Foto-BusinessFragen an FOTOGRAFR

Als Fotograf selbständig machen: Welche Fotoausrüstung ist erforderlich?

Das ist ein Beitrag aus der Reihe „Fragen an FOTOGRAFR„.

Helge fragt mich:

… ich bin in der Gründungsphase als selbständiger Fotograf ….  Meine Frage: Reicht mein aktuelles Portfolio und mein derzeitiges Equipment (Canon EOS 1100D + Tamron 18-200) dafür aus? …

Vielen Dank

Hallo Helge,

herzlichen Dank für Deine Frage. Dein Portfolio möchte ich hier nicht zum Thema machen, aber die Frage mit der Ausrüstung interessiert vielleicht auch die anderen Leser.

Mein erster Reflex war, Dir zu antworten: Wenn Du als professioneller Fotograf arbeiten möchtest, dann kauf Dir auch eine anständige Ausrüstung. Die Kamera und insbesondere das Objektiv sind nicht unbedingt als Profi-tauglich zu bezeichnen.

Auf der anderen Seite: Die meisten Deiner Kunden (Du arbeitest als Portrait- und Aktfotograf für Privatkunden) wird Deine Ausrüstung relativ wenig interessieren. Die sind vor allem an Fotos interessiert, die so aussehen, wie sie das erwarten. Sind sie selber richtig getroffen, sehen sie vorteilhaft aus, ist die Wirkung der Fotos gut etc etc. Die absolute technische Qualität, die Du mit einem solchen Einsteiger-Objektiv nicht erzielen kannst, ist für viele Privatkunden gar nicht das Maß aller Dinge.

Trotzdem: Mit einer solchen eingeschränkten Ausstattung wird die Luft sehr schnell dünn. Du kommst eher an technische Grenzen als die Mehrzahl aller Amateur-Fotografen. Und wenn Du einmal einen Kunden hast, der sich ein wenig mit der Fotografie auskennt, wird er sehr verwundert schauen, mit was für einer „Gurke“ Du arbeitest.

Spätestens wenn ein Kunde ein 40 x 60 cm großes Wandbild bei Dir bestellt, wird deutlich, dass Du mit nicht optimaler Technik arbeitest.

Und mal ehrlich: Als professioneller Fotograf sollte man über solche Zweifel erhaben sein. Mein Tipp also: Kauf Dir zumindest ein anständiges Objektiv (für Deine Zwecke vielleicht das Canon EF 24 – 105mm 1:4,0 L), das ist mit knapp 900 Euro erschwinglich und für eine Vielzahl von Anwendungsfällen einsetzbar. Als nächstes dann noch eine Festbrennweite mit offener Blende (50 mm 1,4 oder 85 mm 1,8), dann bist Du schon ganz gut ausgestattet.

Meine Frage an meine Leser: Wie würdet Ihr auf die Frage antworten? Reicht ein Tamron 18-200mm als einziges Objektiv für einen professionellen Fotografen (Portrait und Akt) in der Gründungsphase?

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Michael Omori Kirchner

About Michael Omori Kirchner

Ich arbeite als Fotograf in Heidelberg und gebe mein Wissen und meine Erfahrung als Business-Coach für Kreative weiter. Mehr

46 Kommentare

  • Der professionelle Fotograf ist ein Handwerker und Künstler. Für die „Kunst“ wird er keine besonderen Werkzeuge benötigen, da ist der „Kopf“ massgebend. Als anspruchsvoller Handwerker wird er allerdings mit der Zeit auch mit hochwertigem Werkzeug arbeiten wollen. Jeder gute Schreiner könnte auch mit Billigwerkzeug aus dem Baumarkt arbeiten, aber er wird sich das beste Werkzeug gönnen, denn er arbeitet täglich damit.
    LG Martin

    • Alexander Ludwig sagt:

      Sehr tolle Aussage . Kann ich nur bestätigen. Doch heutzutage muss du eine gewisse Qualität an Ausrüstung haben um am Markt mithalten zu können. Jedoch kann man auch mit wenig Kapital in die Fotografie einstigen.

  • Lars Hanko sagt:

    Wie in jedem Beruf heißt es auch beim Fotografen: gutes Werkzeug ist durch nichts zu ersetzen – außer durch noch besseres Werkzeug. Zumindest sollte das Werkzeug optimal zum Ziel der Arbeit passen. Darum hätte meine Empfehlung ähnlich gelautet.

  • Daniel sagt:

    Es ist unglaublich mit welcher Voraussetzung man glaubt sich im fotografischen Gewerbe selbstständig machen zu können. Die Frage würde ich gar nicht beantworten, denn wer sich überhaupt keine Gedanken um die notwendige Ausstattung als selbstständiger Fotograf macht, (und das hat er garantiert nicht) der hat sich auch keine Gedanken um die generelle Arbeit als selbiger gemacht. F
    ür mich mutet diese Frage fast nach “ ich möchte eine KFZ Werkstatt eröffnen, ich habe eine 17er und eine Flachzange, kann ich damit starten…..“ Verarsche an.

    Gruß
    dweb

    • So einfach ist das nicht, Daniel. Der Mann macht sich nicht nur ernsthaft Gedanken, sondern wird auch von einem renommierten Institut bei der Geschäftsgründung unterstützt. Und er fragt bei mir um Rat. So ganz blauäugig ist er also nicht. Und dass man mit einer solchen Ausstattung sehr wohl Geld verdienen kann, konnte ich gerade eben auf Facebook lernen. 😉 Trotzdem bleibe ich bei meiner Empfehlung, die ich oben geschrieben habe.

  • Der Knippser sagt:

    Ich glaube solch eine Optik würde für die Zeit und Arbeiten vor der Gründerphase reichen bzw. es kann einen vielleicht soweit bringen, dass man an eine Gründung denkt. Neben etlichen anderen Dingen sollte es dann aber schon ein qualitativ hochwertigeres Objektiv sein und ein Body mit mehr Reserve in der Technik wobei das nicht gleich Vollformat heißen muss.

  • Habe gerade ein Sigma 18-200mm zur Probe: Das nackte Grauen – nix für (semi-)professionelle Ansprüche! Warte immer noch auf ein gutes 16-105…

  • Jens sagt:

    Schon interressant wie die Fachwelt so urteilt.
    Ich dachte immer, dass ein guter Fotograf selbst mit einer „schrott“ Kamera gute Bilder macht.
    Aber was muss ich hier lesen?
    Mindestens eine 5D mit 50 / 1,4.

    Kann es sein das Qualifikation mittlerweile durch HI-Equipment ersetzt wird?
    Wenn der gute Fragesteller nicht weiss was er braucht, und damit auch nicht in der Lage ist, sein Equipment selber
    auszuwählen – was will er denn im Profilager?

    Ein Profi sollte das beurteilen können!

    Da bleibe ich lieber in meiner Amateur-Klasse.
    Hab’t einen schönen Abend
    Jens

  • rowi sagt:

    „Sie haben aber eine tolle Kamera, Sie müssen aber ein guter Fotograf sein“ – es kommt auf mehr an, als auf die Ausrüstung. Dennoch sehe ich gerade eine 4-stellige Canon und das Tamron Suppenzoom als Einstieg in die Profi-Fotografie als problematisch an. Schlechter Sucher in Verbindung mit einem lichtschwachem Objektiv ist nicht gerade prädestiniert für eine gute Bildgestaltung. Ich würde eine gebrauchte 70D mit dem vorgeschlagenem 24-105 als angebrachter sehen. Die 1100D könnte dann als Backup-Body zur Verfügung bleiben. Vielleicht mit dem günstigen 1.8/50 als Porträt-Linse. Denn es gibt nichts Schlimmeres als bei einem Shooting ohne Kamera dazustehen, weil der Verschluss klemmt, oder das Einstellrad nicht will.

  • Heinrich P. Steiden sagt:

    Das derzeitige Equipment, eine Canon EOS 1100D + Tamron 18-200 ist aus meiner Sicht für den Einstieg etwas wenig. Gerade wenn ich als Portrait- und Aktfotograf arbeiten möchte benötige ich mindestens zwei lichtstarke Festbrennweiten und auch das Canon EF 24 – 105mm 1:4,0 L. Sicherlich auch einzusätzlicher Body. Ich glaube mit zwei Gehäusen und den vorgeschlagenen Optiken und einem „guten Auge“ kommt man in der einstiegsphase über die Runden.

  • Dirk sagt:

    Mal rein auf die technischen Fakten reduziert. Das angesprochene Objektiv hat ne Blende 3,5 bei Weitwinkel und 6,3 bei max. Tele. Bei ner Portraitbrennweite von 50-85 mm am Crop also vermutlich mal irgendwas um f/5… Zu Portraits, die sich abheben gehört aber m.E. eine gute Portion Tiefenunschärfe, die er damit komplett vergessen kann … Von der Warte aus also ein „Nein, reicht nicht aus.“

    Aber wenn die Frage ansteht, ob er sich eher ne neue Linse kauft, oder Funkauslöser, Blitz und Softbox, dann klare Empfehlung für’s Licht … Denn Licht macht den Unterschied zum Amateur-Knipsen. Eine 1100D ist von den reinen Bildqualität zu vielem zu gebrauchen… Und solange es nicht auf Speed oder Robustheit ankommt durchaus tolerabel.

    Wie früher bei der Hifi-Anlage – der CD-Player ist für den Klang weniger maßgeblich, als die Lautsprecher.

  • Wega-Renate Peter sagt:

    Hallo,ich bin auch kein Profifotograf.Aber ich fotografiere auch mit einer Cannon.Und auch ich habe mir eine Handvoll Objektive zu gelegt.Nur mit einem Objektiv komme ich auch nicht zurecht,das soll mal jemand versuchen…Lieben Gruss und einen schönen Abend

  • Karin Schiel sagt:

    Jeder fängt mal klein an – so ging es mir auch! Jeder Cent wird nach und nach in die Ausrüstung gesteckt und irgendwann ist sie dann profimäßig. Wenn ich für einen Auftrag ein spezielles Objektiv brauche, das ich nicht besitze, leihe ich es mir (ist zumindest in größeren Städten heutzutage kein Problem mehr). Wenn ich gewartet hätte, bis ich die „richtige“ Ausrüstung komplett beisammen hätte, wäre ich heute nicht da wo ich bin!
    Also nicht unterkriegen lassen, Leute!
    Viele Grüße
    Karin

  • raimund sagt:

    Für Portraits soll er sich eine 85 mm und bei bedarf eine 50 mm Fest Brennweite zulegen, die kosten jetzt nicht so viel. Liefern aber beste Qualität.

  • Volker sagt:

    Ich habe während meines Studiums drei Jahre mit einer 350d größtenteils auch im Studio gearbeitet. Das war kein Spaß, aber es ging irgendwie. Wir haben immer viel basteln müssen, es aber letztlich auch immer hingekriegt. Ein Kommilitone hatte sogar nur eine alte Bridgekamera ohne jegliche Anschlussmöglichkeiten für Blitzgeräte. Auch die haben wir im Studio benutzt. Das geht alles. Es ist einfach eine Frage des Aufwands und des Komforts. Jetzt habe ich eine D700 und die macht es doch alles wesentlich leichter und angenehmer. Man kauft sich mit besserem Equipment sicher keine besseren Fotos, aber einen besseren Workflow, mehr Zeit und mehr Ruhe. Eine 1100d lässt sich sicher unter professionellen Bedingungen betreiben, die Frage ist nur, wie viel Spaß das ganze dann noch macht.

  • Florian sagt:

    Peter sollte sich hier nicht nur Fragen, ob der Body (als Zweitkamera ausreichend) und die Linse (zum Freistellen und in kritischen Situationen nicht ausreichend) Voraussetzung genug sind.
    Mobiles und/oder stationäres Licht, Funkauslöser, Stative UND eine Leiter gehören als Mindesthardware auch dazu.

  • Ralf Nöhmer sagt:

    Wenn er und seine zahlenden Kunden mit den Ergebnissen zufrieden sind, dann soll Peter doch erst mal damit arbeiten.

    Aber: Zu einem guten Fotografen gehört immer auch eine gute Ausrüstung. Fotografieren lernt man nicht mit einer Cropkamera und einem Suppenzoom (18-200). Fotografieren lernt man mit Festbrennweiten und einer Kamera, die manuelle Einstellungen erlaubt. Erst wenn man die Ausrüstung auch beherrscht und weiss, warum die Kamera wie reagiert (wenn man z.B. die Blende öffnet) kann man diese Technik auch kreativ nutzen und noch bessere Ergebnisse erzielen.

    Es muss ja auch nicht gleich das neueste Modell sein. Ich arbeite im Studio mit einer Canon 5D (ohne Mark II/III). Dieses Modell bekommt man heute relativ günstig und ist ein guter Einstieg. Dazu ein 1,8/85 und ein 1,4/50. Das von Dir empfohlene 24-105/4 rundet die Sache für den Anfang dann gut ab. Auf ein 1,2/85 würde ich verzichten, denn es ist erstens schwer und zweitens muss man schon sehr exakt die Schärfe einstellen, allzu leicht rutscht der Fokuspunkt raus. Zudem ist es auch noch sauteuer.

  • MacPaul sagt:

    Sorry, aber die Frage ist ein sehr sehr schlechter Witz. Gar nicht drauf eingehen…

  • Oliver sagt:

    Wie liest man so oft: „Der Fotograf nicht diekamefra macht das Bild“
    Wenn er es schaft mit seiner Ausrüstung 1A Bilder zu machen die er verkaufen kannum davon zu leben ist doch alles OK. Wie oft sieht man Bilder die alle ganz toll und großartig finden, die mit spitzen Kameras und Objektiven aufgenommen wurden, bei denen ich denke wenn das Bild aus meiner Sony so kommen würde dann würde ich sie zum Service schicken. Will damt sagen dass bessere Ausrüstung nicht auch bessere Bilder bedeutet. Die kamera und das Objektiv bleben Werkzeug PUNK! Die Möglichkeiten die ein Fotograf hat steigen mit der Kamera und dem Objektiv. Mit einem beseren Pinsel künnte Picasso evtl. genau so schöne Bilder wie Rembrandt malen. Dennoch gibt es Kunden für Picasso Bilder obwohl er den deutlich schlechteren Pinsel zu haben scheint.

    Ich finde die Frage müsste lauten: „Kann ich damit arbeiten, bin ich mit der Ausrüstung zu frieden?“ Was de Kunde von der Ausrüstung hält ist doch so was von egal wenn er von den Bildern begeistert ist (hat sich schon mal wer den Pinsel von Picasso angesehen?). Werr er mit der Ausrüstung spitezne Biölder machen kann die gekauft werden ist es doch OK, wenn er der meinung ist mit einer anderen/beseren Ausrüstung bessere Bilder machen zu können sollte es es ausprobieren. Daher finde ich die Ausgangsfrage daneben, dass kann nur er selbt beantworten, sonst niemand. Und selbst wenn mit der Frage eigentlich gemeint sein soll „mache ich mit einer beseren kamera besser Bilder?“ kann auch nur er selbst die Frage beantworten.

    Gruß
    Oli

    PS:
    Ich hoffe die Picasso Freunde sind jetzt nicht auf mich sauer, solte nur ein Bdeispiel sein.

  • Andreas sagt:

    Halo zusammen,

    ich würde als Antwort geben. „Ja, aber mit eingeschränkter Möglichkeiten“

    In der Gründung ist es erst einmal wichtig, „etwas“ zu haben mit dem die ersten Kundenaufträge bedient werden können.
    Natürlich ist das Ergebnis, wichtiger wie die Ausrüstung. Aber wenn man kreativer sein möchte, fehlt es eindeutig an Ausrüstung.
    Für den Bereich (Portrait- und Aktfotograf) ist eine Festbrennweite und ein Zoomopjektiv fast schon pflicht. Von Blitz, Reflektoren, …… möchte ich jetzt nicht eingehen.
    Zu einem späteren Zeitpunkt, kann die Ausrüstung Stück für Stück erweitert werden, denn was man braucht merkt man fast von alleine.

    Gruß Andreas

  • Lukas sagt:

    Finde die Frage nicht unberechtigt. Man findet nicht umsonst genug Leute die selbst mit einem Kit Objektiv sehr gute Leistung erbringen. Ist man auf Workshops wo dann Equipment im Wert eines Kleinwagens ausgepackt wird merkt man aber schnell das es evtl. an Handhabung und/oder Kreativität mangelt.
    Allerdings sehe ich auch das eine 1000D sicher nicht auf lange Sicht ausreichen wird. Die Erkenntnis kommt aber von alleine und dann fällt die Investition leichter wenn man weiß was man braucht. Gerade im Portrait und Akt Bereich wird dann Strobist irgendwann ein relevantesmThema…

  • Keiner von uns hier kennt Peter und seine Fotos. Eine Verarsche wird es nicht sein, denn ich denke der Michael kann das schon selektieren.
    Alles, was wir über Peter wissen ist: Gründer, EOS 1100D, Tamron 18-200, Portrait und Akt. Hat der Familie? Ein Haus? Oder lebt er noch zu Hause? Reichen ihm 2000 Euro oder braucht er 5000 Euro im Monat?
    Wenn Peter mit seinem Equipment tolle Fotos machen kann, dann ist das doch gut. Wenn die Fotos den Kunden gefallen und er weiterempfohlen wird, noch besser. Wenn die Kunden die technischen Mängel bei Vergrößerungen nicht sehen, gut für Peter.
    Für mich hat Peter ein ganz anderes Problem… Er wird mit diesem Equipment und der damit erzielten Leistung sehr wahrscheinlich nicht aus der Masse der Portrait- und Aktfotografen herausstechen. Er wird in einem heiß umkämpften Markt über den Preis arbeiten müssen und um davon leben zu können braucht er Masse. Und wenn man erstmal in solch einem Segment drin ist, ist es sehr schwer heraus zu kommen, nach oben, zu den Kunden, die für gute Leistung gutes Geld zahlen.

  • Ralf sagt:

    Meiner Meinung nach sollte erstmal das Portfolio von Peter durch „fachkundige“ Rezipienten gesichtet werden (falls das noch nicht geschehen ist), um ihm ein adäquates Feedback geben zu können, wo er sich mit seinen vorhandenen Arbeiten einordnen kann (eher noch Amateur oder schon Profi). Vielleicht kann man dann auch schon technische Unzulänglichkeiten erkennen, die durch das verwendete Equipment bedingt sind. Ohne es hier unterstellen zu wollen, wird doch häufig der Technik noch vor dem Talent die höhere Aufmerksamkeit verliehen. Dazu ist hier schon einiges gesagt worden, wie „Ein guter Fotograf macht auch mit einer Schrottkamera gute Bilder“, etc. Das sind alles Statements, die immer auch einen gewissen Anteil an Wahrheit haben, aber keine Gesetzmäßigkeiten sein müßen. Neben dem Talent wäre mir auch noch der Punkt Qualität der Fotos diskussionswürdig. Vorausgesetzt das Talent und die Fähigkeiten zu guter Bildgestaltung sind da, dann erreicht man optimale Ergebnisse in technischer Hinsicht trotzdem nur mit optimalem Werkzeug. Es muß ja gar nicht mal die neueste Kamera sein. Möglich ist auch ein älteres Modell zu nutzen, aber Fakt ist: „Vollformatsensoren“ bieten mehr Potential als „APS-C-Sensoren“, diese wiederum mehr Potential als „MFT-Sensoren“, and so on. Die Physik kann man da halt nicht wirklich austricksen. Je nachdem wieviel Grundkapital vorhanden ist, sollte man sich das Beste leisten, was das persönliche Budget hergibt. Gibt es gar nix her, ist ein Start in eine Selbstständigkeit schon fragwürdig. Ach, und Finanzierung ist natürlich auch eine durchaus vernünftige Lösung für das Investitionsproblem.

    Persönlich bin ich der Meinung, wenn man mit der Fotografie ernsthaft seinen Lebensunterhalt bestreiten will, geht man eine existentielle Abhängigkeit mit seinem Werkzeug ein. Neben dem erforderlichen Talent benötigt man verlässliches Werkzeug, das einen nicht im entscheidenden Moment im Stich lässt. Bei der genannten Kamera- / Objektivkombination hätte ich ehrlich gesagt so meine Bedenken.

  • Matthias Butz sagt:

    Was zählt ist das Enprodukt und die Zufriedenheit des Kunden.
    Für die meisten Kunden reicht ein Batteriegriff und ein größeres Zoomobjektiv und man ist Profifotograf. Ein Fotograf misst sich aber nicht an seiner Ausrüstung sondern an seinen Bildern.

    Ich bin der Meinung: Wenn Peter mit seiner Ausrüstung gute Bilder macht und die Kunden zufrieden sind, dann soll er doch so weiter machen. Es gibt genug Profifotografen die mit Kit /50mm 1.8 / oder vergleichbar fotografierne. Das sehen zum Schluss die wenigsten.

  • Jens sagt:

    Ich möchte meinem Vorredner Ralf Recht geben. Talent und Geschick für das Handwerk sind unerlässlich. Um Top Ergebnisse zu liefern ist „angemessenes“ Equipment unausweichlich. Nicht die neueste Technik muss es sein. Vielmehr ist es meines Erachtens wichtig für seine Bedürfnisse und Fähigkeiten das passende Werkzeug zu haben. Wenn die eigene Kreativität durch das Equipment beschränkt wird mache ich etwas falsch! Klein angefangen hat jeder. Und dann muss man sich seine Möglichkeiten und Wege suchen. Wenn zu Beginn kein großes Budget zur Verfügung steht, ist evtl. Rent ein Thema. Und mal ganz ehrlich… Niemand von uns ist mit best ausgestattetem Equipment gestartet.
    Im Fall von Peter muss er seine eigenen Grenzen finden und diese wird er schnell selbst herausfinden. Equipment das Möglichkeiten nach oben hin offen lässt und nicht beim nächsten Auftrag zur Probe wird, ist dabei sehr wichtig.

    Beste Grüße, Jens

  • Helge Peters sagt:

    Erstmal vielen Dank Herr Kirchner für diesen Artikel!

    Auch vielen Dank an alle Diskussionsteilnehmer für die Ehrlichkeit!!!

    Da meine mit dem vorhandenen Equiptment erziehlten Bilder öfter zum „Kasus knacktus“ gemacht wurden oute ich mich mal und hebe die mir von Herrn Kircher zugesagt Anonymisierung mal auf und stelle mein Portfolio zur Diskussion:

    http://helgepeters.jimdo.com/

    Ps: Ich besitzte natürlich auch eine Blitzanlage, Funkfernauslöser, Hintergründe etc. Alles auch im Einsteigerpreissegment. Aber seht selbst.

    Natürlich würde ich alles Geld, was möglich ist, nach der Gründung zuerst in besseres Equiptment investieren, bevor ich mal an z.B. Urlaub denke, meine frage war eher, kann ich mit dem Euiptment überhaupt starten.

    Ich freue mich auf viele, ehrliche Kritiken meiner Bilder.

  • Ina sagt:

    Ganz ehrlich: die hinteren/späteren (?) Bilder sind anständig, die ersten find ich ziemlich spiessig. Das ist aber alles mit Übung machbar, und das geht auch ohne Profi-Ausrüstung.
    Deine Zeichnungen haben auf der Seite nichts zu suchen, wenn das eine Werbung für dich als Fotograf sein soll.

  • Wie so oft: Mehr Kommentare als hier gibt es auf Facebook. Also schaut doch mal dort vorbei:
    https://www.facebook.com/fotografr/posts/606979972675351

  • Phuoc Bui sagt:

    Hallo Helge =)

    ich hab eine 2 geteilte Antwort für dich:

    1. Ich habe wie vermutlich alle Fotonerds eine recht lange Liste an Helden und Legenden von Fotografen/innen deren Arbeit ich schlichtweg anhimmel und liebe. Allen diesen Fotografen würde man auch Geld geben wenn Sie mit genau deinem Equipment ans Set kommen. Ich schere mich nicht darum womit Cartier-Bresson oder Avedon fotografiert haben. Ich hätt lieber deren Augen, deren Kopf und deren Laservision.

    Und ich bin mir zu 100% sicher, dass man unglaublich starkes mit dem einfachsten Equipment vollbringen kann. Nun kommt das aber, aber man muss sich der Risiken bewusst sein Equipment zu verwenden das nicht dafür ausgelegt wurde im Dauereinsatz zu sein. Und man muss sich auch der Risiken bewusst sein, was passiert wenn das Equipment ausfällt. Ist es ein tragischer Ausfall wenn während einer Portraitsession im Studio dein Equipment nachgibt? – Vermutlich nicht, Du könntest einen neuen Termin machen und einen Preisnachlass geben und dir Ersatz kaufen bis zum nächsten Termin. Aber was Du auf gar keinen Fall willst ist etwas wie eine Hochzeit ohne Ersatzequipment fotografieren. Wenn deine Kamera oder dein Objektiv in dem Moment den Geist aufgibt möchtest Du wahrscheinlich erstmal sehr lange nicht mehr in den Spiegel schauen. Solange Du weißt was dein Equipment für dich tun kann und was nicht UND Du dich in diesem Rahmen bewegst, empfinde ich es nicht als Showstopper sich mit minimalem Equipment selbstständig zu machen, nur die punktuell Zeitkritischen Aufträge solltest Du meiden ohne das entsprechende Equipment.

    2. Dein Portfolio: was machst Du eigentlich genau? 😀 Ich seh wirklich alles mögliche, aber nicht was dein Spezialgebiet ist. Alles ein bisschen hin und wieder was ansehnliches und vieles nahe der emotionslosen 0-Linie. Mir sind direkt deine Schwarz/Weiß Aktbilder ins Auge gesprungen. Die sahen nach etwas aus wo Du ein Auge für hast und evtl. etwas ist was Du liebst. Ganz gerne machen übersetzt sich im Portfolio zu so lala. Was ist es wofür dein Herz schlägt. Was hält dich Nachts wach, dass Du trotz allen Umständen darüber nachdenkst dich Hals über Kopf selbstständig zu machen? Also was ist es? 🙂 Die Frage find ich grad viel wichtiger als die nach deinem Equipment. 🙂

    Ach und sei dir bewusst, Du fotografierst dann zu ca 10-20% und der Rest deiner Zeit ist Administration, Planung, Marketing und Akquise ^^

    Lieben Gruß
    Phuoc

    [DISCLAIMER: Ich bin kein Vollzeitfotograf und hab leicht reden ;)]

  • Thomas S sagt:

    Was hat ein Profi mir als Amateur voraus? Ich denke, es ist die Fähigkeit unter ganz verschiedenen Umständen eine gleichbleibend hohe Qualität zu liefern.

    Ich finde, da hat Helge ganz gute Chancen. Und die Fotos müssen ja nur dem Kunden gefallen und nicht mir! Sicherlich kann ich „bessere“ Fotos raushauen, aber ob ich dies als Standard unter allen Umständen kann – da bleiben mir Zweifel.

    Gut ist, dass ich einmal ein paar „Tamrom“-Arbeiten gesehen habe und mir bewusst geworden ist, dass dies gar nicht einscheidend sein wird. Helge kann ganz gut mit Photoshop umgehen und das wird – mit Mühen und zusätzlicher Arbeitszeit – so manche Schwäche des Equipments ausgleichen.

    Ich wünsche Dir viel Glück, Helge!

  • Dirk sagt:

    Also – hier nochmal meine 2 cents zum Thema… Wie Omori Kirchner schon mehrfach an anderer Stelle geschrieben hat, braucht es zur Selbständigkeit als Fotograf mehr als eine Kamera und nen Blitz. Da kommt es auch andere Qualitäten an. Gerade heute habe ich interessantes Indiegogo-Projekt NICHT mit Geld untersützt, obwohl das Produkt interessant war. Aber der Macher hatte für meine Begriffe nicht den Biss, das Engagement und die Steher-Qualitäten, die es auch braucht … Als Selbständiger Unternehmer in Sachen Fotografie bist Du zunächst mal Unternehmer. Kaufmann, Marketeer und Fotograf in Personalunion. Und Fotografie ist da nicht der beherrschende Posten …

    Deine Bilder sind zwar auch nicht ganz mein Geschmack, aber sie zeigen, dass Du die handwerkliche Basis beherrscht. Der künstlerische Ausdruck kann nur durch Üben entstehen. 1. Empfehlung: ÜBEN! – Eine gewisse Spezialisierung würde auch ich dringend empfehlen, aber je nach Deiner Umgebung musst Du natürlich flexibel bleiben… Eine Gratwanderung… vielleicht sich erst mal auf 1-2 Gebiete konzentrieren. Dann mehr dazunehmen 2. Empfehlung: SPEZIALISIER DICH – Ansonsten hol Dir zunächst noch das Canon 50mm 1,8 II. Kostet neu nen Hunni (kauf es nicht gebraucht, das Teil ist recht labil). Viel Plastik, lauter Motor aber tolles Glas für nen lächerlichen Preis. Gerade bei Portraits wirst Du Dich nach dem ersten Shooting fragen, wie Du je mit den Zoom shooten konntest. 3. Empfehlung Portrait-Festbrennweite kaufen … Und dann noch final – Lesen. Viel gutes findest Du schon mal hier. Das beste zu dem Thema ist meines Erachtens das neue Buch von Zack Arias – Photography Q&A. es sind zwar „nur“ Auszüge aus seinem freien Blog, aber extrem inspirierend und dabei leicht und entspannt zu lesen. Wenig erhobener Zeigefinger, aber viel auf den Punkt. 4. Empfehlung daher: LESEN…

    Reicht jetzt aber auch … Gut Lack!

  • Hans-Jürgen Sommer sagt:

    Früher haben die genialsten Fotografen, wahrscheinlich nur mit einem 50mm-Objektiv, die tollsten Bilder gemacht…
    Die gute alte Zeit…OK, die waren lichtstark und kein Suppenzoom…
    Wie schon weiter oben gesagt: Dem Kunden müssen die Bilder gefallen…
    Aber, wenn ich mich auf der Seite des Fragestellers so umsehe, dann beschleichen mich Zweifel…
    Die Bilder sehen nicht aus wie „Knaller“ aus dem Portfolio…
    Trotzdem wünsche ich vieeeeeel Glück für die angestrebte Karriere…

  • Mark sagt:

    Kann mich einigen meiner Vorredner nur anschließen. Natürlich ist die Ausrüstung nicht optimal, aber wir alle wissen ja, dass eine tolle Ausrüstung nicht in erster Linie verantwortlich für ein gelungenes Bild ist. Klar, es wird Situationen geben, in denen man mit Canon EOS 1100D + Tamron 18-200 an die Grenzen stoßen wird. Im Laufe der ‚Karriere‘ wird es also mit Sicherheit irgendwann einen Zeitpunkt geben, an dem es dann wirklich notwendig ist, aufzurüsten. Für den Anfang muss man eben Kompromisse engehen – und das finde ich auch in Ordnung.

  • Also ich sehe das entspannt. Wenn er sich jetzt noch das 50mm 1,8 „leistet“ reicht das aus, um erste gute Ergebnisse zu erzielen. Ja, es reicht wirklich aus. Wenn dann mal mehr werden soll, kann er ja immer noch upgraden. Ich scheue mich noch immer davor mein 50mm 1,8 gegen ein 1,4 einzutauschen….ich weiß nicht ob ich damit besser fahren würde? Beste Grüße

  • Helge Peters sagt:

    Ersteinmal ein herzliches Dankeschön an alle Diskussionsteilnehmer und Herrn Michael Omori Kirchner!
    Viele Punkte Eurer berechtigten Kritik habe ich schon umgesetzt, anderes (wie eigener Domainname oder schrittweise Erweiterung der AUsrüstung) folgt bei Gründung.
    Daher auch kostenlose Shootings: ich brauche erstmal ein Portfolio bevor ich Umsatz „machen darf“. Die letzten Sommertage habe ich dafür ausgiebig genutzt, seht selbst:

    http://helgepeters.jimdo.com/startseite-deutsch/fotogalerie/

  • sebahabu sagt:

    wenn man den richtigen Moment erwischt, draussen oder drinnen, spielt Technik keine Rolle. Technik hilft, Licht zu kontrollieren.

    Es ist doch so, geht man mit einem Stück Kohle los um ein Bild zu malen oder mit einem Stück Kohle und einem Malkasten.

    Was man braucht, ist Mut sich nass zu machen… http://flickr.com/gp/ichnixda/b2Q48e
    und nicht immer machen was die „Großen“ sagen. (Nicht persönlich gemeint Michael ^^ )

  • Dieter Fröhling sagt:

    Mit dem Body weitermachen und die angesprochene Objektivauswahl erweitern (50+85).
    Bessere Optik… weil beim Bodywechsel bleiben die Optiken ja. Und den Body wechseln wenn man die Grenzen ausgelotet hat.
    Die Ergebnisse zählen.

  • Alexander sagt:

    Hallo,

    ich denke, mit dem Body wird er eventl. noch eine Zeit auskommen. Meine Digitalkamera ist eine Canon 500D, auch kein High Tech-Werkzeug. Ich habe mir bei Ebay ein altes, manuelles 50mm Pentax Objektiv und einen Adapter gekauft, Preis zusammen etwa € 50,-. Die Bildqualität ist der Hammer, wenn man damit umgehen kann.
    Fazit: die Optik muss passen

    Viele Grüße
    Alex

  • Thomas Schmidt sagt:

    Ich habe jetzt erst den Artikel und die Kommentare gelesen. Ich finde die Diskussion sehr interessant. Auch die Vergleiche mit anderen Branchen oder Künsten. Der erste Gedanke, der mir in den Sinn kommt, wie kann man nur mit einem Objektiv fotofrafieren? Und das als Arbeitsgerät. Mir geht es nicht darum, obces gute oder schlechte Bilder sind. Aber jeder fängt mit der Fotografie als Hobby an. Und ich kenne keinen, der nicht dem Virus Ausrüstung verfällt und sich zig Sachen, auch Objekive kauft. Ich bin gerade im Urlaub und habe wieder einen Rucksack voll Zeug mit. Der Rucksack wird zwar jedes Jahr kleiner, trotzdem sind wieder ein paar Sachen drin, die ich nur rumtrage. Und ich denke, dass mam sich erst selbstständig macht, nachdem man sich länger mit der Fotografie beschäftigt hat. Daher sollte auch mehr vorhanden sein. Und wenn es nur Amateur Ausrüstung ist, spielt leine Rolle, solange man Kundenaufträge bekommt und als Selbstständiger davon leben kann.
    Viele Grüße aus Italien.

  • chris sagt:

    Zunächst kann ich den Wunsch von Helge sehr gut nachvollziehen. Denn, mal ehrlich: Wer träumt nicht davon, sein Hobby zum Beruf zu machen und davon (gut) leben zu können?
    Ich selbst würde mich freuen, öfter als „Fotograf“ gebucht zu werden, um mehr Geld in mein Hobby investieren zu können…

    Auch ich fotografiere leidenschaftlich gerne; habe aber derzeit nicht die Ambitionen über eine Selbständigkeit nachzudenken. Aus meiner Sicht wird nämlich von einem professionellen Fotograf auch ein professionelles Equipment inkl. Studio erwartet. Dazu gehört für mich auch, dass ein Profifotograf eine Auswahl geeigneter Objektive (für verschiedene fotografische Aufgaben) und mehrere Kamerabodys (z.B. als Ersatz) besitzt. Aufträge wegen defekter oder gerade nicht verfügbarer Hardware abzusagen, dürfte nicht gut ankommen. Ebenso erwarte ich von einem Profi (der damit sein Geld verdient), dass auch ein Studio inkl. entsprechender Lichttechnik vorhanden ist. Ein weiterer Punkt ist der Internet-Auftritt. Dieser sollte professionell aussehen und nicht den Eindruck hinterlassen, man habe „mal schnell“ mit einer Website-Vorlage was gebastelt…

    Selbstverständlich ist das jedoch nur meine persönliche Meinung und vielleicht auch der Grund dafür, dass ich überwiegend „privat“ fotografie. Jedenfalls wünsche ich Helge alles Gute und viel Erfolg für den Start in die Selbständigkeit.

  • Mo sagt:

    In der Annahme, dass man sich über die Jahre steigern wird, würde ich vorschlagen, auf jeden Fall nur EF (keine EF-S) Objektive zu kaufen, da der Sprung ins Vollformat sonst teuer kommt.
    Auch sollte man sich bei den derzeitigen Preisen überlegen, bei den Canon Modellen zumindest zweistellig zu werden…oder die 6D als Vollformateinstieg.
    Grade bei Portrait und Akt sind Tiefenunschärfen ein tolles Stilmittel.

  • Rolf sagt:

    Es drängt sich mir die Frage auf, hat er sich schon mal Gedanken über Schärfeverlauf, Änderung der Darstellung bei unterschiedlichen Brennweiten, also eigentlich fotografisches Grundwissen im Allgemeinen und in der Portraitfotografie im Speziellen gemacht?
    Daraus ergeben sich meist schon Antworten auf die Ausrüstungsfrage. Und andersherum, welche Bilder möchte ich machen und wie komme ich dahin. Neben Kamera und Objektiv kommt dann schnell die Frage nach einerseits Licht und vor allem auch nach der Hardware zur Bildbeutteilung. -auswahl und -bearbeitung, die ja schon beim Monitor anfängt.

    LG Rolf

  • Markus sagt:

    Hi, Helge
    ich setze gerade auch mit der Frage auseinander,
    ob ich ins Profibusiness einsteigen soll oder nicht.
    Mein Thema ist die künstlerische Architekturfotografie.
    Ich fand den Thread ganz interessant, weil er viele Aspekte offenlegt.
    Leider sind ein paar links nicht mehr verfügbar, um auch bildlich folgen zu können.
    Ich glaube, das gerade diejenigen,
    die sich genau mit dieser Frage auch beschäftigen,
    besonders von der Auseinandersetzung mit deinen Bildern profitieren könnten.
    Gruß, Markus

  • Daniel Jott sagt:

    Schwierige Frage, ich behaupte natürlich ist es möglich. Die Frage ist vielmehr wie Kreativ ist man? Was kann man aus so einer Knipse rausholen?

    Benjamin Jaworskji hatte auch mit grundlegenden Mitteln seinen Erfolg ins Rollen gebracht. 600 D und 50 mm.

    Es spielen viele Faktoren eine Rolle, wichtigster ist, Was machst DU aus deinen Mitteln?!

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