Aktfotografie

Aktfotografie in einer alten Industrieruine

Im letzten Jahr ist mir aufgefallen, dass ich zwar selber viele Aktworkshops als Workshop-Leiter durchgeführt habe, aber nie einen Workshop eines anderen Referenten besucht habe.

Der Zufall wollte es, dass  Stefan Gesell, ein Aktfotograf, dessen Arbeiten ich schon länger verfolge, einen Workshop in meiner Nähe angeboten hat. Um neue Inspirationen zu bekommen, habe ich kurzentschlossen ein Ticket gelöst.

Aktfotografie am Fenster

Mein Eindruck vom Workshop

Positiv

  • Die Models waren sehr engagiert und hatten tolle Outfits dabei.
  • Es gab sehr viel Freiraum für eigenständiges Arbeiten.
  • Die Persönlichkeit von Stefan Gesell war eine große Inspiration.
  • Die Location (eine leerstehende alte Fabrik in Pirmasens) war super.

Neutral

  • Oft war der Workshop-Leiter gar nicht im Raum, sondern betreute gerade eine andere Gruppe, die anderswo im Gebäude unterwegs war.

Negativ

  • Eigentlich nichts 😉

Aktfoto

Aktfotografie

Durch die Freiräume, die der Workshop-Leiter den Teilnehmern ließ, konnte man den Workshop eher als Model- und Location-Sharing bezeichnen. Mir war das aber ganz recht, da so ein sehr eigenständiges Arbeiten möglich war.

Alle hier gezeigten Fotos sind ausschließlich mit natürlichem Fensterlicht entstanden.

Fazit: Wer sich für diese Art der Fotografie interessiert, ist bei einem Workshop von Stefan Gesell gut aufgehoben.

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Michael Omori Kirchner

About Michael Omori Kirchner

Ich arbeite als Business- und Industrie-Fotograf in Heidelberg und helfe als zertifizierter Coach kreativen Menschen dabei, etwas in ihrem Leben zu bewegen und von ihrer Arbeit gut leben zu können. Mehr

7 Kommentare

  • Dieter Fröhling sagt:

    Irgendwo fühl ich mich bestätigt. Das ist nix für mich. Mir fällt zu den (wie ich finde guten) Bildern keine Geschichte oder Motivation zu ein, warum die junge Dame ganz hüllenlos vor einem Rosthaufen des Jahres steht…

    Aber da bin ich durchaus alleine mit 🙂

    Aber eine Reportage „interaktion Fotografen / Modell“ wär prima….

  • Danke Dir, Dieter.

    Muss alles immer einen tieferen Sinn haben?
    Ich muss zugeben, manchmal reicht es mir, einen Menschen einfach nur ästethisch in Szene zu setzen. 😉

    Viele Grüße
    Michael

  • Markus sagt:

    Das ergibt gestalterisch durchaus einen Sinn: Kontrast.

  • Martin sagt:

    Wenn ich nur Bilder aufnehmen würde, dann hätte ich wohl nur einen Bruchteil der Fotos, die ich aktuell besitze …. Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich nicht von meinen Fotos leben muss, dass ich ein wunderbares Hobby betreiben darf, also beste Voraussetzungen auch mal „sinnfrei“ zu knipsen.

    Deine Bilder, lieber Michael, sind grandios und gleichzeitig sinnfrei. Was solls?

    VG aus München

    Martin

  • Manuel sagt:

    Würden die Bilder auch wirken, wenn das Modell angezogen wäre? Es heisst doch ein Bild lebt vom „Weglassen“ – alles was nicht der Bildaussage dient, kann man getrost ausklammern. Damit meine ich nicht die Kleider 😉 Die Location, die Pose, das Lich alles sehr gelungen – ich sehe für mich keine wichtige (zusätzliche) Bildaussage, die durch die Nacktheit transportiert wird. In diesem Sinne einen guten Rutsch!

  • Hey Michael, wirklich tolle Aktaufnahmen. Wenn du mal einen Workshop in Frankfurt zum Thema Aktfotografie veranstaltest, gib mir bitte Bescheid. Da wäre ich gerne mit dabei 😉

    Liebe Grüße und alle Gute fürs neue Jahr,

    Christian

  • Vielen Dank für Eure Kommentare.

    @Manuel: Ja, angezogen könnte man das auch fotografieren, aber dann wären es andere Bilder.

    @Christian: Im Moment plane ich leider keinen Aktworkshop

    Gruß Michael

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