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Video, die Zukunft der Magazin-Fotografie

Bei der Cover-Produktion für das Oktober-Heft der Zeitschrift Outside Magazine geht der Fotograf Alexx Henry einen innovativen Weg: Gleichzeitig zu den Fotoaufnahmen wird ein Video-Clip gedreht. Mit bewegten Bilder lassen sich die Emotionen und das Lebensgefühl noch besser vermitteln, so argumentiert er.

Besonders interessant sind die Ausblicke, die im zweiten Teil des Videos aufgezeigt werden: Plakat-Wände werden durch Video-Wände ersetzt und selbst in Zeitschriften werden Videos angezeigt.

Das ganze ist keine Zukunftsmusik: Die Videowände existieren bereits und die erforderlichen Displays werden immer dünner und günstiger. Und die Technik schreitet unaufhaltsam weiter.

Fotografen werden sich also ebenfalls dieser Herausforderung stellen müssen. Robert hat das in seinem Blog ja ebenfalls mehrfach thematisiert und die Kamerahersteller bringen kaum noch eine Fotokamera auf den Markt, die keine Video-Funktion hat.

Wie sieht das bei Euch aus? Habt Ihr Euch als Fotografen bereits mit bewegten Bildern beschäftigt? Und wenn ja, wie sind die Erfahrungen? Welche Schwierigkeiten habt Ihr erfahren und was hat gut geklappt?

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Michael Omori Kirchner

About Michael Omori Kirchner

Ich arbeite als Business- und Industrie-Fotograf in Heidelberg und helfe als Coach kreativen Menschen dabei, etwas in ihrem Leben zu bewegen und von ihrer Arbeit gut leben zu können. Mehr

9 Kommentare

  • Toller Beitrag. Da weiß ich doch jetzt, wie das Fotofeinkost-Magazin aussehen sollte, von dem ich gerade träume. Aber wo bekomme ich den Strand her?

  • Omori sagt:

    @ Dr. Mettner: Jetzt wird auch klar, warum so viele Fotografen nach Südafrika gehen ….

  • Mathias sagt:

    Ich habe einmal ausprobiert, mit einer DV-Cam einen Film zu drehen und dabei festgestellt, dass es nicht reicht, wenn man gut fotografieren kann. Filme drehen ist eine ganz andere Sache mit anderen Regeln und Anforderungen. Da musst Du als Fotograf wieder ganz von vorne anfangen zu lernen.

  • Bernd sagt:

    Geiles Video, da wäre ich gerne dabei gewesen

  • Stefan sagt:

    Naja, da zählen wir mal ganz fix die Anzahl der Leute am
    Set, nehmen den ganzen Aufwand im Vergleich zu Foto
    mal 3-5, den Aufwand in der Post mal 5-10 und schauen
    in unser Kundenporfolio wer jetzt begeistert HIER!!!
    schreien könnte.

    Sorry, Fotografie ist immer im Wandel. Sie wird entgegen
    allen gefühlten Verlusten nicht weniger, nur die teure Mittelklasse
    schmilzt schneller dahin als jede Polkappe.
    Und dass Fotografen unbedingt Video machen sollten, habe ich
    als Mantra noch aus den Achtzigern im Ohr. Ein freundliches
    OM schadet sicher nicht.

  • Olaf Hermann sagt:

    Hi Stefan,
    du hast es auf den Punkt gebracht – der Aufwand für professionelles „Bewegtbild“ ist viel größer als bei Fotoproduktionen. Wenn man dann noch überlegt, dass bei vielen Magazinen die Bildbudgets immer kleiner werden……
    Das mag bei Magazin-Neuentwicklungen in der Zukunft anders sein, aber auf Basis der aktuellen Magazinlandschaft sehe ich hier keinen Bedarf.

    In der werblichen Fotografie sieht das sicher anders aus – da verschwimmen bei manchen großen Kampagnen ja jetzt schon die Grenzen zwischen Foto und Video – siehe die aktuelle H&M- Werbung.

    Nur weil vielleicht ein Fotoapparat auch hochwertiges „Bewegtbild“ liefert, wird aus dem Fotografen noch kein Kameramann/Regisseur/Toningenieur/Cutter/Flashprogrammierer/etc./etc.

    Grüße
    Olaf

  • Eike sagt:

    Ob es die Zukunft ist weiß ich nicht. Aber in der Gegenwart werden diese Art von Videos vor allem als Marketinggag eingesetzt in der Selbstvermarktung. Beispiele sind Chase Jarvis und Paul Ripke.
    Die mach das echt sehr gut. Die oben verlinkte „Werbung“ findeich jetzt nicht sooo prikelnd

  • Josh Miller sagt:

    Eins ist doch damit klar, diese Art von Kommerzialisierung bringt nur eins mit, noch mehr Models noch mehr Hungerwahn und noch mehr Werbevorbilder. Da man hier nicht mehr in Photoshop eben nachretuschieren kann, sondern den Körper schon mitbringen muss!

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