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Die Fotografenmappe / Das Portfoliobuch

Wo immer sich Fotografen persönlich vorstellen legen sie ihre Fotografenmappe vor. Das ist entweder eine Präsentationsmappe oder auch ein gedrucktes Fotobuch (aber bitte nicht von einem Billiganbieter!).

Auch wenn natürlich die Fotos wichtiger sind als die äußere Aufmachung, macht es keinen guten Eindruck, wenn man als Fotograf auf der einen Seite eine anständigen Stundensatz verlangt, auf der anderen Seite aber seine Arbeiten lieblos präsentiert. Daher ist die Anschaffung einer guten Fotografmappe bzw. eines Portfoliobuchs für jeden professionellen Fotografen Pflicht.

In seiner Mappe hat der Fotograf aktuelle Bilder. Das heisst, Arbeiten, die maximal 12 Monate alt sind. Nur ganz besonders außergewöhnliche Fotos oder Referenzen von sehr bekannten Auftraggebern darf man auch noch ein paar Jahre länger zeigen. Was aber gar nicht gut ankommt, sind die „Best-of“ Fotos der letzten 10 Jahre. Das will niemand sehen.

Durch die Beschränkung nur auf aktuelle Bilder ist auch sichergestellt, dass die Bilder eine einheitliche Bildsprache aufweisen. Ein Zeichen von Professionalität ist außerdem, wenn nicht nur Einzelfotos enthalten sind, sondern auch Serien, die zeigen, dass die Ergebnisse keine Zufallsprodukte sind, sondern durch gezielte Planung und bewusste Herangehensweise entstanden sind.

Größe des Portfolio-Buchs

Das Portfoliobuch sollte eine Größe von 24 x 32 cm haben, damit Abzüge in der Größe 20 x 30 cm gut hineinpassen und noch ein kleiner Rand bleibt.

Kunststoff oder Ledereinband?

Ein Echt-Ledereinband wirkt edel und anspruchsvoll, ist aber auch mit entsprechend hohen Kosten verbunden. Als Alternative hat sich daher ein Einband aus hochwertigem Kunststoff bewährt.

Fotografenmappe kaufen

Hier gibt es eine Fotografenmappe zu kaufen.


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Michael Omori Kirchner

About Michael Omori Kirchner

Ich arbeite als Fotograf in Heidelberg und gebe mein Wissen und meine Erfahrung als Business-Coach für Kreative weiter. Mehr

5 Kommentare

  • Um mal die „Billiganbieter“ aussen vor zu lassen, welche Anbieter kannst Du denn da empfehlen? Bei mir steht das auch langsam an eine entsprechende Mappe oder eben ein Fotobuch zu bauen. Es soll ja auch etwas solides sein, dass nicht beim ersten Anschauen auseinander fällt.

  • Marco sagt:

    Hallo,

    folgendes Zitat hat mein Interesse geweckt:

    „ein gedrucktes Fotobuch (aber bitte nicht von einem Billiganbieter!).“

    Gibt es eine Liste von empfehlenswerten Anbietern?

    Danke im Voraus und Grüße

    Marco

  • Omori sagt:

    Bei Mappen empfehle ich die Mappen aus meinem Online Shop:
    http://www.omori.eu/
    Gruß Michael

  • Ich empfehle die 2-Mappen-Strategie: Eine mit den repräsentativen Arbeiten, die heute definitiv nicht mehr in Folien gezeigt werden, sondern gedruckt (guckt mal bei Monochrom.com). Die zweite Mappe kann eine Prat-Mappe sein, in die kommen die Belege. Eine dicke Ledermappe ist total Achtziger. Wer noch kein gutes Corporate Design hat, sollte es lieber schlicht halten, und sich später eine wirklich individuelle Lösung zulegen. So viele Möglichkeiten, eine körperlich vorhandene Mappe zu zeigen, gibt es sowieso nicht mehr. Ich würde immer den Schwerpunkt auf die geschickte Auswahl der Motive legen.

  • Rüdiger Koch sagt:

    Ich verwende eine Prat A3+ Ledermappe, Modell „Pampa“. Bin mit der Mappe sehr zufrieden, Preis-Leistungsverhältnis sehr gut. Die Mappe kam mit 20 säurefreien Hüllen sowie schwarzen Kartoneinlagen. Sicher sind die Mappen von Heiner Hauck eine völlig andere Klasse, hat natürlich auch seinen Preis. Es ist schon beeindruckend, wie die Bilder in der Größe A3(+) wirken. Kein Vergleich zu iPad und Co.

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