Reportage + Presse

Foto-Ausrüstung im Weißen Haus

Photo by Annie Leibovitz/Released by White House Photo Office

Wenn Präsident Obama im Weißen Haus fotografiert wird, koordiniert das Pete Souza, der Chef des Foto-Büros des Präsidenten. Einige der Fotos werden auf flickr in einem Fotostream veröffentlicht.

John Watson hat sich nun einmal die Mühe gemacht, die EXIF-Daten der dort veröffentlichten Fotos auszuwerten, um zu ermitteln, mit welchem Equipment die Fotos gemacht werden, und kam zu folgenden Ergebnis:

Die weitaus meisten Fotos werden mit der Canon EOS 5D MkII gemacht. Eine Canon EOS 1DsIII oder 1DIII spielen nur eine sehr untergeordnete Rolle.

Als Objektive kommen vor allem die Festbrennweiten 35mm f/1.4L , 50mm f/1.2L und EF135mm f/2L sowie das Zoom 24-70mm f/2.8L USM zum Einsatz.

Eine genaue Aufstellung der Ausrüstung findet sich bei fotodoto.

Michael Omori Kirchner

About Michael Omori Kirchner

Ich arbeite als Fotograf in Heidelberg und gebe mein Wissen und meine Erfahrung als Business-Coach für Kreative weiter. Mehr

15 Kommentare

  • Und für alle Kritiker von Michelle Obama: Man beachte, sie hat hier etwas Langärmeliges an! 🙂

  • Nicki sagt:

    Ich finde die Obamas geben immer wieder einen herzliches Bild ab. Zumindest kommen sie mir sehr echt vor, im Gegensatz zu den Vorgängergesichtern. Festbrennweiten – also kochen die Jungs und Mädels mit dem gleichen Wasser wie wir auch. Schönes WE!

  • Den Fleiß in Ehren – aber wozu ist diese Information gut? Obamas werden also mit Canon abgelichtet, sogar nur mit einer 5D….. Naja. Sehr spannend allenfalls für die Forenkrieger, die eine Bestätigung für „ihre“ Marke suchen.

    VG
    Christian

  • Omori sagt:

    Die Aussage, die ich damit verbinde, ist folgende:
    Es kommt nicht so sehr auf die Kamera / Ausrüstung an, ob man gute oder schlechte Fotos macht.

    Als Einsteiger redet man sich häufig ein: Wenn ich nur eine tolle Kamera / tolle Ausrüstung / tolles Fotostudio / ….. hätte, könnte ich auch Super Fotos machen.

    Dass das ein Trugschluss ist, erkennt man zu einem, wenn man dann mit der „tollen Kamera“ auch keine besseren Bilder zustande bringt, als vorher. Oder man erkennt es, wenn man sieht, dass die Profis, die sich eigentlich bestes Equipment leisten könnten, auch nur „ganz normale“ Kameras benutzen.

    Gruß Michael

  • […] Der Fotografr berichtet darüber, welche Kamera(s) im weißen Haus benutzt werden und welche Linsen da zum Einsatz […]

  • FoG sagt:

    @Michael: hmm … ich finde die Aussage bezüglich der Ausstattung nicht gerade bestätigt. Also rein auf dein Posting bezogen kann man aus dem obigen Artikel nicht schließen, dass sich die Aussage bestätigt, es komme auf nur den Fotografen an, nicht auf die Technik. Wenngleich die Ausrüstung nicht ins Mittelformat vorstößt, so ist sie schon keine Amateurausrüstung mehr. Die Aussage würde ich unterstützt sehen, wäre die Kamera eine 40D oder 400D gewesen.

    Grüße, Jörg

  • omori sagt:

    @ FoG: Ja, Du hast recht. Wobei ich die ganze Diskussion um „Amateurausrüstung“ und „Profiausrüstung“ auch müßig finde.
    Aber die Kamerahersteller suggerieren ganz gerne (in jedem Prospekt nachzulesen), dass man nur mit einer teuren Ausrüstung „professionell“ arbeiten kann.
    Ich habe zum Beispiel kein Problem damit, teilweise auch professionelle Aufträge mit einer uralten Canon 10D abzuwickeln.
    In der oben aufgeführten Liste kommt auch die Canon 5D (ohne Mark II) vor, die wahrscheinlich auf dem Gebrauchtmarkt für unter 1000 Euro zu haben ist.

  • fotopunk sagt:

    unwichtig, aber sehr interessant xD

    ich hab die cam des presidenten !

  • Christian sagt:

    Interessant zu Wissen.
    @Omori, ich stimme dir voll und ganz zu. Denn nicht nur die Kamera macht das Foto, der Fotograf hat da auch ein bisschen mitzureden 🙂 denke ich. Wie oft muss ich mir anhören: “ Du hast ja auch eine viel bessere Kamera“. Aber das ist eine Grundsatzdiskussion….

    LG

    Christian

  • White-House Fotoausrüstung « Top Fotografie Blog sagt:

    […] EF 24-70 F/2.8L USM Zoom. Genauer analysiert hat dies der John Watson von Photodoto, was wir via Kwerfeldein entdeckt […]

  • Schepi sagt:

    Was ein schönes Bild – und sehr hübsche Kinder …
    Wirkt für mich auch sehr echt und nicht gekünstelt 🙂
    Sehr schön !

  • Micha sagt:

    Die Schlussfolgerung kann ich auch nicht ganz nachvollziehen.
    Die genannten sind alle professionelle Kameras und Objektive. Erstere nicht unter 2000, zweitere jeweils nicht unter 1000 Euro das Stück zu bekommen. Von Mittelformat abgesehen könnte man kaum bessere Ausrüstung benutzen.

  • Omori sagt:

    @Micha: Ja, auf der einen Seite hast Du Recht.

    Andererseits habe ich letztens einen People- und Werbe-Fotografen getroffen, der mir gesagt hat, dass 90% seiner Kunden auf Mittelformat bestehen (Anschaffungskosten nur für die Kamera bei ihm 26.000 Euro).

    Gruß Michael

  • Micha sagt:

    Kann ich nicht bestätigen. Kommt aber wohl sehr auf die Kunden an und kann man nicht verallgemeinern.
    Und so Zeug kann man auch ganz locker mieten und dem Kunden dann entsprechend in Rechnung stellen.
    Wie gesagt – vom Mittelformat abgesehen sehe ich keine echte Lehre à la „der Fotograf macht die Fotos, nicht die Kamera“ in dem Beitrag. Was nicht heißt, das es nicht mal ganz interessant zu wissen ist – nur die Schlußfolgerung finde ich überzogen.

  • haribo sagt:

    Nicht die Kamera sieht das Bild sondern der Fotograph. Die Kamera ist das Werkzeug des Fotographen. Selbst mit einem Knipser kann man coole Fotos machen.

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