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Das erstaunliche Leben des Walter Mitty (+ Verlosung)

Vielen Fotografen-Kollegen haben mir diesen Film empfohlen, die TAZ meint gar: „… einer der schönsten Hollywood Filme der letzten Jahre.“ Und da es sowohl um Fotografie als auch um die Verwirklichung seiner Träume geht, war es klar, dass ich mir diesen Film unbedingt anschauen musste.

Und ich wurde nicht enttäuscht. Natürlich ist der Film hollywood-mäßig überzeichnet und durch manchmal etwas übertriebene Action-Szenen aufgepeppt, aber er hat auch wunderbar stille Momente voller Lebensweisheit.

Die beste Szene des Films fand ich, als der Fotograf nach einem mühsamen Aufstieg im Himalaya endlich den Schnee-Leoparden vor seiner Linse hatte, dann aber nicht ein einziges Foto machte. Zur Erklärung sagte er, dass er manchmal einfach nur den Augenblick genießen und den Zauber nicht durch das Fotografieren zerstören möchte.

Mein Fazit: Ein wirklich schöner und unterhaltsamer Film mit tollen Landschaftsaufnahmen

Verlosung

Bitte schreibt in einen Kommentar, wenn Ihr weitere Spielfilme kennt, die für Fotografen sehenswert sind. Entweder, weil es um das Thema Fotografie geht, oder weil Kamera- und Lichtführung künstlerisch gelungen sind. Oder warum auch immer, dann aber bitte mit einer kurzen Begründung.

Unter allen Kommentaren, die bis zum 12. November 2014 hier eingehen, verlose ich mein Exemplar der DVD.

Ein kostenloser Versand der DVD ist nur in Deutschland möglich.

Ich freue mich auf Eure Kommentare und bin gespannt auf die anderen Filme 🙂

P.S.:
Bei Amazon gibt es die DVD im Moment für unter 5 Euro.


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Michael Omori Kirchner

About Michael Omori Kirchner

Ich arbeite als Business- und Industrie-Fotograf in Heidelberg und helfe als Coach kreativen Menschen dabei, etwas in ihrem Leben zu bewegen und von ihrer Arbeit gut leben zu können. Mehr

39 Kommentare

  • Alex S sagt:

    Citiy of God – Werdegang eines Fotografen in den Slums von Brasilien (Rio glaube ich)

    Into the wild – tolle Landschaftsaufnahmen und Story

  • Lukas sagt:

    The Bang Bang Club – ist die Biografie von zwei Fotografen imd Südafrika zur Zeit der Apartheid. Er zeigt die Entstehung vieler Pulizerpreis prämierter Bilder die jeder von uns schon mal gesehen hat.

  • Annie Leibovitz – Life through a Lens
    War Photographer – die Geschichte von James Nachtwey
    Blow-Up – der Kultfilm aus den 6oern
    One Hour Photo mit Robin Williams

    Die beiden ersten Filme sind Dokumentarfilme die einen interessanten Einblick in das Leben und Werk der Fotografen geben, die beiden anderen sind einfach gute Filme, in der die Kamera, bzw. das, was die Kamera eingefangen hat, eine Rolle spielt

  • Sebastian sagt:

    Traffic- die Macht des Kartells.
    Der Film unterstreicht die Handlung durch die Farbgebung und ist in diese Richtung ein tolles Experiment.

  • Johannes sagt:

    Hallo,

    ich kann jetzt zwar auf Anhieb keinen Film empfehlen, dafür aber die von der BBC produzierte Mini-Serie Top of the Lake. Spielt in Neuseeland, entsprechend schöne Landschaftsaufnahmen und eine tolle Bildsprache.

    Gruß
    Johannes

  • EMQI sagt:

    Die Duellisten, der erste grosse Spielfilm von Ridley Scott überzeugt durch eine gemäldeartige Inszenierung, die sich auch wunderbar als fotografischer Stil adaptieren lässt.

  • Marc-Michael sagt:

    Ich habe Ihn leider noch nicht selber gesehen, da er bei uns erst am 20. Nov gezeigt wird, aber das Buch Genesis ist ein Traum:
    Das Salz der Erde http://www.dassalzdererde-derfilm.de

    Ein Film über ein Streetfotografin:
    Finding Vivian Maier http://www.findingvivianmaier.com

  • Henrik H. sagt:

    Mir fällt auf Anhieb „The Bang Bang Club“ ein und dazu passend der Doku Film „The Death of Kevin Carter“. Es gibt leider viel zu wenige und Bildstarke Filme. Hoffe, das nach Walter Mitty jetzt noch mehr folgen!

  • Elion sagt:

    Ich empfehle hier mal die Stanley Kubrick Filme, z.B. Full Metal Jacket
    Haben zwar mit Fotografie ansich nichts zu tun, dass Kubrick aber ursprünglich aus der Fotografie stammt sieht man den Filmen meiner Meinung nach deutlich an – technische Perfektion und zwischendurch immer wieder schöne Bilder die auch als Foto funktionieren würden 😉

  • Ich empfehle einen englischen Kurzfilm (ca. 16 Min.), den sich jeder gleich auf Youtube anschauen kann: „Validation“.
    Eine wunderschöne Geschichte um einen (zuerst nicht) Fotografen, der es schafft, in allen Menschen etwas Schönes zu finden. Bis er sich in eine traurige Frau verliebt. Das Ende will ich hier nicht verraten. Schaut ihn euch an.
    http://youtu.be/Cbk980jV7Ao

  • Jan sagt:

    Mit Sicherheit ist auch folgender Film sicher einen Besuch wert (aktuell im Kino):

    https://www.youtube.com/watch?v=Tn4zSR_5ioI

    Hat zwar nicht direkt was mit der Fotografie zu tun, dennoch geht es hier um Licht & Leidenschaft. Das ist doch unser aller gemeinsamer Antrieb, oder? 😉

    Viele Grüße!

  • Peter sagt:

    Die Brücken am Fluss: Die Fotografie spielt hier zwar nur eine Nebenrolle, trotzdem finde ich das einen wunderschönen Film über einen Fotografen.

  • Pierre sagt:

    Nicht unbedingt für Photo- jedoch durchaus für Videographen jedenfalls „Gravity“. Eine solche Szenerie werden aber wohl die wenigsten tatsächlich filmen… 🙂

    In der Kategorie Kurzfilm auf jeden Fall auch der bereits früher erwähnte „Validation“, der auf YouTube verfügbar ist!

  • Die frühen StarWars-Filme haben seinerzeit lange die Nase vorn gehabt. Da waren einfach großartige Szenen dabei…

  • Und – fällt mir gerade noch ein – SinCity! Sehr stylisch und interessant.

  • Akira Yozora sagt:

    Von Mitty habe ich schon mehrfach den Trailer angesehen und dieser Film steht definitiv noch auf meiner Watch-Liste. 🙂 Bisher hatte es sich aber leider noch nicht so ganz ergeben, den mal zu sehen.

    Da ich sonst meist eher Dokumentationen gucke, empfehle ich hier mal etwas aus diesem Bereich:
    Planet Erde – Eine Doku-Reihe von BBC-Produzenten Alastair Fothergill. Ich bin noch immer zutiefst beeindruckt von den Aufnahmen und den wunderbaren Landschaften. Schaue ich mir immer wieder gern an.

    Frozen Planet – Ebenfalls eine Doku-Reihe des Teams von Planet Erde. Hier allerdings speziell zu den Polarregionen. Ebenfalls beeindruckende Aufnahmen zu Tier und Landschaft. Sagenhaft und atemberaubend.

    Ansonsten sind die neueren Wallander-Produktionen ein absoluter Hingucker. Unter dem Titel „Kommissar Wallander“ wurden noch einige Verfilmungen der Kriminalromane von Henning Mankel produziert. Neben der nicht allzu schlechten Geschichten, sind die Filme auch visuell sehr gut gemacht. Klasse Bildaufbau und auch sehr schöne Farben. Also zumindest fand ich die (meist entsättigt wirkende) Tonung echt gut.

    Des weiteren sind die Filme von Til Schweiger, wie Kokowääh oder Keinohrhasen, visuell sehr zu empfehlen. Ich mach auch hier die Farbgebung und den Bildaufbau.

  • Klaus sagt:

    Bladerunner, für mich DER Film überhaupt. Eine stark atmosphärisch umgesetzte Zukunftsvision im Film-Noir Stil. Bietet auch viel für das Auge des Fotografen.

  • Sabrina H. sagt:

    Kennst du Baraka? Die Gesichter der Makaken, die verschneiten japanischen Berge , die spirituellen Zeremonien.. einfach großartige Bilder!!!

  • Das streben nach Glück. Ein sehr motivierender Film mit Will Smith

  • Alexander Döen sagt:

    Hitchcock: Das Fenster zum Hof. – Klassiker und (trotzdem 😉 gut.
    CU
    Alexander

  • Paul sagt:

    Blow Up – auch ein toller Film über einen Fotografen!

  • Alexander sagt:

    Ich empfehle „Die Brücken am Fluß“ mit Clint Eastwood und Meryl Streep: Architekturfotographie (Brücken…) mit toller Geschichte drum herum.

  • Marc sagt:

    Holla die Waldfee, meine Watchlist quillt über! Danke für die vielen Filmtipps, jetzt überlebe ich auch die langen Winternächte 🙂

  • jan kocovski sagt:

    39,90 … grandioser Film über Werber und Fotografen.

  • Robbin sagt:

    Ich möchte NICHT an der Verlosung teilnehmen, da ich den Film habe!
    Neben Bang Bang Club, das Salz der Erde und Finding Vivian Maier (den ich persönlich schwach fand) schmeiße ich einfach mal „Die Erde von oben“ und „Palermo Shooting“ in den Raum:

    Wenn die „Erde von oben“ dann bitte die GEO Edition mit 8 DVDs – einfach traumhaft und lehrreich!
    Yann Arthus-Bertrand ist ein toller Fotograf und Umweltschützer.

    „Palermo Shooting“ mit Campino ist ein sehr tiefgründiger Film, er lohnt sich auch!

    Wünsche dem Gewinner viel Spaß mit Walter Mitty!

  • meine beiden vorschläge haben in erste linie mit fotografie nicht viel gemeinsam, abgesehen davon das beide filme fotografisch sehr gut umgesetzt wurden;
    mir geht es in erste linie um die sympolhaftigkeit und die „story“, die bei uns fotografen auch eine sehr große rolle spielen soll(te);
    „life of pi“ – wegen dem ende, weil hier auf eine für mich annehmbare weise gezeigt wird was „glaube“ bedeuten kann; nämlich die bessere geschichte zu haben; warum? das soll jeder selbst erfahren müssen:.
    „interstellar“ – gerade sehr aktuell – das es auch dinge gibt die nicht genau erklärbar, kalkulierbar oder vorhersehbar sind, und man sich auch manchmal auf sein „bauchgefühl“ verlassen soll mit einer gesunden portion selbstvertrauen; das kann im bereich der selbstständigkeit als fotograf oft sehr gesund sein. lasst auch inspirieren – es gibt nichts besseres auf der welt als zu fotografieren 🙂

  • Sven sagt:

    Auch SAKURAN – Wilde Kirschblüte ist bild-technisch interessant anzusehen.

  • Marco sagt:

    Moinsen,
    von der Geschichte meiner Meinung nach leider eher mittelmäßig geworden besticht der Chinesische FIlm „Thew Grandmaster“ mit grandiosenen wunderschönen Bildern und Perspektiven. Ebenfalls nennenswerte Kameraarbeiten ist in den Werken von Park Chan-Wook zu finden. Bsw. Lady Vengeance, Oldboy oder Thirst.

  • Redeyeimages sagt:

    Hectors Reise oder Die Suche nach dem Glück.
    Ein Film der es leider nicht groß in die Kinos geschafft hat aber sehenswert ist.
    Der Schnitt und die Kameraführung finde ich für so einen Film mehr als gelungen.

  • Ivan sagt:

    Also ich fand diese Szene im Himalaya ebenfalls ziemlich gut….und auch die Nikon F3T mit diesem riesigen Objektiv dran. 🙂 Als Tipp hab ich nix Neues, wurde schon genannt – “Palermo Shooting”. Allerdings find ich den Film aus ganz profanen Gründen klasse. Campino benutzt dort eine Plaubel Makina 🙂 Als Frankfurter _fast_ schon selbstverständlich.

  • Mar André sagt:

    Also eigentlich wurden hier schon einige meiner absoluten Lieblingsfilme genannt wie z.B. Bladerunner nicht nur aus der futuristischen Umsetzung sondern auch den wunderbaren Soundtrack

    Aber welcher mich auch noch zusätzlich in der Kameraführung fasziniert hat damals war Panic Room.
    Ebenso mag ich die Szenen Umsetzung eines meiner Lieblingsregisseure Alejandro Amenábar.
    Seit dem Film Tesis (Snuff Film von 1996) bin ich ein Fan von Ihm. Ein gut gelungener Thriller indem Gewalt im Film das Thema ist der m.E. gut die Sensationsgier der heutigen Zeit aufzeigt.
    Ich könnte noch viele benennen die mich im größten Teil gerade wegen der großartigen Kameraführung fesseln, aber das würde Deinen Block sprengen 🙂

  • Joachim sagt:

    Der „Tatort“ „Im Schmerz geboren“
    Das war großes Kino!

    Der Spiegel schrieb:
    „Der „Tatort“ „Im Schmerz geboren“ bot zu den Klängen von Verdi und Wagner Elemente von Shakespeare bis Tarantino, von „Breaking Bad“ bis Truffaut, von „Sin City“ bis Sergio Leone. Ein Triumph für den Hessischen Rundfunk, auch bei Twitter.“
    http://www.spiegel.de/kultur/tv/tatort-mit-ulrich-tukur-und-ulrich-matthes-twitter-a-996359.html

  • René Adan sagt:

    Hallo!
    Dann will ich auch mal einen Vorschlag machen… Die Story hat dabei nichts mit Fotografie zu tun, wobei, in gewisser Weise schon. Im Film „Big Fish“ geht es um fantastische Welten, die andere Sicht auf Dinge, mal realistisch, mal fantastisch, es kommt eben auch auf den Blickwinkel an, also doch auch ein Bezug zur Fotografie und die Geschichte wird mit tollen Bildern erzählt.

    Wer mehr wissen möchte, hier der Link zum Trailer bei YouTube http://bit.ly/147QfpM und zur Story bie Wikipedia http://bit.ly/1xtMntQ

  • Sven sagt:

    Ganz klar: „Moonrise Kingdom“ von Wes Anderson! In dem Film ist so ziemlich jedes Einzelbild eine großartige Fotografie 🙂

  • Björn sagt:

    Hallo,

    an neueren Filmen kann ich dir Snowpiercer empfehlen. Sehr dunkle Bilder aber gerade wenn man so etwas mag, dann kann du dir dort sehr viele Impressionen holen.

    Ein anderer Film ist „The Big Fish“, der ist grandios, mystisch und zeigt wunderschöne Bilder.

    Mich persönlich inspirieren auch die Filme von Tim Burton.

  • HL-Photo.com sagt:

    Herzlichen Dank für diese Filmvorstellung und Empfehlung. Werde mir den Streifen sicher ansehen!

  • Zippo sagt:

    Absolut fantastische Bilder haben praktisch alle Filme von Wes Anderson. Was ganz anderes als die bunten Anderson-Filme: „Down By Law “ von Jim Jarmusch – ganz exzellent, aber ganz klassisch fotografiert.

    Noch zu „Walter Mitty „: Die Szenen in „Grönland“ und „Afghanistan“ sind übrigens ebenfalls in Island gedreht worden.

    Viele Grüße von Zippo!

  • Marc sagt:

    Na sowas!? Da war doch tatsächlich die DVD in meinem Briefkasten 🙂 Ich habe gewonnen! DANKE!
    Ich habe den Film auch schon geguckt und kann ihn auch empfehlen. Am Anfang dachte ich noch „Was für ein Schrott“ (kann aber auch sein, dass es daran lag, das meine Tochter ständig dazwischengebrabbelt hat), aber dann nahm der Film doch Fahrt auf und wurde richtig gut!
    Auch ich finde die Szene mit dem nicht-Foto des Schneeleoparden am besten, und Sean hatte da auch vollkommen recht. Diese Lektion hat mir ein Freund schon vor fast 20 Jahren beigebracht und ich beachtet es bis heute.

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