Foto-Business

Wucherpreise beim Fotografen?

Heute erreichte mich eine Anfrage per eMail, die ich meinen Lesern nicht vorenthalten möchte:

Sehr geehrte Damen und Herren,

kann jemand weiterhelfen? Ich war beim Fotograf und habe Bilder von mir machen lassen. Wir haben ein Honorar von 30 € vereinbart und dann wollte ich Kopien als Datei auf CD. Abgemacht waren 10 € für die CD, jetzt will sie 10 € pro Bild auf CD. Ich finde das ist Wucher. Warum bekommt man das nicht umsonst, wie damals die Negative? Bitte antwortet mir denn ich will da am Freitag nochmal hin.

MfG Michael

Lieber Michael,

danke für Deine Anfrage.

Worüber Du noch gar nicht gesprochen hast: Bist Du mit den Bildern zufrieden? Hat sich der Fotograf (oder die Fotografin?) engagiert gezeigt und sein bestes getan, Dich gut in Szene zu setzen?

Ich hoffe, denn ansonsten würdest Du ja nicht am Freitag noch einmal dorthin wollen. Und wenn das so ist: Freu Dich doch über die tollen Fotos. Denn dann hat Dir der Fotograf einen sehr sehr fairen und im Vergleich sehr niedrigen Preis angeboten.

Ich fürchte, wenn Du es noch günstiger haben möchtest, bleibt Dir nur der Weg zum Passbild-Automaten. Einen Fotografen, der gute und sehenswerte Fotos von Dir macht (und das willst Du doch sicher), wirst Du für einen niedrigeren Preis kaum finden.

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Michael Omori Kirchner

About Michael Omori Kirchner

Ich arbeite als Fotograf in Heidelberg und gebe mein Wissen und meine Erfahrung als Business-Coach für Kreative weiter. Mehr

48 Kommentare

  • Ralf Schmitz sagt:

    Geiz ist geil…
    Leider hat diese Philosophie mittlerweile Schule gemacht. Und statt sich über tolle Bilder zu freuen, wird der Preis bemängelt….
    Ich weiß schon, wieso ich ausschließlich TFP fotografiere… 🙂
    Liebe Grüße
    Ralf
    raschfoto.de

  • Sinan sagt:

    Den Fotografen der damals die Negative raus gerückt hat möchte ich mal gerne kennenlernen… 
    Ich schließe mich an und empfehle bei Zweifel ob der Korrektheit des Preises den Gang zum Passbildautomaten. Denn der Preis ist sehr fair, und die Arbeit ist eben NICHT die eines Automaten, welcher ausschließlich knipst und druckt. Sonst nix.

  • Vanessa sagt:

    Wer hat denn damals bitte die Negative verschenkt? O_o

  • Stefan sagt:

    Also meiner persönlichern Erfahrung (als Kunde) nach sind 30€ für Fotos (Bewerbungsfotos?) absolut keine Wucher sondern eher günstig. Selsbt 10€ pro Bild auf CD sind ziemlich günstig. Negative rausgeben habe ich bei professionellen Fotografen noch nie gehört oder wenn dann ur für seeeeehr viel Geld. Negative sind wie heite RAW Dateien und die gibt i.d.R. auch niemenad raus. Letztendlich kann man mit den Fotos auf CD ja schon genug „Unfug“ treiben und sich die Fotos selber vervielfältigen, sind also wie Negative. Dafür, finde ich 10€ pro Bild immernoch ziemlich günstig.

    Ausgehend von Bewerbungsfotos hat man vielleicht vier Bilder, macht 30€ für das Shooting + 40€ für Bilder macht zusammen 70€,. Auf die Gefahr hin dass ich mich widerhole, ist das eher normal bis Günstig statt Teuer oder gar Wucher.

  • Beate Knappe sagt:

    Ich bin noch so ein Fossil aus analogen Zeiten und kann mich auch nicht erinnern, dass es Negative „umsonst“ gab. Und das mit den € 10,00 hört sich für mich ganz nach einem Missverständnis an. Bei mir gibt keine Datei zu so einem niedrigen Preis. Jedoch gibt es bei mir auch kein Shooting für € 30,00

  • Peter sagt:

    Was steht den im Vertrag?
    Mich würde mal interessieren wie lange das Shooting gedauert hat und wieviel Bilder Du haben möchtest. Und was für ein Shooting war es (Portrait, Fashion, Passbilder usw.)

    Gruß
    Peter

  • Markus sagt:

    Vor allem waren Negative auch immer so schön zum Ansehen und Herzeigen.

  • Markus sagt:

    Was wir allerdings nicht wissen, ist, ob sich die Fotografin tatsächlich nicht an ursprüngliche Abmachungen gehalten hat (das ist nicht i.O ob billig oder teuer) und auch wie dieses Shooting abgelaufen ist. Ich würde nicht grundsätzlich davon ausgehen, dass da tatsächlich Aufwand betrieben wurde. Ich glaube wir kenne alle die Fotoläden, die kaum mehr machen, als ein Passbild-Automat – und in dem Fall wäre 30 Euro schon ein bisschen üppig.

  • Peter sagt:

    Bin ich der einzige, den solch eine Anfrage im besten Fall sprachlos und im schlechtesten Fall depressiv macht??? Muss man sich mit so einer Mail wirklich auseinandersetzen?

  • Andreas sagt:

    wenn 10 € für die CD abgemacht waren, sogar vielleicht vertraglich vereinbart waren, finde ich es unverschähmt, pro Bild 10 € zu verlangen. Oder hast du nicht richtig zugehört? Das ist im Nachhinein immer schwer zu sagen.
    Das Negative kostenlos auch in der damaligen Zeit herausgegeben wurden, halte ich für ein Gerücht. Natürlich hat der Empfänger die Möglichkeit zur Vervielfältigung. Aber was ist mit dem Bildrecht? Nur weil du im Besitz der Negative oder Bilddatei bist, darfst dues doch gar nicht ohne Rückfrage vervielfältigen (Recht am Bild=Fotograf).
    Wie dem auch sei, ich denke, es wurden im Vorfeld schon viele Fehler gemacht (Vertrag). Vielleicht hast du einen guten Fotografen gefunden, aber mit Sicherheit keinen mit Gewerbe oder Profifotografen.

    Nimm die 10€ pro Bild hin. Es gibt wahrscheinlich keinen Vertrag; also nutze deine Möglichkeiten.

  • Ina sagt:

    Regt sich der Kunde nicht eher darüber auf, dass 10€ für die ganze CD ausgemacht wurden, und er jetzt 10€ pro Bild bezahlen soll? Egal, was ich von den jeweiligen Preisen halte, darüber würde ich mich auch aufregen. Wobei ich es auch für möglich halte, dass die Fotografin das durchaus so angekündigt hat, und der Kunde „für die ganze CD“ nur so verstanden hat.

    • @ Ina: Wenn ein Kunde nach dem Shooting mehr bezahlen soll als vorher ausgemacht, ist er mit Recht verärgert. Egal, in welcher Preisregion sich das ganze abspielt.

      Die Frage ging hier aber (so wie ich das verstanden habe) in die Richtung, ob ein Preis von 10 Euro pro Bilddatei nicht Wucher sei. Und dieser Meinung bin ich nicht.

      Gruß Michael

  • @ Peter: Das ist die Realität. Ein gewisser Anteil der Kunden denkt so. Die Frage ist nur, ob das die Kundengruppe ist, der Du selber ein Angebot machen willst bzw. kannst. Bei mir ist das nicht der Fall ….

    Depressiv macht mich das aber deswegen nicht, da es auch genügend Leute gibt, die die engagierte Arbeit eines Fotografen schätzen und dementsprechend bezahlen.

    Gruß Michael

  • Ich persönlich glaube hier an ein Mißverständniss, aber da sollte es doch etwas schriftlich geben. Wenn schon keinen Vertrag, dann doch ein Angebot im Internet, Flyer oder ähnliches. Den Preis an sich halte ich für sehr günstig. So günstig sogar, dass ich hier nicht an Qualität glaube.
    Für wen das zu teuer ist, der kann doch den Freund fragen, der sich neulich die teure DSLR gekauft hat. Die macht doch auch gute Bilder!

  • Die Leute verstehen einfach nicht das ein Bild (als Datei) nicht einfach nur eine Datei ist die ja !“nichts“ kostet und die man ja einfach auf eine CD brennen kann. Und 10 Euro – selbst pro Bild ist ein Schnäppchen wenn ich mir die Preise von anderen Portraitstudios anschaue. Wenn ich so Sachen lese bekomm ich manchmal Angst was meine Zeit nach der Ausbildung angeht, aber dann denk ich wieder an die netten Leute die die Arbeit eines Fotografen schätzen und auch bereit sind das zu vergüten 🙂 Aber wer Schnäppchen will sollte vielleicht zum „Discount“ Fotografen gehen die momentan wie Unkraut aus dem Boden schießen…

  • Markus sagt:

    Wenn ich an meine letzten Bewerbungsbilder zurückdenke:

    40 Euro inkl. EINEM Print!
    CD mit dem einen Bild hätte 35 Euro extra gekostet

    Das war in München und ein vergleichsweise günstiger Fotograf, der aber langjährige Erfahrung hat und wirklich solide Qualität abgeliefert hat.
    (Naja – nicht, das ein normaler „Headshot“ unglaublich kreative Höchstleistung ist…)

    Aber der Preis ist kein Wucher – sofern er der vorherigen Absprache entsprach.

    Negative rausgeben? Unter Garantie nicht – nicht bei einem prof. Fotografen.

  • Thomas sagt:

    Eigentlich bin ich ein Mensch der nicht zu allem einen Kommentar abgibt. Um ehrlich zu sein-es ist das erste Mal das ich auf einem Blog was hinterlasse. Aber ich zweifle langsam aber sicher an den Wertvorstellungen der Menschen und muß doch mal was dazu loswerden .Michael,mich würde interessieren was du beruflich machst und wie du kalkulierst. Wir haben alle unseren Job ja irgendwann gelernt, und sind dadurch in der Lage auch Qualität abzuliefern. Wie meine Vorgänger bereits angesprochen haben scheinst du ja zufrieden zu sein. Ich geh mal davon aus das die Dateien auch bearbeitet sind: Kontrast,Tonwert,Haut etc. . Auch das kostet Zeit und Material(Software) usw. .Warum wird der Fotograf so unterbewertet? Weil es mittlerweile Kameras für einen Betrag von ca. 20% eines durchschnittlichen Monatslohns gibt und Werbung und Medien dem Käufer suggerieren jeder kann Bilder machen wie ein Profi? Das Licht formen immer noch wir. Und wenn es mal nicht passend ist sind wir Fotografen es die aus der Zitrone noch Limonade machen. Denken wir doch alle mal, besonders die Kunden, z.B. über Hochzeitsfotografie nach. Ich habe nie gehört das sich jemand über zu hohe Preise bei Kleidern, Blumen, Friseur,Kutsche etc beschwert hat. Noch mal erwähnt „zu“ hohe Preise – nicht Hohe. Man sitzt Stunden beim Friseur,ohne zu murren. Für die Anprobe des Kleides geht man mehrmals zum Schneider. Den Blumenstrauss,der mit Sicherheit auch nicht billig war,schmeisst man Abends über die Schulter weg. Der Fotograf aber soll aber in kürzester Zeit die Bilder machen die das Paar dann für den Rest des Lebens an ihren schönsten Tag erinnern. Verantwortung pur. Und kosten soll es auch nichts. Journalisten werden seit Jahren in Ihren Rechten unterdrückt (Namensnennung,Mehrfachverwertung etc.). Das Thema können wir stundenlang fortführen. Michael ich denke keiner will dir hier was Böses. Aber ich glaube wir haben ein Recht zu wissen was dich genau an dem Preis stört. Wie du denkst das er zustandekommt. Deine Meinung über die Arbeit eines Fotografen. Wirklich. Das ist mein Interesse das einmal zu erfahren. Viele erzählen herum der Fotograf ist zu teuer etc. . Wir haben teilweise nicht mal die Möglichkeit zu argumentieren. Wie gesagt,keiner will dir hier was böses- denke ich mal.Ich bestimmt nicht. Aber es wäre echt interessant zu wissen wie ihr Kunden unsere Arbeit bewertet. So. Schluss. Ich weiss – zu viel Text. Aber hochscrollen. Mein erster Beitrag und ich musste das loswerden.

  • laderio sagt:

    Ich lese hier oft, dass die Kunden die Arbeit des Fotografen nicht schätzen bzw. nicht bezahlen wollen.
    Andererseits kann sich vielleicht aber auch nicht jeder Kunde die Preise leisten.
    Genau dafür gibt es einen Markt mit Angebot und Nachfrage und auch die Möglichkeit über die Qualität zu differenzieren.
    Klar kann man für 30€ + 10€ keine Meisterwerke erwarten, andererseits ist das für einige auch einfach das Limit.
    Solche Diskussionen gibt es in jedem Bereich, Autos sind ein schönes Beispiel. Hier diskutieren die BMW Fahrer über die Notwendigkeit eines 3 Liter Motors, drunter geht gar nicht. Und andere kaufen sich einfach einen 2 Liter Golf oder einen Up.
    Einen Bereich im Leben wird jeder von uns finden, in dem er nur günstig kauft.
    Wie im Beispiel gerade, so muss man auch hier differenzieren. Es braucht einerseits die 10.000€ Shootings, aber auch günstige Angebote für den Gering- bis Gar-Nicht-Verdiener.
    Und wer sich nichts leisten kann fährt per Anhalter oder mit der Kamera vom Freund.
    Wie wäre z.B. ein Angebot für ein Fotoshooting ohne Bearbeitung, dafür gibt es die Bilder dann direkt auf CD. Weniger Aufwand, kann sich ja dann auch im Preis wieder finden.

  • Thomas sagt:

    Es ist schon ein Weilchen her, aber für meine letzten Bewerbungsfotos habe ich beim Fotografen meines Vertrauens rund 80€ bezahlt. Natürlich in Schale geworfen und frisch firsiert beim Fotografen aufgeschlagen, hat dieser nochmal das Puder bemüht, damit ich nicht glänze wie ein Lackschuh. Ich weiß nicht mehr genau, wie viele Fotos gemacht wurden, ich schätze mal es waren so zwischen 15 und 20. Daraus wurden dann gemeinsam ein Favorit ausgesucht. „Abzüge“ dieses Fotos in der üblichen Größe für Bewerbungsfotos gab es (ich glaube) vier. Digital (nicht Hi-Res, aber gut genug für eine digitale Bewerbung) wurden per Email geliefert.
    Wie schon mehrfach kommentiert, halte ich es für sehr unwahrscheinlich, das ein Fotograf die Negative rausgerückt hat, denn ich bin mir sicher, das es zum Geschäftsmodell gehört, dass auch Abzüge nachbestellt werden.
    Aus dem ursprüglichen Post konnte ich nicht erkennen, für welchen Zweck die Bilder gemacht wurden, aber wenn es um Bewerbungsfotos ging, kann sich die Investition in gute Bilder schon sehr lohnen.

  • Angela May sagt:

    Dem Menschen ist scheinbar nicht klar, dass 30€ das Honorar für die Shooting- und Nachbearbeitungszeit eigentlich so etwas wie eine Risikoentschädiging ist, falls der Kunde keine Bilder nimmt. Jedes einzelne Bild hingegen muss ja entwickelt und evtl. korrigiert werden. Schlussendlich kommt dass noch die Arbeitszeit fürs Brennen und Beschriften dazu…. Man sollte sich eine Zeit-Preisliste anfertigen, die diese Arbeitsschritte Transparent macht, dann muss man nicht argumentieren, sondern legt sie einfach vor. Der Künde sieht nur das fertige Foto und denkt: was kostet daran 10€? Wir alle Zahlen für eine Kfz-Reparatur-Std. 70€ und mehr und hinterfragen es nicht weiter. Was würden die Fotos dann kosten? Werkzeug und Werkstatt braucht der Fotograf schließlich auch….
    Gruß Angela

  • Sam sagt:

    Ich finde das ebenfalls keinen Wucher und erwarte nicht, dass Fotografen die Negative/Raws rausrücken.
    Unglücklich gelaufen ist maximal, dass der Preis sich von €10/CD auf €10/Foto verändert hat, aber ich vermute mal der Schreiber hat da einfach nicht genau hingehört (oder der Fotograf beim erwähnen genuschelt).

  • Pascal sagt:

    @thomas Beitrag 18.12.2013 21.12
    Ich denke du sprichts hier vielen aus der Seele. Mir hat vor rund 5 Monaten 3 Wochen vor der Hochzeit das Hochzeitspaar den Auftrag zurück gezogen, da Sie nun jemand anderes haben. Der Onkel der Braut hat dann die Bilder gemacht. na klar mit einer „einfachen Speigelreflex“, schliesslich kann man damit tolle Fotos machen. Ich habe einige Fotos auf FB davon gesehen und war überrascht ab der schlechten Qualität, mit der das Brautpaar aber einverstanden zu sein scheint.
    ich denke wir können nicht erwarten, dass ein Laie den Qualitätsunterschied sieht ob da ein Profi oder nicht dahinter ist (Achtung: Profi heisst für mich nicht unbedingt Berufsfotograf, aber mindestens einer der ziemlich was davon versteht as er tut)
    Nun zurück zum Diskussionsthema: Also in der Schweiz bezahl man für ein 15 minütiges Bewerbungsfotoshooting mit 4 Bildern zur Auswahl und 1 Bild auf CD und einem Print (mit 4 mal dem gleichen Foto) ca 50 Euro. Danach pro Bild ca 16 Euro. Somit finde ich die Preise die ichael erwähnt, auch nicht als Wucher.

  • lichtstatt sagt:

    Es ist sicherlich schwer aus der Ferne zu analysieren ob der Preis für die erbrachte Leistung gerechtfertigt ist, dafür gibt es zu viele unbekannten. Per se würde ich jetzt aber sagen das es sich hier um ein faires Angebot handelt. Die Diskussion darüber ob Rawdateien/Negativ e unentgeltlich mit herausgegeben werden ist so alt wie die Berufsfotografie die Einsicht das auch einfachere fotografische Dienstleistungen Know How und Ausrüstung erfordert, will sich bei bestimmten Kunde n eingach nicht setzen.

  • Wieder zeigt sich einmal, das die Geiz-ist-Geil-Mentalität immer noch in den Köpfen rum schwirrt…unterstützt durch Aktionen von GROUPON u.s.w. Wie hat die Fotografin Sonja Dirscherl, die vor ein paar Tagen bei Krolopp&Gerst Live zu sehen war gesagt: Ja…ich habe mich auch bei denen, am Anfang meiner Laufbahn, im wahrsten Sinne gesehen „prostituiert“ und genau das macht den Markt mit kaputt. Leider erkennt man das erst im Nachhinein, wenn man in einer anderen Liga spielen möchte.
    Mich würde es jetzt auch einmal interessieren, was für ein Shooting es war? Für Bewerbungsbilder wäre es ein absolutes Schnäppchen … Hier im Frankfurter Raum gibt es Kollegen, da fangen Bewerbungsbilder ab 145 € an … nach oben hin ist die Grenze offen. Da bin ich mit 75 € noch ein Billiganbieter.
    Ich nehme auch an, dass die „angebliche Änderung“ des Preises in dem geschilderten Fall oben, wahrscheinlich ein Kommunikationsproblem ist.
    Hatte gerade in der letzten Woche auch einen Fall…ein Hochzeitspaar, die zum kostenlosen Vorgespräch kamen und wie aus der Pistole geschossen eine Liste vorlegten, was sie gern haben würden (Ganztagsreportage im Kloster Eberbach, 3 Alben…Danksagungskarten u.s.w.). Wie sie dann mein Angebot auf dem Tisch zu liegen hatten, sind sie aus allen Wolken gefallen….denn wie sie mir dann per SMS mitteilten, hatten sie höchstens ein Budget für mich von 800 € eingeplant. Sorry….da bin ich dann nicht IHRE Fotografin für diesen Tag. Bei solchen Leuten sehe ich dann das GROUPON Logo auf deren Stirn als Leuchtreklame laufen.

    Hier noch ein Bsp. wo sich genau wie im oben genannten Fall auch der Kunde und Fotograf vollkommen missverstanden haben? 😉

    http://m.srf.ch/konsum/themen/familie-und-freizeit/fotografen-masche-gratis-shooting-wird-kostenfalle

  • tja, das ewige thema . . . .
    ich berechne für das bildeer bearbeiten die gleiche zeit wie fürs shooting.
    stundensatz: 180,00 €
    ich muss mien studio erhalten, ich muss technisch am laufenden sein, ich muss weiterbildung machen ect . . .
    für einen selbstständigen muss man pro monat mit mindestens 6.000,00 € kalkulieren.
    das sind 300 euro pro tag an umsatz. ohne wirklichen gewinn, ohne dabei rücklagen machen zu können.
    und wenn ich dann 20 tage je acht stunden arbeit hätte, welcher fotograf hat das schon, dann könnte ich für die stunde 37,50 nehmen, ohne gewinn, ohne seminare, ohne für meine kinder zu sorgen . . . und ohne wirklich invesstieren zu können . . .
    schon mal überlegt dass eine kamera für für profis n icht unter 3.500,00 euro zu haben ist, und die objektive so ab 2.000,00 euro aufwörts kosten ??
    damit kann ich dann meine sozialversicherungen bezahlen, meine miete, meinen strom, die heizung, und vom rest bekommt der papa staat und die kommune einen erklecklichen anteil.
    die da sind: gewerbesteuer, einkommenssteuer, mehrwertsteuer . . . .
    dann rechne mal nach was DEIN fotograf bei den preisen dann macht, er wird drauf kommen, dass er nur hobbymäßig agieren kann, denn alles andere ist nicht mehr leistbar . . .
    man muss mal am boden der tatsachen bleiben.

  • Claudia P. sagt:

    Interessant wie viele von meinen Vorrednern sich auf einen Preis für evtl. Bewerbungsfotos eingeschossen haben, ohne vom Fragensteller zu höhren um welche Art Fotos es sich handelt. Evtl. war es auch ein Angebot für Simple Weihnachtsportraits; wenn man ein Bild an den Freund/die Freundin oder die Großeltern verschenken möchte.
    Des weiteren wäre auch Interessant in was für einem „Ortsverhältnis“ dieser Preis angeboten wurde. In meinem teilweise ländlichen Landkreis kann ich leider von Preisen dieser Art berichten. Ich weiß aber auch das soetwas in der nächsten Großstadt, so wie Ihr schon erwähnt habt, preislich nicht hinkommt.

    @ fragestellender Michael: für weitere Hintergrundinformationen wären wir Dir alle sehr verbunden.

  • Martin sagt:

    Hallo Michael, wenn Du auf den Bildern unschön aussiehst, dann ist jeder Preis Wucher. Wenn Du eine Preiszusage bekommen hast, dann hast Du das Recht, dass sie eingehalten wird. Die Preise die Du genannt hast sind für Portraitfotografie Schnäppchenpreise, da kannst Du Dich drüber freuen, wenn dahinter auch eine gute Leistung steht. Für einfache Passbilder ist der Preis o.k. . Ich kenne keinen Fotografen der kostenlos Negative abgegeben hat, denn die Nachbestellungen wurden früher mit einkalkuliert. Wenn Du Dateien bekommst, besteht die Gefahr für Dich, dass Du sie eventuell im Internet zeigst, das ist eine urheberrechtliche Nutzung und beinhaltet die Gefahr, dass Du einen Fehler machst, der teuer werden kann. Die Profifotografen die ich schätze, liefern nicht nur besondere Fotos, sondern beraten Ihre Kunden vielfältig. Für diese Leistung bekommen sie ein wertschätzendes Honorar, das weit über den von Dir genannten Kosten liegt. Die Griechen haben ein Sprichwort “ Wer billig kauft, kauft teuer .“

  • Marcus sagt:

    Wucher oder nicht, das muss wohl jeder für sich entscheiden, was es ihm Wert ist. Ich denke, das 10 € nicht viel ist aber wenn man versteht, das die CD 10 € kostet und dann scheinbar jedes Bild, dann kann ich den Ärger verstehen. Was ich bei solchen Diskussionen immer spannend finde, wenn erklärt wird, das man teuer sein muss, weil man die 3.500 € Kamera hat und nur High End Objektive benutzt, als ob man mit einer 1.000 € Kamera keine geilen Bilder machen kann und gerade was Bewerbungs- oder sonstige Portraits angeht, da macht es auch die 600 € Spiegelreflex mit einem Kit Objektiv. Der Kunde bezahlt das Ergebnis und nicht den Shoppingwahn des Dienstleisters.
    Wünsche allen erholsame Weihnachten 🙂

  • Stefan sagt:

    Über Preise kann man immer streiten und jeder muss auf seinen eigenen Grundlagen kalkulieren (Miete, Ausrüstung, verfügbare Arbeitszeit, Selbständig oder Nebengewerbe, usw.).

    Ich möchte nur noch mal auf die Verdrehung des oben genannten „Recht-am-eigenen-Bild“ hinweisen.
    Der Kunde, der für seine Fotos zahlt, hat das Recht am eigenen Bild. D.h. der Fotograf hat zwar ein Copyright, aber er kann die Bilder ja nicht veröffentlichen, ohne eine Freigabe der abgebildeten Person(en). Darum ist es für mich auch kein Problem, den Kunden ihre Fotos auf DVD auszuhändigen. Damit bin ich die Last der Archivierung los, der private Kunde ist selbst für seine Daten verantwortlich.

    Dafür fotografiere ich aber auch nicht für 30,-€…

  • Martin sagt:

    Also ich kann mich nicht erinnern je Negative bekommen zu haben. Früher – bin nicht mehr ganz so jung – bekam man nur Abzüge und ging dann halt immer wieder zum Fotografen für Nachbestellungen.
    Der Preis – selbst für einfache Fotos – erscheint mir super günstig. Habe selbst vor mehr als 10 Jahren schon 90 € für Bewerbungsfotos zahlen müssen – 2 Fotos ausgewählt und diese beiden auf CD. Mehr nicht.
    Ist doch klar – Fotos auf CD, möglichst hohe Auflösung – dann werden die Abzüge beim Discounter gemacht oder selber ausgedruckt, bei FB eingestellt usw. Dafür sind 10,00 € pro Bild ein Witz.
    Wie ein Fotograf mit solchen ‚Honoraren‘ auf einen grünen Zweig kommen will, ist mir schleierhaft… auch dann, wenn er keine ‚Teuer-Ausrüstungs-Freak‘ ist!

  • Frank sagt:

    Puh ne kleine Fotosession für 30€?? Sportlich tief kalkuliert…. Ich glaube der Kunde hat das mit der CD falsch verstanden. So ein Dumpingpreis muss an den Verkauf von Abzügen gekoppelt sein sonst macht das doch wirtschaftlich gar keinen Sinn!?

    vg

  • Tobias sagt:

    Für mich das Hauptproblem: Früher war ganz klar, dass der Fotograf die Negative bei sich behält. Wünscht der Kunde Abzüge, so bezieht er diese beim Fotografen zu einem angemessenen (für beide Seiten) Preis. Heute möchte der Fotograf das nicht anders handhaben und möchte am liebsten die digitalen Bilder nicht herausgeben, sondern nur hochwertige Prints verkaufen. Der moderne Kunde möchte nun aber Bilder auf seinem iPad, dem Laptop etc sehen und auf Facebook laden. So bleibt dem Fotografen ja nichts mehr übrig, als die JPGs zu verkaufen. Die Akzeptanz des Kunden dazu fehlt aber oft, denn es sind ja „nur“ Dateien. Der Kunde versteht diesen Ablauf oftmals nicht.
    Der Fotograf hat nun entweder die Möglichkeit Fotoshootings relativ teuer inkl. allen JPGs in hoher Auflösung anzubieten und hat dabei den Vorteil, keine Missverständnisse zu generieren aber den Nachteil, dass er im Vergleich zu anderen im „der teure“ ist und dass er sich die Chance auf Zusatzverkäufe eher verbaut. Oder er kann Fotoshootings günstig anbieten, jedoch muss der Kunde gelungene Bilder einzeln dazukaufen. Im Link von Kerstin (sieh oben) sieht man, dass das die Leute wiederum nicht verstehen. Es ist ein bisschen ein Dilemma. Das wichtigste ist aber, dass der Kunde vor dem Shooting schon weiss, wieviel etwas kostet. In Michaels Fall hat er wohl bestimmt einfach gehört, was er hören wollte, denn eine CD für €10 macht keinen Sinn.

  • Ludwig sagt:

    Ich denke, dass es sich um ein Missverständniss handelt!
    Man kennt die genauen Umstände des Gespräches nicht. Der Fotograf sagt seinen Preis und ihm ist klar, es handelt sich um den Preis eines Bildes.
    Der Kunde hört vielleicht nicht richtig zu bzw. er denkt es ist die CD gemeint….
    Der Kunde sieht ja nur den Augenblick der Aufnahme. Die Zeitinvestition in Vorgespräch, dem Sichten, der Nachbearbeitung der Bilder und Aufbereitung für einen professionellen Druck und vieles mehr…..das Ganze mal Stundenlohn, Miete, Steuern etc.den wenigsten Kunden ist das bewusst!
    Wer will heute schon für 1,-€/Stunde arbeiten gehen??????????.

  • laderio sagt:

    Wenn ich heute zum Fotografen gehe, dann erwarte ich keine Prints, die bekomme ich auch woanders. Ich möchte dann schon die digitale Version. Ein Fotograf wollte mir die mit 2 MP für 25€ pro Bild überlassen, Abzüge von den Bildern hatte meine Frau schon gekauft. Aber mit 2 MP kann man heute bei den 4k Fernsehern auch nichts mehr reißen. Aber der Fotograf kalkuliert natürlich mit Poster Verkäufen, die man sich dann selbst drucken lassen könnte. Naja, so konnte er auf jeden Fall kein zusätzliches Geschäft mit mir machen.
    Dann lieber ein vernünftiger Preis für Shooting und Bearbeitung und die Bilder in original Auflösung. Soll sich natürlich für beide Seiten lohnen. Aber wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

  • Paco sagt:

    Eigentlich ist schon alles gesagt. Wir kennen die Absprachen nicht. Die Leistung eines Fotografen wird in der Regel unterschätzt und noch viel seltener angemessen vergütet. Ich sehe das Hauptproblem in der Großen Schar von „Fotografen“ die sich unter Wert verkaufen. Is das Bild gut, ist es ein tolles Model, ist es schlecht .. war’s der Fotograf. Ich habe TFP aufgegeben, da die „Models“ auch meist nicht begreifen, dass sie viel mehr von den „tollen“ Fotos haben als der Fotograf….. (der Fotograf aber viel mehr Arbeit ;-(

  • Flo sagt:

    Ich denke, der Kollege geht, so wie viele Kollegen, einfach nur falsch an die Preisgestaltung ran. Ich verstehe bis heute noch nicht, wie man 10 € für ein Bild verlangen kann, wenn das Shooting 30€ kostet. Man sollte doch eigentlich als Selbständiger in der Lage sein, seine Arbeit zu kalkulieren. Man kann doch keinem Menschen mehr ein Bild für 10 € verkaufen, wenn er sich das für 0,20 € beim nächsten Drogeriemarkt ausdrucken lassen kann. Kalkuliert halt einfach die Abzüge mit in euren Shootingpreis. Wieso kapiert niemand, das jeder Abzug auch Werbung für einen selbst sein kann. Ich überflute meine Kunden regelrecht mit Abzügen. Damit sicher ist, das auch wirklich jeder Freund, Verwandte und Bekannte einen Abzug in die Hand gedrückt bekommt. Und ich habe so viel neue Kunden genau wegen diesen Abzügen. Den wenn die Arbeit gut ist und gefällt, dann kommen die künden und Zahlen auch 150€ und mehr für ein Shooting, denn sie haben danach etwas in der Hand……Abzüge ohne Ende 🙂 Also hört doch endlich auf eure Kosten über die Abzüge reinzuholen. Eure Kunden wollen nach dem Shooting etwas in der Hand halten…

  • alexander sagt:

    Wenn € 10,- für die ganze CD ausgemacht war, dann kann der Fotograf nicht € 10,- pro Bild verlangen. Da wäre ich auch verärgert. Wenn ich an meinem Auto die Reifen wechseln lasse und der Mechaniker sagt mir € 10,- für’s ganze Auto und dann soll ich € 10,- pro Rad zahlen dann geht das nicht, egal wie gut die Qualität ist und egal wie zufrieden ich mit der Leistung bin.
    Deswegen: klare Preisgestaltung vorab die von allen verstanden wird, dann passiert so etwas nicht (egal, ob beim Fotograf oder in der Autowerkstatt).
    Viele Grüße
    alex

  • Silbermond210 sagt:

    Missverständnis hin oder her. Dazu fällt mir nur eins ein: Solange Fotografen nicht endlich ihre eigene Arbeit wertschätzen und aufhören sich gegenseitig durch „Noch schneller-Noch billiger“ bei Kunden, Auftraggebern und bei Bildagenturen gegenseitig auszubooten, sägen sie nicht nur an ihrem eigenen Ast, sondern werden auch draußen nicht mehr wert geschätzt, getreu dem Motto:“ Fotografieren kann doch heute jeder!“ Und was jeder kann, dass kostet nichts! Kein mir bekannter Handwerker arbeitet heute unter einem Stundenlohn von 65.-€, außer schwarz. Bei vielen Fotografen (Beruf ist ja auch nicht mehr geschützt, folglich sind heute alle Knipser „Fotografen“) liegt der Stundenlohn unter 3.-€ die Stunde. Und die Kunden, Verlage, Agenturen, die noch fair bezahlen, sind letztlich eigentlich die Dummen, wenn man woanders für eine Bildnutzung nur pauschal 75.-Cent zahlt! Und wie bei Schauspielern und Fotomodellen, gibt es einige Top Verdiener und anderen reicht es nicht mehr zum Leben!

  • Markus sagt:

    Es ist schon eigentümlich, wie viele Kommentare davon ausgehen, dass der redliche und fleißige Fotograf einen Aufwand betrieben hat, der einen deutlich höheren Preis rechtfertigt, und dass der Kunde geizig ist und vielleicht sogar lügt, wenn er meint er hätte per Datenträger und nicht per Aufnahme 10 Euro zu zahlen. Versucht man sich in die Haut eines Nichtfotografen hinein zu versetzen und nimmt sein eigenes Verhandlungs- und Einkaufsverhalten kritisch unter die Lupe, entdeckt man vielleicht, weshalb ein Laie verwundert ist für Daten zu bezahlen, deren Erstellung er bereits mit dem Honorar beglichen glaubte. Für uns Fotografen ist es natürlich selbstverständlich, dass auch ein digitaler Abzug kostet. Aber von uns hat auch keiner Raubkopien von Software, Musik oder Büchern zuhause.

  • Spree-Liebe sagt:

    Ich finde solche Kunden ganz schön dreist. Aber diese Geiz-Ist-Geil Mentalität ist halt mittlerweile in vielen Köpfen verankert. Da wird dann auch nicht gesehen, dass so ein Fotograf ja nicht nur die Fotos „knipst“. Der ganze Prozess danach wird schlichtweg übersehen, die ganzen Kosten die so ein Studio verschlingen, Werbung, Löhne für Mitarbeiter & Praktikanten… Sehr sehr traurig und ich bin froh, dass ich fotografisch in so einem Preisbereich mittlerweile arbeite, dass mir ein entgangener Auftrag oder Job keine Kopfschmerzen mehr bereitet.

  • Rainer Kohl sagt:

    FLO und laderio sehen die Sache richtig.
    Ich kann Kunden verstehen, wenn für einen 0,20ct Abzug bei der Nachbestellung vielleicht 10,00€ bezahlt werden sollen. Der Kunde hat das Gefühlt, doppelt zu löhnen (Shooting und Bilder), egal wie günstig das Shooting war, er hat es ja schon bezahlt. Der Fotograf versucht über die Bilder, Poster usw. das Geschäft deckend zu machen.
    Ich kalkuliere lieber einen deckenden Stundenpreis. Wenn ein Handwerker für eine einfache Stunde ab 65,-€ nimmt, setzt sich bei mir eine Stunde Fotografieren auch noch aus Nachbearbeitungszeit usw. zusammen. Somit kostet eine Stunde Shooting einen Preis, den der (private) Kunde zu zahlen hat, egal wieviele Bilder entstehen. Er bekommt auch alle guten Bilder (vielleicht 10-15 Stück) in Hoher Auflösung, da ich ja bereits bezahlt wurde. Im Preis sind aber auch üppig billige Abzüge einberechnet. Auch bei Hochzeiten gebe ich bei relativ hohem Honorar lieber noch mehr in die Hand. Der Kunde wertet eine einfache kleine DVD nicht als den großen Wert. Von daher packe ich immer noch was drauf (was mich nicht viel mehr kostet).
    Ich mache keine „Lockangebote“ mit 30,-€ Shootings plus Abzüge (gibt es bei uns auch in der Nähe: 16,-€ inkl. 1 Bild und jedes weitere gegen Geld).
    So sichere ich ab, dass wenn ich Fotoaufträge ausführe, auch mein Aufwand abgedeckt wird. Und beschwert hat sich noch keiner.

  • Ich finde 30 Euro für ein Shooting ist ein Preisdumping. Das kann man als professioneller Fotograf nicht verlangen, das ist ja nicht einmal Kosten deckend. Unter 100 Euro die Stunde (bzw. auch angefangene Stunde) würde ich nichts machen, das ist mein Stundensatz. Ich kläre alles im Vorfeld ab, wieviele Fotos auf CD sind, ob professionelle Retusche oder nur das notwendigste, dann gibts hinterher keine Probleme.

  • Mandy sagt:

    Hallo
    Ich habe eine Frage
    Ich war mit meinem Sohn ( 6wochen alt)
    Bei einem Fotografen
    Er hat Bilder gemacht
    Ich bekam nur per Mail Bilder mit seinem Namen eingeprägte Bilder zugeschickt
    Dafür zahlte ich 70€
    Um jetzt ein Bild ohne den Druck zubekommen soll ich pro Bild 17€
    Zahlen
    Also habe ich bis jetzt NIX von den bezahlten 70€ in der Hand mit dem ich was anfangen kann.
    Ist das normal so?
    Ich bin Alleinerziehende Mutter und das ist für mich sehr viel Geld

    Danke für die Antworten

  • Hallo Mandy,

    was war denn vor dem Shooting vereinbart?

    Gruß Michael

  • Mandy sagt:

    Ich sagte ihm
    Ich wollte eine cd mit Fotos
    Sie sagte ich bekomme
    Sie per Mail
    Also abgesproch ist nix direkt
    Beim shooting sagte ich es ihn nochmal
    Sie reagierte nicht weiter drauf
    Auf der Internet Seite stande auch nix weiter
    Darum fragte ich auch zweimal
    Dabei dachte ich
    Ich bekomme die Bilder per Mail oder auf cd ( ohne Aufdruck)

  • Mandy sagt:

    Hallo Michael
    Ich danke schon mal
    Das sie auf meine Mail reagieren

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