Foto-BusinessPortraitfotografie

Akirafotografie: Leidenschaft ist wichtiger als Marketing

Von 23. September 2014 9 Kommentare

Ich zeige euch heute ein Interview mit Akira von Akirafotografie.

Akira hat sich auf People- und Werbefotografie spezialisiert.

Er berichtet, wie er seine Fotoshootings gestaltet, damit eine gute Stimmung am Set herrscht und die Fotos optimal werden.

Akira bekommt seinen Kunden über Social Media, Mundpropaganda und natürlich seine Website, aber eigentlich findet er Marketing gar nicht so wichtig, sondern er ist der Meinung, dass die Leidenschaft im Vordergrund stehen sollten, dann kommt alles andere von ganz alleine.

Wenn Euch das Interview gefällt, abonniert gerne meinen YouTube-Kanal. Dort findet Ihr beispielsweise auch das Interview mit dem Hochzeitsfotografen Dennis Weißmantel und der Beauty-Fotografin Nina Schnitzenbaumer.

Weitere Interviews sind geplant.

Wenn Ihr Fotografen kennt, von denen ihr gerne ein Interview sehen würdet, schreibt bitte einfach einen Kommentar unter diesen Beitrag.

Ich freue mich drauf.

Das wird Dir auch gefallen:

Michael Omori Kirchner

About Michael Omori Kirchner

Ich arbeite als Business- und Industrie-Fotograf in Heidelberg und helfe als zertifizierter Coach kreativen Menschen dabei, etwas in ihrem Leben zu bewegen und von ihrer Arbeit gut leben zu können. Mehr

9 Kommentare

  • Matthias sagt:

    Wirklich ein tolles Interview! Ich mag die Ansichten von Akira wirklich sehr und kann alles so unterschreiben – ich reduziere aktuell auch mein Equipment auf das Wesentliche. Keine Spielereien, keine riesen Bearbeitung – einfach nur Kamera + Festbrennweite und ein RAW-Converter. Das macht es für mich eigentlich auch aus.

    Freue mich schon auf weitere Interviews.

  • Frank sagt:

    Ein sehr gutes Interview. Das wesentliche auf den Punkt gebracht. Hat mir gutgefallen, bin beeindruckt. Weiter so.

  • Joachim sagt:

    Sehr sympathisches Interview.
    Und recht hat er! Lightroom ist klasse, ne Festbrennweite auch und ansonsten: Geht fotografieren!

  • Ralf Badera sagt:

    Er ist schon ein cooler, lockerer und sympathischer Typ. Zu „…eigentlich findet er Marketing gar nicht so wichtig, sondern er ist der Meinung, dass die Leidenschaft im Vordergrund stehen sollten, dann kommt alles andere von ganz alleine.“ habe ich jedoch zwei Anmerkungen:
    Klar ist Leidenschaft wichtig, aber ohne Bekanntheit und ohne tolle Fotos gibt es keine Aufträge bzw. nur spärlich. Ich selbst komme durch Mundpropaganda seit 2-3 Jahren (dieses Jahr auch wieder) auf jährlich vier Hochzeitsshootings. Das ist alles. Fotokollegen, die deutlich schwächere Fotos machen, greifen hingegen deutlich mehr Aufträge ab (nicht nur Hochzeit) – die kommen nach deren Angaben zu mindestens 95% über facebook. Marketing hat also durchaus eine Wirkung.
    Weiterhin: Wenn am Ende Fotos dabei heraus kommen, wie Akira sie macht, lässt sich natürlich leicht sagen, dass das Shooting selbst wichtig(er) sei als die Fotos. 😉
    Ansonsten teile ich seine Meinungen bzgl. Lightroom (bei mir gehen auch locker 98-99% der Fotos nur durch Lightroom) und Festbrennweiten.

  • Dominik sagt:

    Ich stimme Akira voll darin zu, dass die Leidenschaft der Grundstein für eine erfolgreiche Karriere als Fotograf ist. Leidenschaft pusht Dich und treibt Dich immer weiter voran und lässt Dich besser werden. Und schließlich macht ein Job ohne Leidenschaft einfach keinen Spass und brennt einen aus.

    ABER: irgendwann kommt der Punkt, an dem Deine Kunden das Quäntchen Mehr an Bildqualität nicht mehr wahrnehmen. Wir müssen als Fotografen wissen was wir tun und unser Handwerk blind beherrschen, aber Marketing sehe ich ganz klar ab einer gewissen Entwicklungsstufe als fast noch wesentlicher an. Es gibt so viele begnadete Fotografen da draußen, aber nur sehr wenige können von Ihrer Leidenschaft wirklich gut leben. Und die, die erfolgreich sind, haben hart dafür gearbeitet und vor allem ein riesiges Netzwerk aufgebaut, dass ihnen konstant neue Aufträge liefert. Ohne Marketing ist das nicht möglich! Auch im Stockmarkt gilt dies. Ein mittelgutes Foto, dass gut vermarktet wird, verkauft sich besser als ein Foto von dem niemand etwas weiß. Analoges kann man zu Fotografen sagen.

    Am Anfang steht aber immer die Leidenschaft für die Fotografie, im Laufe der Zeit wird man sich allerdings immer mehr zum Geschäftsmann (oder -Frau 😉 ) entwickeln und vielleicht irgendwann sogar mehr Geschäftsmann als Fotograf sein. Die, die offene darüber sprechen, sagen, dass sie noch etwa 10-20% ihrer Zeit mit dem eigentlichen Fotografieren verbringen.

    Und dann kann es auch passieren, dass die Fotografie bzw. das Business einen ausbrennen lässt. Anfang des Jahres hat z.B. eine meiner Bildagenturen zu gemacht. Der Geschäftsführer hat selbst seine Arbeit als Fotograf komplett eingestellt und ist wieder Hobbyfotograf geworden.

    Behaltet Euch die Leidenschaft immer bei.

    Dominik
    http://www.blendezwo.de

  • Britta sagt:

    Ich denke Leidenschaft ist auch der Schlüssel zum Erfolg, natürlich auch neben einer Portion Talent und Fachwissen. Ohne das geht meines Erachtens gar nichts.

  • Helmut sagt:

    Sehr interessantes Interview. Lightroom ist sowieso klasse und kann ich uneingeschränkt empfehlen.
    Gerade Festbrennweiten lehren einem neue Sichtweisen in der Fotografie. Probiert es einfach aus!

  • Hauke sagt:

    Tolles und interessantes Interview! Vielen Dank.

  • Hey Leute,
    mensch, ich habe die Kommentar-Sektion hier gerade erst entdeckt. 😉

    @Mathias, Frank, Joachim, Helmut und alle anderen:
    Da hast du recht. Stell die Kamera und einen guten RAW-Konverter erstmal in den Vordergrund. Finde ich eine gute Herangehensweise. Meine neue Beauty Serie ( http://www.akirafotografie.de/beauty-01-linda-by-elena-wess-make-up-hair/ ) ist zum Beispiel richtig superstark geworden und auch wieder komplett ohne Photoshop ausgekommen. Lightroom reicht also und ich finde, das Tool wird immernoch ziemlich unterschätzt.

    @Ralf und alle anderen:

    Danke für deinen Kommentar. Das Marketing nicht so wichtig ist, habe ich nie gesagt. Mir wurde das „ein wenig in den Mund gelegt.“ Ich selber betreibe viel Marketing, sei es per Facebook, Webseite, Blog, Pinterest, Newsletter oder seit neustem auch Instagram. Wichtig ist der Satz, dass „Leidenschaft wichtiger als Marketing ist“. Es bringt nichts, jedes Foto über 50 Kanäle an seine Fangemeinde rauszuschicken, wenn das Foto einfach nicht den eigenen Erwartungen entspricht. Dann ist man nur frustriert über das Feedback, nimmt das persönlich und fühlt sich demotiviert… Aber ich schweife ab. 😉
    Kernsatz: Kein Marketing ist so gut wie Marketing mit einer großen Portion Leidenschaft für sein Produkt.

    Wenn dein Kollege deutlich mehr Aufträge bekommt, überlege dir, ob das auch die Kunden sind, die deine Traumkunden darstellen. Wenn ja, mach einfach alles genauso wie dein Kollege. Wenn du alles genau abguckst verspreche ich dir, dass es bei dir auch bald bergauf geht. So einfach ist das. Ich finde es ist nichts verwerfliches am Nachahmen, für mich ist es sogar eine Ehre wenn andere Leute meine Fotos versuchen nachzubauen. Das heißt ja, dass meine Fotos gut sind. 🙂

    @Dominik und alle anderen:
    Ich hoffe, du hast dir auch meine anderen Antworten durchgelesen. Da hast du vollkommen Recht. Aber auch Marketing kommt aus der Leidenschaft heraus. Ich habe z.b. gerade tolle neue Beauty-Aufnahmen fertiggestellt. Ich finde die so stark, dass ich sofort jedem davon erzählen will und die Meinung von allen hören will. Schon landet das Zeugs auf Instagram, Facebook und im Blog. Das mache ich aber nicht, weil ich da irgendeine „Marketingstrategie“ habe, sondern, weil die Fotos in meinen Augen klasse sind und schon innerlich fast explodiere ohne Feedback zu bekommen.

    Aber da hast du Recht. Fotografieren tue ich nicht mehr viel. 10-15% der Zeit dürften hinkommen. Webseite aktualisieren (heute 3h), bloggen, Bilder sortieren, Bilder bearbeiten, Emails, Auto fahren, Social Media, Aufträge schreiben, Telefonieren, Kalender managen, Assis zusammentrommeln, etc…. Das ist der Rest der Zeit. Aber ich mach es gern. 🙂

    @Alle:
    Schreibt mir doch mal! Ich würde wirklich gerne mehr Meinungen hören und finde das sehr interessant.

    Beste Grüße aus Mainz,
    euer Akira

Hinterlasse eine Antwort

shares