Architektur

Architekturfotografie bei Nacht

Von 16. Juni 2015 5 Kommentare
Architekturfotografie bei Nacht

Hiacynta Jelen zeigt uns in ihrem Video-Tutorial die DRI-Technik und wie man mit ihrer Hilfe Architekturfotos, die bei Nacht entstanden sind, optimieren kann.

Was ist DRI und warum sollte man es anwenden?

DRI heisst Dynamic Range Increase und dient zur Erhöhung des Dynamikumfangs eines Bildes. Insbesondere bei Nachtaufnahmen kann ein Bild Stellen sehr unterschiedlicher Helligkeit aufweisen, die auch von den heutigen leistungsfähigen Sensoren in den Kameras nicht mehr richtig dargestellt werden können.

Hier kommt ein Verfahren zum Einsatz, bei dem vom selben Motiv mehrere Aufnahmen mit verschiedener Belichtungszeit (aber sonst gleichen Parametern) angefertigt werden und anschließend so miteinander überlagert werden, dass weder die hellen Bildanteile überstrahlen noch die dunklen zu sehr absaufen.

Photoshop Bearbeitung

Zuerst ist wichtig, bei der Entwicklung der Fotos in Camera Raw darauf zu achten, dass alle Entwicklungsparameter der verschiedenen Ebenen synchronisiert werden.

Danach richtet man die Ebenen exakt aufeinander aus und wählt die korrekt belichtete Ebene als Ausgangsbild. In diesem Bild sind die hellen Bereiche überstrahlt und werden daher durch entsprechende Bereiche aus den unterbelichteten Ebenen überlagert. Dazu wählt man in diesen Ebenen die hellen Bildbereiche aus (Auswahl – Farbbereich – Lichter) und erstellt daraus eine Ebenenmaske. So werden die überstrahlten Bereiche durch richtig belichtete Bereiche ersetzt.

Diese Technik hat allerdings den Nachteil, dass durch die Ebenenauswahl sogenannte DRI Schatten entstehen, die anschließend manuell entfernt werden müssen.

Wie das Ganze in der Praxis aussieht, zeigt Hiacynta an einen konkreten Beispiel:

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