Fotoequipment

Hochauflösende Kamera Drohnen

Von 21. Juni 2016 Kein Kommentar

Der Bereich Kamera-Drohnen ist wohl im Moment einer derjenigen, in denen die schnellsten und innovativsten Veränderungen zu beobachten sind.
Wichtige Eigenschaften wie

  • Ready to fly
  • Hochauflösende Aufnahmen
  • Einfache, auch für Einsteiger leicht zu bedienende Funksteuerung
  • Life-Videostream auf einen Monitor
  • Lange Flugzeiten

gehören bereits zum Standard.

4K-Auflösung

Gerade für Fotografen ist wichtig, dass die neueste Drohnen-Generation eine 4K-Filmauflösung hat.

Auch wenn 4K-Videos im Moment noch nicht unbedingt gebraucht werden, bietet ein 4K-Film doch die Möglicheit, Standbilder daraus zu extrahieren, die eine gute Auflösung besitzen. Damit entfällt der Wechsel zwischen Foto und Video und der Drohnen-Pilot kann nach Ende des Flugs in aller Ruhe entscheiden, aus welchem Teil des Videos er ein Foto zieht.

Sicherheit

Die Drohnen haben eingebaute Sicherheitsfunktionen, indem sie beispielsweise automatisch die Flugverbotszonen (rund um Flughäfen etc.) beachten und dort gar nicht erst gestartet werden können. Außerdem verfügen moderne Drohnen über Ultraschall-Sensoren, die einen Zusammenstoß mit Gebäuden oder anderen Flugobjekten vermeiden.

Dennoch ist es natürlich für den Piloten erforderlich, sowohl die Sicherheitsbestimmungen als auch die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten.
Auch der Abschluss einer speziellen Haftpflichtversicherung ist eine Investition, die sich im Ernstfall lohnt.

Der Drohnen-Markt

Marktführer im Einsteiger-Bereich sind die Firmen DJI und Yuneec (http://www.yuneec.de/de/), die sich gegenseitig mit Neuheiten übertrumpfen.

Einen guten Markt-Überblick wird man sich auch auf der nächsten Photokina im September 2016 verschaffen können, bei der die neuesten Fluggeräte in Aktion sehen sein werden.

Die Kamera

Oft ist es gar nicht erforderlich, eine Spiegelreflex-Kamera oder spiegellose Kamera unter einer Drohne zu montieren. Außerdem ist das ohnehin nur bei den sehr großen und teuren Fluggeräten möglich. Die bei den Einsteiger-Multikoptern mitgelieferten Kameras liefern ein einstaunlich gutes Bild, das in den meisten Einsatzfällen ausreichen sollte.

Hand-Gimbal als Zugabe

Sehr praktisch sind die Hand-Gimbals (SteadyGrip), die häufig im Drohnen-Set mitgeliefert werden. Mit ihnen kann man den (oder das?) Gimbal und die Kamera auch mit der Hand führen, ohne dass die Drohne selber zum Einsatz kommt. Gerade auf Events ist das eine sehr interessante Einsatzmöglichkeit, denn mit einer Drohne ist es aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt, über Menschenansammlungen zu fliegen. Bis vor kurzer Zeit wurden für diese Gimbals bereits ohne Drohne Preise von mehr als 500 Euro aufgerufen, jetzt sind sie gegen einen geringen Aufpreis bei vielen Drohnen-Sets mit dabei.

Die weitere Entwicklung

Die technischen Möglichkeiten scheinen endlos zu sein. Die Geräte werden immer kleiner und leistungsfähiger und gleichzeitig kostengünstiger. Schon heute gibt es Drohnen, die automatisch einer Person folgen können und theoretisch ohnen aktive Steuerung auskommen.

Auf der anderen Seite wird der Luftraum immer voller und nicht jeder Nachbar möchte eine Spy-Cam über seinen Gartenzaun fliegen sehen.

Der Spieltrieb vieler (vor allem männlicher) Fotografen wird aber dazu führen, dass die sich Hersteller auch auf lange Sicht keine Sorgen um ihren Absatz machen müssen.

Kann man mit der Drohnenfotografie Geld verdienen?

Diese Frage hatte ich bereits einmal in einem separaten Artikel beantwortet.

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