie wiederspiegelt. Allein: Die Umsetzung sollte auch dementsprechend erfolgen.

    Dies hat zuletzt mit dem Stein des Anstoßes – dem Mallorca-Trip – nicht wirklich funktioniert. Der offene Umgang mit der Einladung war gegeben, nur die kritische Auseinandersetzung mit der Kamera leider nicht. Weiterhin haben sich nahezu alle Berichte zu sehr geähnelt. Aber sei’s drum, zumindest Du hast draus gelernt und wahrscheinlich auch der eine oder andere Mitstreiter.

    Wie sollte man damit also umgehen. Ich hab’s schon einmal gesagt und tue dies gerne wieder: Nimm mit, was interessant oder vielversprechend ist & berichte anschließend ehrlich drüber. Ist doch auch schön, wenn sich der Aufwand hier in dem einen oder anderen Goodie niederschlägt.

  • Dietmar sagt:

    Wichtig für Glaubwürdigkeit ist Transparenz.
    Hab mir gerade noch mal deinen Post zur Lumix G3 angeschaut. Da sind nur ein paar Fakten erwähnt, die man überall nachlesen kann. Kaum Wertung. Nichts wirklich positives, nichts negatives.
    Regelmäßige Blog-Leser wissen damit Bescheid, denke ich. Wer mal vorbei schaut weil, er nach der G3 gegoogelt hat, könnte einen anderen Eindruck haben.

    Ich frage mich daher, ob das Unterlassen einer deutlichen Meinung nicht auch schon ein Ergebnis der bezahlten Reise ist.

    Gleiches gilt für deine Rezensionen. Ich freue mich sehr über Buchempfehlungen, aber wenn du dich nicht traust, etwas negatives zu schreiben, weil dann vielleicht das nächste Buch nicht kommt, wäre das schade. Ich habe allerdings schon Artikel von dir gelesen, bei denen du Bücher auf sehr höfliche weise zum nicht kaufen empfohlen hast (es sei denn man ist Auto-Fan 🙂

    Gesponserte Artikel sind sicher schwierig, aber ich finde du machst das gut. Du bloggst ja auch nicht nur zum Spass, gell. Und so viel gute Beiträge, da darf auch ruhig mal jemand was für springen lassen. Sachmittel oder Cash ist egal …

  • Stefan sagt:

    Interessante Diskussion. Da musste ich gleich noch mal nachlesen, was ich zum Mallorca-Trip und die G3 geschrieben habe.

  • Thomas sagt:

    Danke für den Bericht und die transparente Klarstellung, was „hinter den Kulissen“ so alles läuft.

  • home sagt:

    Mach Dich nicht verrückt wegen sowas. Wer liesst, was Du schreibst, der merkt schnell, dass Du Deine eigene Meinung publizierst.

    Gegen die Reisen, Reyesionsexemplare oder Testgeräte kann man auch nichts einwenden – wie Du beschrieben hast, erkauft sich die Firma dadurch nur Aufmerksamkeit und das ist ja nicht schlimm…

    Halte es einfach weiter so wie bisher!

  • Ralf Jannke sagt:

    Kleiner Dialog zum vergleichbaren Thema:

    Wenn >> „Mr. X “ über die Höchstempfindlichkeit seiner Y schwärmt? <> Ich warte immer noch auf eine entsprechende positive „Kontobewegung“ 😉
    Bis heute leider kein Zahlungseingang von Y zu verzeichnen 🙁
    Und das für eine selbst zum vollen gewöhnlichen Online-Preis gekaufte Y. Was mache ich falsch? ;-))) <> Wenn Dir Y für die Texte nicht mindestens ein 0,0/Zoom hingestellt hat und die Betriebskosten von xyz.de für mindestens einen Monat übernommen hat, dann ist da irgendwas faul in dem System. (…) <> Ob ich da etwas über eine Y schreibe oder nicht – das hat für Y etwa die gleiche Bedeutung, Tragweite wie der „berühmte“ Sack Reis, der in China umgefallen ist. Es macht halt Spaß was zu schreiben, wofür Profi(?)foto, Clofoto & Co sich nicht interessieren…. Sonst bräuchte es auch keine xyz.de und andere WWW-Quellen… <<

    So werde ich es auch weiter halten. Ich habe keinen Blog, keine Internetseite und wurde auch noch nie "eingeladen". Ich kann mich natürlich pausenlos darüber ärgern oder auch „einmauern“ und jede Erfahrung für mich behalten. Macht aber irgendwie keinen Spaß. Aber wenn, dann muss es an geeigneter Stelle veröffentlicht werden. Und damit meine ich keins der zahlreichen „Kindergärten“ – Pardon – Spezialforen…

    RJ

  • Erstmal herzlichen Glückwunsch zu 50.000 Lesern jeden Monta. Dat hat sich deine Arbeit richtig gelohnt.

    Wie Du schon sagst, Transparent müssen solche Artikel sein. Es bringt keinem was, wenn du was schön schreibst, wo dann alle sagen, was erzähl er da für einen Mist.

    Ich habe in meinem Blog nicht viel solcher Artikel, bin auch lieber hinter der Kamera als das ich schreibe. Aber will langfristig einiges ändern. Vor kurzem hatte ich eine Anfrage eines Labors gehabt, dafür einwenig Werbung zu machen. Bin kein Freund davon, vielleicht weil es auch nicht in mein bisheriges Konzept gepasst hat. Habe dazu auch einige Zeilen verloren –> http://ks-fotografie.blogspot.com/2011/06/das-wollte-ich-schon-immer-als-poster.html

  • Volker sagt:

    Ich finde, das ist ein guter Weg, sich nicht „kaufen“ zu lassen, andererseits aber vom Blog zu profitieren. Hin und wieder mal ein Werbeposting zu veröffentlichen, wenn es entsprechend gekennzeichnet ist, finde ich auch legitim. Wie schon erwähnt, kommt es auf die Transparenz an.

    Das scheint mir, zumindest bei den Artikeln die ich gelesen habe, bisher der Fall zu sein.

    Gruß
    Volker

  • Finde ich wirklich schön, dass du – als erfahrener Blogger – auch mal so hinter die Kulissen blicken lässt. Ist schon interessat, was sich Firmen so alles ausdenken um einen für sich zu gewinnen.

    Aber Hut aber dass du deiner eigenen Linie treu bleibst und dich davon nicht beirren lässt.

    Habe dich übrigens mal in meinen Blog Roll eingetragen – vll. freut es dich ja, auch, wenn meine Seite erst 2 Tage alt ist und noch total im Aufbau steht ;).

    Lg, Christian

  • Danke Dir, Christian, ja, natürlich freut mich das!

    Viele Grüße
    Michael

  • Fotografr.de verlost 5 Bücher. Zur Fotografie. Für Blogger. | leichtscharf.de sagt:

    […] Und diesen auch einen eigenen Beitrag in seinem Blog gewidmet. Hier beschreibt er sehr genau, wie er mit den Firmen­of­ferten umzu­gehen pflegt. Offen und ehrlich. Sowohl der entspre­chende Post als auch sein […]

  • Ich finde es gut, dass das Thema einmal offen kommuniziert wird. Ich denke, das betrifft ja doch einige Blogger.

    Auf Rezensionsexemplare zurückgreifen ist völlig legitim und war es auch schon immer in der Offline-Welt. Hierzu dann seine persönliche, ungefärbte Meinung abzugeben ist denke ich selbstverständlich.

    Bei Einladungen zu Testwochenenden würde ich zumindest hellhörig werden, da es hier auf Seiten der einladenden Firmen sicherlich eine starke Erwartungshaltung gibt.

    Auf Pressetexte verlinke ich ab und zu in eigenen Postings, wenn sie nicht zuviel Markting-Blabla enthalten. Ich denke aber, die Leser eines Blogs erwarten immer eine persönliche Meinung. Pressetexte und andere Marketinginfos können sie sich auch direkt auf den Herstellerseiten holen.

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