Zubehör

Welche Graukarte ist empfehlenswert?

Von 17. März 2011Oktober 15th, 20203 Kommentare

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Lastolite LL LR1250 Ezybalance Graukarte 30 cm (Aufheller/18%)

Aus dem Fotografr-Forum. (2010) Die Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der FOTOGRAFR-Redaktion wieder.


ohermann

hi @ all,
welche graukarten nutzt ihr?
ich verwende seit jahren die lastolite „ezybalance“ und „tribalance“-karten. leider stelle ich immer wieder fest, dass diese karten anscheinend stark metamerie-empfindlich sind – die ergebnisse des weißabgleichs sind teilweise sehr inkonsistent, die farbwiedergabe ist nach dem abgleich oft sehr „warm“ – egal welche felder ich nutze.
mir ist natürlich klar, dass eine mischlichtsituation in dieser hinsicht immer problematisch ist, ich beziehe mich aber auf reines tagslicht- oder blitzlicht.
(um mißverständnissen vorzubeugen – ich arbeite natürlich mit kalibriertem display und durchgängigem colormanagement.)

wie sind eure erfahrungen?
welche produkte nutzt ihr?

danke für eure antworten!

sonnige grüße aus frankfurt
olaf


AS

hallo olaf,
ich benutze die Whibal (whibal.com) sind laut Hersteller Metamerie-frei. Ich habe es nicht nachgemessen (wüste nicht wie) der WB ist aber immer korrekt. (so korrekt dass ich die Fotos oft noch 200K wärmer mache 😉 …
lg
AS



imagist

hi,

@ohermann: ich verwende fast ausschliessl. die Fotowand-Technic (Dietmar Meisel) neutral-grau karten. zur der lastolite ware will ich nix sagen.

@Tunnelrat: full ACK. Robin Myers Imaging sind auch excellent!

manche kollegen nutzen die ExpoDisc, die kenn‘ ich aber kaum. duerfte aber okay sein.

Kodak-Karten verwenden auch manche, davon kann ich aber nur abraten weil die sind fuer Filmkameras gedacht (zur Hellikeits-bestimmung) .. also nicht qualitativ nict so gut wie Robin Myers bzw. Fotowand-Technic karten. http://www.kodak.com/cluster/global/en/consumer/products/techInfo/am105/am105kic.shtml

@AS: Metamerie „nachgemessen“ .. ich weiss wo der weiss-punkt ist, und was mein farbraum ist, also weiss ich auch wo der punkt in meinem farbraum liegt der den exakt meiner kallibrierten graukarte entspricht.
alle theorie ist grau, also praktisch wird dieses punkt je nach lichtverhaeltnissen ein bissi wo anders liegen. je weniger abweichungen ich hab, umso Metamerie freier ist meine graukarte.

lg,
mir.

ps: die Fotowand-Technic website ist katastrophe! voellig durchgeknallt nerdig, IMO der verkauft sich voellig unter seinem wert, weil seine karten sind ansich gut. (allerdings die Robin Myers sind auch excellent.)



ohermann

bis jetzt herzlichen dank für alle antworten.
ich schaue mir die diversen empfehlungen genauer an, vielleicht ist das richtige für mich dabei.

den hinweis mit der klassischen kodak-graukarte kann ich nur unterstützen – das verwendete grau ist nicht neutral. war halt zu „anlogen“ zeiten kein thema – es ging ja nur um die 18% reflexion für die belichtungsmessung.

den expodisc-filter halte ich für mich nicht für sinnvoll, dauert zu lange während eines stressigen peopleshootings. die graukarte hält der assi einfach mal zwischendurch schnell rein und fertig.
wer allerdings zeit hat und vielleicht auch jpg fotografiert, findet mit dem expodisc natürlich eine gute lösung.

bin gespannt, ob noch ein paar erfahrungen gepostet werden.

sonnige (endlich!!) grüße
olaf


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  • ✅ Der automatische Weißabgleich digitaler Kameras liefert nicht in jeder Lichtsituation optimale Ergebnisse. Und auch die Voreinstellungen für Tageslicht oder Kunstlicht sind auf bestimmte Farbtemperaturen festgelegt. Diese entsprechen häufig nicht den tatsächlich vorherrschenden Bedingungen. In beiden Fällen bekommt man Aufnahmen mit einem unschönen Farbstich. Aus diesem Grund sollte man immer einen manuellen Weißabgleich durchführen.
  • ✅ Dabei stimmt man den Weißabgleich seiner Kamera exakt auf die Farbtemperatur des Umgebungslichts ab. Auf diese Weise wird der bereits erwähnte Farbstich vermieden. Um einen manuellen Weißabgleich durchzuführen, macht man eine formatfüllende Referenzaufnahme der weißen Karte, um dann auf Basis der Aufnahme den Weißabgleich der Kamera kalibrieren. Nähere Informationen dazu finden sich in der Bedienungsanleitung jeder Kamera, die eine entsprechende Funktion besitzt.
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Als ehemaliger Berufsfotograf freue ich mich, meine Leidenschaft zur Fotografie mit den Lesern zu teilen, kreative Menschen und Projekte vorzustellen und Inspirationen zu geben. Mehr über mich

3 Kommentare

  • frank sagt:

    hallo miteinander,

    habe das ganze nun aufgrund eines Kundenwunsches mit dem Colorchecke von x-rite gemacht und bin ehrlich gesagt sehr beeindruckt von den Ergebnissen mit Lightroom.

    Das Ding ist natürlich sehr teuer für eine Graukarte, aber wenn man einfach und amltich richtige Farben will ist das Teil echt gut.
    Besonders gefält mir auch Bilder zu warm oder zu kalt einstellen zu können. und das gleichmäßig über mehrere Tage hinweg.

    zu der mitgelieferten Software kann ich wenig sagen, da ich da keine Alternativen kenne.

    mein persönliches Fazit: teuer aber sehr gut mit vielen Möglichkeiten.

  • Der Passport ColorChecker kostet doch 99 Euro, finde ich jetzt nicht zu teuer, wenn man als profi gescheite und schnelle Ergebnisse haben will. Lässt sich alles sehr leicht reproduzieren, schnelle Anwendung. Ich kann das Ding nur empfehlen.

  • Sebastian sagt:

    das Prodisk 2 Graukartensystem finde ich ganz nett, habe diesen in meinem Fotoblog auch mal vorgestellt: http://www.ares-foto.de/blog/test-prodisk-ii-weissabgleich-graukarte-farbabgleichkarte/

    ist aber hoffnungslos übertreuert, wird so wohl kaum Käufer finden…

    Gruß, Sebastian

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